Die August-Ausgabe von AUFGEWACHT – DIE DEUTSCHE STIMME ist erschienen!
Liebe Leser,
über Deutschland liegt in diesen Wochen jene eigentümliche Spannung, die großen politischen Erschütterungen vorausgeht. Im Osten der Republik hat sich ein Zorn aufgestaut, der sich nicht mehr mit einigen ausgetauschten Ministern, neuen Wahlversprechen oder kosmetischen Korrekturen besänftigen lässt.
Am 6. September wird in Sachsen-Anhalt gewählt, am 20. September folgen Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Vor allem in Magdeburg geht es um weit mehr als um die Zusammensetzung eines weiteren Landtages. Dort entscheidet sich, ob eine grundlegende Veränderung des Wählerwillens tatsächlich zu einem Machtwechsel führen kann – oder ob das Establishment diesen Wechsel mit Brandmauern, Behördenapparaten, veränderten Parlamentsregeln und Verbotsdrohungen verhindert.
Genau deshalb trägt unsere neue August-Ausgabe den Titel:
DER GROSSE ZORN – WAHLBEBEN IM OSTEN?

In meinem Leitartikel „Entscheidet der Osten die Systemfrage? – Wege aus der strategischen Sackgasse“ geht es ausdrücklich um mehr als Wahlprognosen, Prozentwerte und mögliche Koalitionen.
Der „Osten“ wählt nicht einfach nur anders. Er beginnt, die Machtfrage zu stellen. Je näher ein wirklicher Machtverlust der etablierten Kräfte rückt, desto deutlicher treten ihre politischen und institutionellen Sicherungsmechanismen hervor. Regeln werden verändert, Schlüsselpositionen abgeschirmt, „Verfassungstreueprüfungen“ verschärft, Überwachungsgesetze ausgebaut und Parteiverbote wieder als scheinbar legitimes Mittel der politischen Auseinandersetzung behandelt.
So entsteht eine parlamentarische und administrative Festungsarchitektur, die den Bürgerwillen nur noch zur Kenntnis nimmt, ihn aber möglichst folgenlos machen soll. Die „Brandmauer“ ist schließlich nicht nur eine Absage an Koalitionen. Sie ist der Versuch, Millionen Wähler dauerhaft von jeder politischen Gestaltungsmacht auszuschließen.
Doch selbst ein historischer Wahlsieg wäre noch kein vollständiger Systemwechsel. Eine einzelne Partei kann auf Dauer nicht allein gegen ein eng verflochtenes Netzwerk aus Altparteien, Behörden, öffentlich finanzierten Organisationen, etablierten Medien und politischem Vorfeld bestehen.
Deshalb werbe ich in meinem Beitrag für eine starke Mosaik-Rechte: parlamentarische Opposition, kommunale Bürgerbewegungen, alternative Medien, juristische Initiativen und widerständige Vorfeldstrukturen müssen sich ergänzen. Die FREIEN SACHSEN haben auf kommunaler Ebene bereits gezeigt, welche Wirkung eine bewegliche und kompromisslose Kraft entfalten kann. Auch die HEIMAT muss ihren Platz in diesem politischen Mosaik behaupten und weiter ausbauen. Eine eigenständige Kraft rechts der AfD verhindert Anpassung und nimmt zugleich der CDU die Möglichkeit, das gesamte patriotische Lager mit ihrer Brandmauer zu erpressen.
Am Ende steht die vielleicht größte Frage dieses politischen Herbstes: Was geschieht, wenn der Osten dauerhaft eine fundamentale Opposition wählt, während westdeutsche Funktionseliten jeden wirklichen Wandel blockieren? Der Konflikt wäre dann längst nicht mehr nur parteipolitischer Natur. Er würde administrativ, kulturell und mental – und könnte die innere Ordnung der Bundesrepublik grundlegend verändern.
Von Sachsen-Anhalt bis Berlin und Schwerin
Das Titelthema wird in mehreren Beiträgen aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet.
Unter der Überschrift „Eine Schicksalswahl in Sachsen-Anhalt“ wird untersucht, ob Ulrich Siegmund tatsächlich der erste AfD-Ministerpräsident Deutschlands werden könnte – und welche historischen Erfahrungen rechte Parteien gerade in diesem Bundesland gemacht haben.
Im Gespräch mit dem früheren AfD-Landes- und Fraktionsvorsitzenden André Poggenburg geht es um die historische Chance, mögliche Bündnisse, innerparteiliche Gefahren und die Frage, wie sich die AfD im Angesicht eines möglichen Wahlsieges verhalten sollte. Seine zentrale Forderung lautet: Die AfD müsse mutiger werden, mehr wagen, sich weniger wegducken und vor allem authentisch bleiben.
Weitere Beiträge richten den Blick nach Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Damit bietet die Ausgabe keine isolierte Betrachtung einzelner Länder, sondern ein Gesamtbild jenes politischen Bebens, das im September den gesamten Osten erfassen könnte. Das Heft behandelt darüber hinaus die Krise der Antifa, die Protestbewegung in Albanien, die sächsischen Montagsdemonstrationen, den EU-Haushalt sowie zahlreiche historische und kulturelle Themen.

70 Jahre KPD-Verbot: Wenn der Staat seine Gegner aussortiert
Ein zweiter Beitrag aus meiner Feder widmet sich einem Jahrestag mit hoher aktueller Bedeutung: Vor 70 Jahren, am 17. August 1956, erklärte das Bundesverfassungsgericht die Kommunistische Partei Deutschlands für verfassungswidrig. Die Partei wurde aufgelöst, ihr Vermögen eingezogen und die Bildung von Ersatzorganisationen untersagt.
Der Kommunismus war und ist eine totalitäre Ideologie. Trotzdem muss man das KPD-Verbot nicht verteidigen. Entscheidend ist die grundsätzliche Frage: Darf der Staat missliebige Parteien aus dem politischen Wettbewerb entfernen?
Parteiverbote sind nie rein juristische Entscheidungen. Sie stehen fast immer in einem politischen Großklima, in dem der Staat seine Rolle als Schiedsrichter verlässt und selbst zum Akteur im Machtkampf wird. Schon die öffentliche Verbotsdrohung beschädigt eine Partei, stigmatisiert ihre Anhänger und soll Wähler abschrecken.
Von der KPD führt deshalb eine direkte Linie über die beiden NPD-Verbotsverfahren und den Finanzierungsausschluss der HEIMAT bis zur heutigen AfD-Verbotsdebatte. Was der NPD 2017 wegen ihrer fehlenden politischen „Potentialität“ erspart blieb, könnte einer wesentlich stärkeren Partei gerade wegen ihres tatsächlichen Durchsetzungspotentials drohen.
Meine Schlussfolgerung lautet: Freiheit bewährt sich nicht im Umgang mit Freunden, sondern mit Gegnern. Ideen und politische Milieus verschwinden nicht durch Verbote, finanzielle Austrocknung oder administrative Schikanen. Die Entscheidung wird lediglich vom Volk auf staatliche Institutionen verlagert. Das ist kein Zeichen demokratischer Stärke, sondern ein Misstrauensvotum gegen den Souverän.
HEIMAT: Kommunal verankert, europäisch vernetzt
Besonders hinweisen möchte ich auch auf zwei Beiträge mit unmittelbarem Bezug zur Partei und Bewegung Die Heimat (HEIMAT).
Unter der Überschrift „Die Obrigkeit hat kein Rückgrat kommt der niedersächsische Kommunalpolitiker und HEIMAT-Landesvorsitzende Manfred Börm zu Wort. Er sitzt seit zwei Wahlperioden im Gemeinderat von Handorf und im Samtgemeinderat Bardowick und will bei der niedersächsischen Kommunalwahl erneut mit der Wählergruppe Heimat antreten.
Das Gespräch macht deutlich, wie wichtig persönliche Verwurzelung, kommunale Dauerarbeit und der Rückhalt im eigenen Ort sind. Manfred Börm spricht über die finanzielle Überforderung der Gemeinden, Vorgaben von Bund und Land, seine Erfahrungen als Ratsherr sowie die Zukunft des Heimat Hofes Eschede.
Der reich bebilderte Beitrag „Europa erinnert sich – Eine Sonnenwende in Riesa“ berichtet über den Europakongress der Jungen Nationalisten und die anschließende traditionelle Sonnenwendfeier vom 19. bis 21. Juni. Vertreter verschiedener europäischer Organisationen kamen auf dem Gelände der Deutschen Stimme zusammen, um Kontakte zu vertiefen, Erfahrungen auszutauschen und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit auszubauen.
Der Bericht zeigt: Neben Wahlen, Parlamenten und kommunalen Mandaten bleiben Gemeinschaft, Traditionspflege, Jugendarbeit und internationale Vernetzung unverzichtbare Bestandteile einer lebendigen politischen Bewegung.
„Fangschuss“: Wenn aus Verbotsdrohungen Verfolgungsdruck wird
Zur politischen Atmosphäre dieser Ausgabe passt auch ein Buch, das niemanden unberührt lassen dürfte:
„Fangschuss – Notizen aus der U-Haft“ von Kurt Hättasch
Kurt Hättasch, Familienvater, Handwerksmeister und früherer AfD-Fraktionsvorsitzender im Grimmaer Stadtrat, befindet sich seit November 2024 in Untersuchungshaft. Bei seiner Festnahme wurde er von der Polizei angeschossen. In seinen Aufzeichnungen berichtet er unmittelbar über den Zugriff, den Haftalltag, die Trennung von seiner Familie und die Ungewissheit über seine Zukunft.
Das Nachwort von Rechtsanwalt Dubravko Mandic ordnet den Fall in den Zusammenhang politischer Strafverfahren und juristischer Zermürbung ein. Der Verkaufserlös unterstützt die Familie und die Verteidigung von Kurt Hättasch.
Das Buch ist damit mehr als ein persönlicher Haftbericht. Es ist ein Dokument darüber, wie schnell politische Ausgrenzung, öffentliche Vorverurteilung und staatlicher Verfolgungsdruck ineinandergreifen können.
➡️ „Fangschuss“ jetzt im DS-Shop bestellen.

Das Reich: Geschichte, die uns Orientierung gibt
Die August-Ausgabe richtet den Blick jedoch nicht nur auf die kommenden Wahlen. Sie fragt ebenso nach den geschichtlichen Grundlagen unseres Volkes und unserer politischen Ordnung.
Der Beitrag „Unser Heiliges Deutsches Reich – Von den Frankenkönigen zu Martin Luther“ führt von der Königserhebung Heinrichs I. über die Ottonen und Staufer bis zur Reformation. Wer dieses Thema vertiefen möchte, findet in unserer neuen AUFGEWACHT+-Sonderausgabe ein inhaltliches und optisches Schmuckstück:
„Das Reich – Heilig. Deutsch. Stark.“
Das reich illustrierte Sonderheft zeichnet die Entwicklung der deutschen Reichsidee von Karl dem Großen über Heinrich I., die Ottonen und Staufer bis zu Reformation und Bauernkriegen nach.

Dazu passt hervorragend der neue:
Taschenkalender des Widerstandes 2027
Der Kalender kann bereits vorbestellt werden und soll ab Mitte bis Ende Oktober 2026 ausgeliefert werden. Mit seinen historischen Daten und Erinnerungen ergänzt er die Sonderausgabe über das Reich ideal: Das Sonderheft vermittelt die großen Linien unserer Geschichte, der Kalender begleitet dieses Geschichtsbewusstsein durch das gesamte kommende Jahr.

Eine Ausgabe für einen entscheidenden politischen Herbst
Die August-Ausgabe von AUFGEWACHT – DIE DEUTSCHE STIMME verbindet aktuelle politische Analyse, grundsätzliche strategische Fragen, historische Orientierung und Berichte aus dem wirklichen Widerstand.
Sie handelt vom möglichen Wahlbeben im Osten – aber ebenso von der Frage, was nach einem Wahlerfolg geschehen muss. Sie untersucht die Methoden, mit denen das Establishment seine Macht verteidigt, und zeigt zugleich jene Strukturen, Persönlichkeiten und Gemeinschaften, auf die ein dauerhafter Wandel angewiesen ist.
Denn Wahlen können Türen öffnen. Hindurchgehen müssen jedoch Menschen, die vorbereitet sind, über klare Ziele verfügen und sich weder durch Brandmauern noch durch Drohungen von ihrem Weg abbringen lassen.
➡️ AUFGEWACHT – DIE DEUTSCHE STIMME 8/26 jetzt als Einzelausgabe bestellen.
Mit heimatlichen Grüßen

Peter Schreiber
Redaktion AUFGEWACHT – DIE DEUTSCHE STIMME
Alles auf Gold – alles für die Heimat!
Inhalt der besprochenen Ausgabe 8/2026:
Titelthema
Entscheidet der Osten die Systemfrage?
Eine Schicksalswahl in Sachsen-Anhalt
André Poggenburg: „Die AfD sollte mutiger werden“
Berlin: Linke Extremisten vor Machtergreifung
MV: Blauer Sturm aufs Schloss
Politik
Der Masterplan der Zerstörung
Antifa am Ende
Albaniens Flamingo-Revolution
Kolumne
Ostwind: Wenn die Front nicht endet
Widerstand
Montags für ein freies Sachsen
„Treu im geweiheten Kreise“
„Die Obrigkeit hat kein Rückgrat“
Europa erinnert sich
Kolumne
Die Anwälte: Ehre, wem Ehre gebührt
Geschichte
70 Jahre KPD-Verbot
Unser Heiliges Deutsches Reich
Der strenge Markgraf von Meißen
Toledo: 70 Tage im Visier der Rotfront
Karl Friedrich Bahrdt: Sachsens erster Performancekünstler
Wissen & Schaffen
Glück, Gesundheit und Genetik
EU-Haushalt: Expansion ins Nichts
Leben
Klang-Virtuosen auf Zelluloid
Künstliche Höhlen in Bayern und Österreich
Julius Evola: Ein Magier im Krieg





