Mit Islamisten gegen Islamfeindlichkeit?

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Macht es Sinn mit radikalen Islamisten gegen Islamfeindlichkeit vorzugehen? In Berlin scheint das so manch einer offenbar für eine gute Idee zu halten.

von Christian Schwochert

Die als Integrationsbeauftragte des Berliner Bezirks Neukölln tätige Güner Balci gehört jedoch eher nicht dazu. Sie hat vor Kurzem eine mit öffentlichen Geldern geförderte Studie über die Diskriminierung junger Moslems an Schulen kritisiert. Die Erhebung war in Zusammenarbeit mit Moscheegemeinden entstanden, die in Verfassungsschutzberichten des Landes als islamistisch eingestuft wurden. „Die beteiligten Moschee-Vereine der Studie stehen für ein ‘Who is who’ des politischen Islam“, beklagte Balci die Erhebung am Sonntag in der Welt.

Salafisten

Bei den in der Studie erfassten Moscheegemeinden handelt es sich offenbar ausschließlich um solche, die Balci zufolge ein reaktionäres Islamverständnis verbreiteten. Zu diesen zählt beispielsweise die der Muslimbruderschaft nahestehende Teiba-Moschee in Spandau, die in einem Bericht des Inlandsgeheimdienstes als „Treffpunkt von Hamas-Anhängern“ bezeichnet wurde.

Bei der von der „Anlaufstelle Diskriminierungsschutz an Schulen“ (ADAS) initiierten Studie hatte man 274 moslemische Jugendliche in verschiedenen Moscheegemeinden zu ihren Diskriminierungserfahrungen in der Schule befragt. Auch der Bürgermeister von Neukölln, Martin Hikel (SPD), griff die Methoden der Studienmacher an. „Mit einer politisch gefärbten Studie in Zusammenarbeit mit Vereinen, die unter Verfassungsschutzbeobachtung stehen, diskreditiert Frau Yegane sich selbst und gefährdet die Glaubwürdigkeit der Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen“, sagte er über die Leiterin der ADAS, Aliyeh Yegane. Zudem gibt es in Berlin moslemische Schüler, die von strenggläubigen Moslemmitschülern abfällig behandelt werden, weil sie während des Fastenmonats Ramadan tagsüber essen oder trinken.

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Yegane selbst verteidigte sich gegen die Vorwürfe. „Unsere Studie hatte den Blick auf die Gewährleistung des Schutzes vor Diskriminierung und der Religions- und Weltanschauungsfreiheit in Berliner Schulen. Vor diesem Hintergrund waren Fragen vergangener oder aktueller Bewertungen des Verfassungsschutzes irrelevant“, meinte sie. Auch Jugendliche, die in islamistischen Moscheegemeinden beten würden, hätten einen Anspruch auf Grund- und Menschenrechte in der Schule, findet Yegane.

Warum sie diese unbedingt in Deutschland beanspruchen, sagte sie hingegen nicht. Eine Mehrheit der zu Diskriminierungserfahrungen befragten Jugendlichen gab an, sich streng an die moslemischen Fastengebote und Ernährungsvorschriften zu halten. Ein Drittel erklärte, in den Pausen zwischen den Schulstunden zu beten und auf Geschlechtertrennung im Unterricht zu achten. Also analysieren wir das Ganze mal etwas genauer: Die muslimischen Migranten, die sich wegen ihrer Religion diskriminiert fühlen, diskriminieren vermutlich zumindest zum Teil selbst muslimische Mitschüler, die ihre Religion nicht so ernst nehmen. Da ist es nur natürlich, wenn sie ein Echo abbekommen.

Und wenn sie unbedingt in einer geschlechtergetrennten Schule sein wollen: kein Problem. Niemand davon ab, in ein islamisches Land auszuwandern und dort in eine solche zu gehen. Ganz abgesehen davon, dass in öffentlichen Schulen meiner Erfahrung nach circa 100 Prozent der Schüler diskriminiert werden. Dank der linksmultikulturellen Ideologie der heutigen BRD sind es vor allem Deutsche, die etwas abbekommen. Das von der deutschen Minderheit an Berliner Schulen Diskriminierung ausgeht, darf bezweifelt werden. Höchstens in Form von Gegendiskriminierungen, nachdem sie selbst mal wieder angegriffen wurden.

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Für gewöhnlich versuchen die Einheimischen an Berliner Schulen sich jedoch eher aus Ärger herauszuhalten. Das bedeutet freilich keinen Frieden zwischen den zu zehn Jahren Halbtagsknast verurteilten Grund- und Oberschülern. Denn auch die Migranten können sich oftmals untereinander nicht ausstehen; wenn diese fragwürdige Studie überhaupt zu irgendetwas gut war, dann dazu das aufzuzeigen und zu bestätigen, dass mal wieder die Böcke zu Gärtnern gemacht wurden, denn wenn jemand überhaupt für Islamfeindlichkeit verantwortlich ist, dann die Islamisten, die ihre Religion übertrieben ernst nehmen und das von allen anderen auch erwarten. Übrigens wird die ADAS vom Berliner Senat jährlich mit 210.000 Euro unterstützt.

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