DS-Magazin im Juni: »Bidens Aufmarsch«

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Liebe Leser, die Älteren unter Ihnen werden sich vielleicht noch an die Horrorszenarien der 1980er Jahre erinnern, in denen uns allen das baldige Ende durch die Atomraketen der Supermächte USA und UdSSR vorausgesagt wurde. Erfreulicherweise sind wir noch am Leben, und zumindest die kommunistische Sowjetunion existiert heute nicht mehr. Für gewisse Kreise in den Vereinigten Staaten ist das aber kein Hindernis, um immer wieder eine Konfrontation mit Russland als Nachfolgestaat der UdSSR heraufzubeschwören. Die neue US-Administration unter Joe Biden verfolgt seit ihrem Amtsantritt im Januar 2021 einen außenpolitisch aggressiven Kurs, der für die Zukunft nichts Gutes ahnen lässt.

Droht ein neuer atomarer Konflikt mit Russland?

Wir müssen als deutsche Patrioten nicht immer mit allem einverstanden sein, was in Russland in Sachen Vergangenheitsbewältigung propagiert wird. Klar ist aber auch: Eine gedeihliche Zukunft kann es für uns Europäer nur mit, aber niemals gegen Russland geben. Gegensätzliche Ansichten müssen durch einen respektvollen Dialog miteinander gelöst werden und nicht durch Sanktionen, die am Ende nur uns allen schaden.

Die Juni-Ausgabe der DEUTSCHEN STIMME widmet sich deshalb schwerpunktmäßig den gegenwärtigen geopolitischen Entwicklungen und legt ihr besonderes Augenmerk auf das deutsch-russische Verhältnis. Unser Autor Alexander Markovics warnt in seinem Beitrag »Bidens Aufmarsch« vor dem gefährlichen Manöver »Defender Europe 2021«, das die USA mit ihren europäischen Verbündeten seit dem 1. Mai an der südlichen Grenze Russlands veranstalten. Es handelt sich um die größte Militärübung seit dem Ende des Kalten Krieges und dient offenkundig der Vorbereitung neuer Auseinandersetzungen. Vervollständigt wird das Bild durch beunruhigende Berichte über neue Atomkriegsszenarien amerikanischer Generäle.

Dazu passen auch die Planungen einer US-amerikanischen Denkfabrik, über die Stefan Paasche im Beitrag »Allmachtsphantasien vom ›Endsieg‹ über Putin« berichtet. Sascha A. Roßmüller untersucht im Artikel »Eskalation im Währungskrieg« die finanzpolitischen Gründe des aggressiven Vorgehens der USA unter Präsident Biden. Vor diesem Hintergrund ist auch die gegenwärtige Diskussion über Alternativen zum US-Dollar von Bedeutung, die in dieser Ausgabe im Beitrag »Zankapfel Kryptowährungen« von Ronny Zasowk und in einem »Pro & Contra« von Alexander Markovics und mir thematisiert wird. 

Die historischen Dimensionen der aktuellen geopolitischen Entwicklungen beleuchten in der Juni-Ausgabe der DS die Historiker Karl Richter und Jürgen Gansel anlässlich des 80. Jahrestages des »Falls Barbarossa«. Karl Richter fordert »Nie wieder Krieg zwischen Deutschland und Russland!« und bezeichnet die deutsch-russische Auseinandersetzung von 1941 bis 1945 zurecht als eine der größten und verhängnisvollsten Tragödien des 20. Jahrhunderts. Niemals wieder dürfen Deutsche und Russen in einen Konflikt geraten, der am Ende Millionen von Toten und zerstörte Länder hinterlässt. Die Völker des europäischen Ostens sind heute wichtige Verbündete im Kampf gegen eine Islamisierung und Afrikanisierung Europas.

Jürgen Gansel, der 2005 als Abgeordneter im Sächsischen Landtag den Begriff des »Bomben-Holocausts« zur Beschreibung der anglo-amerikanischen Luftangriffe auf deutsche Städte während des Zweiten Weltkrieges verwendete und damit ein enormes mediales Echo auslöste, plädiert im »DS-Gespräch« dafür, Europa im Bündnis mit Russland zu »ent-amerikanisieren« und weist auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Situation heute mit der vor acht Jahrzehnten hin.

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Ihr Peter Schreiber
DS-Chefredakteur

Inhaltsverzeichnis

Am Pranger:
Sinthujan Varatarajah und Moshtari Hilal

Leserbriefe

Intern

Titelthema
Bidens Aufmarsch
Allmachtsphantasien vom »Endsieg« über Putin
Eskalation im Währungskrieg
Nie wieder Krieg zwischen Deutschland und Russland!
China und Osteuropa: Ein Walzer auf glattem Parkett

DS-Gespräch
Jürgen Gansel

Deutschland
Kommt jetzt der Klima-Lockdown?
Irre Super-League-Pläne
Kein Bock auf Annalena
Reizwort »Rückführung«
Laschet: Der männliche Mini-Merkel

Pfeffer & Rosinen
Kolumne von Konrad Windisch

Österreich
Fehlt es Österreichs Linken an »Distanzierung«?

Ausland
Le Pen: Den Élysée-Palast fest im Blick
Skandal-Prozess in Palermo
Die syrische Heimat ruft!

Einspruch
Kolumne von Alexander Markovics:
Weißrussland – Attentat auf Lukaschenko

Opposition
Versammlungsfreiheit unter Vorbehalt
»Linksterror stoppen – ›Antifa‹ verbieten!«
COMPACT-Magazin: »Was ist die Antifa?

Blick nach Links
Cancel Culture gecancelt

Panorama
Nationaler Wertesozialismus statt linker Moral-Sozialismus (Sahra Wagenknecht)
Zankapfel Kryptowährungen

Pro & Contra
Kryptowährungen

Verortung
Edda Schmidt über den Keltenfürsten von Hochdorf

Echolot
Sieg für den Bismarck Südamerikas

Feuilleton
Das Erbe der Stämme
Plädoyer für einen solidarischen Nationalismus

Leuchtturm
Wenn der Richter gehängt wird

Tribüne
Lustiges und Nachdenkliches
Heilpflanzen: Der Schlangenlauch

Sport frei
Kolumne von Lutz Dessau

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Eine Antwort

  1. Unser genialer Reichskanzler Bismarck hatte richtig erkannt, daß nur eine Zusammenarbeit mit Rußland zielführend ist. Daran sollte sich die deutsche Außenpolitik konsequent orientieren (Klein-Heiko, zuhören!)

    Hoffentlich machen der Tattergreis im Weißen Haus und IM “Erika” bald die Flitze.

Kommentare sind geschlossen.

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