Stuttgart: Antifa-Terror vor Gericht

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Wird die linksextremistische Antifa für ihre Verbrechen vor Gericht landen? Und wenn ja, wird sie verurteilt werden? Die Fragezeichen sind mehr als berechtigt, denn noch letzte Woche schien es unwahrscheinlich und man sollte erst an einen Prozessbeginn glauben, wenn er tatsächlich anfängt. 

von Christian Schwochert

Schon vergangene Woche sollte ein Prozess vor dem Oberlandesgericht Stuttgart-Stammheim beginnen. Dabei hätten sich der Antifa-Extremist Diyar Akpinar und sein Komplize wegen des Mordversuchs an dem patriotischen Gewerkschafter Andreas Ziegler verantworten müssen. Doch weil er im Gefängnis angeblich Kontakt zu einem Corona-positiv Getesteten hatte, wurde die Verhandlung vorerst ausgesetzt. Eigentlich ziemlich absurd, aber wir kennen den Coronairrsinn ja schon. Nicht durch Corona begründet wurde jedoch die Tatsache, dass Akpinars Genosse Joel Simon Petzoldt schon im Januar nach sechsmonatiger U-Haft vorerst auf freien Fuß gesetzt wurde. Nun sollte es am Montag, den 26. April 2021, weitergehen. „Sofern nicht doch noch etwas dazwischenkommt“, dachte der Autor dieser Zeilen, als er davon hörte.

Aber überraschenderweise kam nichts dazwischen. Tatsächlich begann der Prozess und die Polizei sicherte das Stammheimer Gebäude massiv. Sicher ist bekanntlich sicher, denn vor dem Oberlandesgericht Stuttgart hatten sich am frühen Montagmorgen Dutzende Vermummte versammelt, ihre Schals, Masken und Kapuzenpullis tief ins Gesicht gezogen. „Gegen Nazis“ stand auf ihrem knallrotem Banner, darauf eine Faust, die ein Hakenkreuz zerschlägt. Das mutete schon sehr merkwürdig an; kamen doch ihre Genossen wegen ihrer Nazimethoden vor Gericht. Aber man kennt sie ja und sollte immer das Zitat bedenken: „Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.“

Gefährliche Körperverletzung und versuchter Totschlag

Wer das zu einem dieser Antifaschisten sagt, der bekommt übrigens eine Sekunde später den Beweis geliefert. Aber bleiben wir beim Prozess und den Menschen vor dem Gebäude. Auch Anhänger der patriotischen Gewerkschaft „Zentrum Automobil“ waren dort und zeigten ihre Solidarität mit den Opfern des Antifaterrors, die vor Gericht aussagten was die linksradikalen Fanatiker ihnen angetan hatten. Zwei junge Männer, die der linksradikalen Szene angehören, sitzen in Stuttgart auf der Anklagebank, weil sie gemeinsam mit einer Gruppe Vermummter am 16. Mai 2020 drei Männer brutal zusammengeschlagen haben.

Einem Angeklagten wird gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, dem anderen versuchter Totschlag, weil er seinem Opfer gegen den Kopf geschlagen und dessen Tod mindestens billigend in Kauf genommen hat; der geschundene Herr Ziegler lag im Koma und schwebte längere Zeit in Lebensgefahr. Die Anklage lieferte einen Rückblick auf die damalige Tat.

Herr Ziegler und seine Mitstreiter Jens Dippon, der durch die Antifaattacke erblindete, und der noch immer traumatisierte Ingo Thut trafen sich damals am Stuttgarter Mercedes-Benz-Museum, um gemeinsam zum Gelände des Cannstatter Wasens zu laufen. Sie arbeiten bei Daimler und sind im „Zentrum Automobil“ aktiv. Die drei Männer wollten gegen die Corona-Regeln demonstrieren. Er lebe eben nicht gerne in einer Diktatur, sagte einer der Verprügelten, der als Nebenkläger im Prozess sitzt.

Plötzlich bogen am Tattag circa 20 bis 40 Vermummte um die Ecke. Sie trugen Sturmmasken und Schals und waren mit Schlagringen und Flaschen bewaffnet. Die Linksradikalen rannten auf die drei Männer zu und prügelt sie zu Boden. Pfefferspray wird versprüht, Schläge und Tritte gegen die Köpfe getätigt, Flaschen flogen und ein Mann hat auch einen dumpfen Knall gehört; womöglich eine abgefeuerte Gaspistole. Dann hauten die Vermummten wieder ab.

Die Angreifer waren als Gruppe vorgegangen, um so die Identifikation Einzelner zu erschweren und um Dritte einzuschüchtern, erklärte die Staatsanwältin. Herr Tuth, eines der drei Opfer dieses feigen Angriffs sagte aus, die „linken Antifaschisten“ sind „im Stechschritt formiert“ auf ihn zugekommen. „Da war mir klar, das geht nicht ohne Blut aus.“ Er ist dann lieber weggerannt, aber sie haben ihn erwischt, ihn gegen den Kopf geschlagen und Pfefferspray in die Augen gesprüht. „Das war ein gezielter Angriff“, ist er überzeugt und gibt der „IG-Metall-Riege“ die Schuld, denn die steckten mit der Antifa unter einer Decke.

Und er weiß wovon er redet. Die Roten hatten ihn zu Boden getreten und aus einer Pfefferspray-Pistole mit Reizgas beschossen. Seinen Kollegen Dippon trafen die Linken mit einem Schlagring ins Gesicht, seither kann er auf einem Auge nicht mehr richtig sehen. Am schlimmsten aber erwischte es den armen Andreas Ziegler. Erst schlugen ihn die schwarz Maskierten nieder, dann traten sie auf ihn ein, bis er einen mehrfachen Schädelbruch erlitt. Als sich der Mob dann wieder zurückzog, soll ein Zeuge den Tätern zugeschrien haben, ob sie „noch ganz sauber“ seien, worauf einer von ihnen antwortete: „Beruhig’ dich, das waren nur Nazis.“

Unheilvolle Tradition

Und mit jemandem den man für einen „Nazi“ hält, kann man heutzutage bekanntlich alles machen, so wie früher mit Menschen die man als „Juden“ betrachtete. Und davor als „Kommunisten“, davor als „Jakobiner“, davor als „Hexen“ und davor als „Christen“. Die Ausreden für Terror und Gewalt ändern sich; die Menschen nicht. Und sie würden das was sie tun nicht machen, wenn sie nicht eine große politische Macht hinter sich wüssten.

Die beiden Angeklagten wiesen die Vorwürfe natürlich zurück, wollten aber sonst keine Angaben machen. Der eine sitzt immerhin noch in Haft. Als er in den Saal geführt wurde, machte er ein Victory-Zeichen mit der Hand und lächelte. Nicht gerade das Verhalten eines unschuldig vor Gericht gestellten Menschen, aber einer Person, die weiß, dass viele Medien, Politiker und Gewerkschaften auf seiner Seite sind. Wie die beiden Linken bestraft werden, ist derzeit noch nicht abzusehen.

Was man aber jetzt schon weiß ist, dass ihre Genossen letzte Woche vor dem Gericht bei den Autos der patriotischen Gewerkschafter zuschlugen. Als Oliver Hilburger, Vorsitzender von Zentrum Automobil, zu dem Thema befragt wurde, beschrieb er das Auftreten der linken Aktivisten vor dem Gerichtsgebäude als äußerst aggressiv. Und als er nach Bekanntgabe der Prozessverschiebung letzte Woche mit seinen Kollegen zum Gewerkschaftsbus zurückkehrte, waren sämtliche Reifen zerstochen. Von „Unbekannten“, wie die Polizei in ihrem Protokoll vermerkte.

Dieser Vorfall wird also wohl auch nicht im Verfassungsschutzbericht zum Thema „Linksextermismus“ vermerkt werden, aber von einem gleichgeschalteten Unrechtsregime ist auch nichts anderes zu erwarten. Wer etwas verändern will muss selbst aktiv werden. So wie Auf die Leute vom Kanal „Prozessbeobachtung Linksextremismus“ bei Youtube und Telegram. Dort liefert das Zentrum Automobil Einblicke in das Stuttgarter Gerichtsdrama und veröffentlicht neu gewonnene Erkenntnisse zum weit verzweigten Antifa-Netz in Süddeutschland.

Weiterführende Informationen:

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Eine Antwort

  1. Der wichtigste Satz war: Wer etwas verändern will muß selbst aktiv werden. Leider haben das in Deutschland noch viel zu wenige begriffen.

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