DS November 2020: »Der Traum vom Reich«

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Panta rhei – alles fließt

Liebe Leser, »Panta rhei« (altgriechisch πάντα ῥεῖ) – »alles fließt«, heißt es schon bei Heraklit oder Platon. Der Ausspruch sagt uns heute vor allem eines: Der »status quo«, unsere gegenwärtige Verfassung wie Verfasstheit, im wörtlichen wie im übertragenen Sinne, ist nicht in Stein gemeißelt.

Man könnte auch sagen – früher bezogen wir dies hauptsächlich auf die Frage der Teilung des Vaterlandes sowie auf den Verlust der Ostgebiete: Nichts ist endgültig geregelt, was nicht auch gerecht geregelt ist.

Mit der Rückkehr der schwarz-weiß-roten Symbolik des zweiten Deutschen Reiches steht auch die Reichsidee selbst wieder neu, wenn noch nicht auf der Tagesordnung der aktuellen Politik, so doch zur Diskussion. »Das Reich« inspiriert wieder, vor allem auch junge Menschen. Wer hätte das gedacht?

Übrigens ist das Jahr 2021 Jubiläumsjahr für die Gründung des zweiten Deutschen Reiches: Am 18. Januar 1871 wurde es im Spiegelsaaal von Versailles gegründet. Wir feiern nächstes Jahr daher 150jähriges Jubiläum, weshalb der DS-Verlag auch seiner jährlich erscheinenden Taschenkalender des nationalen Widerstandes für 2021 unter dieses Motto gestellt hat.

»Noch nie ward Deutschland überwunden, wenn es einig war!« wusste Wilhelm II., Deutschlands letzter Kaiser.

Wir führen diese Diskussion daher in dieser Ausgabe sehr intensiv, weshalb die Rubrik »Titelthema« extra noch einmal ausgebaut wurde. Im PRO & CONTRA dieser Ausgabe diskutieren Rechtsanwalt Peter Richter und der ehemalige Europaabgeordnete Udo Voigt über die Frage, ob die Forderung nach Einberufung einer »verfassunggebenden Versammlung«, wie sie »Querdenken«-Sprecher Michael Ballweg erhoben hat, also eines Nationalkonvents, genau zur rechten Zeit – oder eher zur Unzeit – kommt.

Schwierige Übergangsphase

Ich will an dieser Stelle der Diskussion weder zu sehr vorgreifen, noch das argumentative Gewicht des Chefredakteurs unangemessen in die Waagschale werfen. Recht neutral möchte ich nur folgende Feststellung treffen: Angesichts von Verfassungswirklichkeit, von Rechtsprechungs-Praxis und real existierender Demokratie, rückt der Zeitpunkt, da uns das Grundgesetz vor den gröbsten Angriffen auf unsere nationale Identität und Souveränität nicht mehr hinreichend schützt, unerbittlich näher. Das wäre dann also der Punkt, ab dem man sagen muss: Wir haben nichts mehr zu verlieren, wir müssen jetzt, als Patrioten und Nationalisten, ganz einfach in diese Verfassungsdiskussion eingreifen, um ihr unseren Stempel aufzudrücken.

Wie so oft in der Geschichte ist es in einer Zeit des »Interregnums«, als das ich die derzeitige Phase der BRD-Herrschaftsausübung empfinde, äußerst schwierig, festzustellen, ob es aus Gründen des Verantwortungsbewusstseins richtig ist, sich weiter auf den o.g. »status quo« zu berufen, um vermeintlich »Schlimmeres« zu verhindern, oder ob ganz im Gegenteil der Zeitpunkt gekommen ist, sich forsch an die Spitze der Verkünder einen neuen Ordnung zu setzen.

Verunsicherung der Herrschenden

Der jetzt seitens der Regierung Merkel beschlossene zweite »Lockdown«, das Herunterfahren des öffentlichen Lebens und der Wirtschaft, wieder verschärft einsetzende Versammlungs- und Veranstaltungsverbote sowie die Ankündigung, beispielsweise von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder vorgetragen, bis ins Private hinein die Menschen kontrollieren zu wollen, bis hin zur Aufforderung, sich gegenseitig zu bespitzeln, zeigt doch vor allem eines: Die Herrschenden sind sich ihrer Sache längst nicht mehr sicher, sonst würden sie nicht alle Register ziehen, bis hin zur Kontrollausübung mittels Angst- und Panikverbreitung.

Bitte bilden Sie sich selbst eine Meinung, beschäftigen Sie sich mit dieser Fragestellung und bringen Sie sich in diese Diskussionen, die wie in der DS führen, mit ein. Die DEUTSCHE STIMME will auch weiterhin Querdenkern und politischen Dissidenten den erforderlichen Raum für DIE ANDERE MEINUNG bieten. Danke, dass Sie uns dabei unterstützen!

Ihr

Peter Schreiber
DS-Chefredakteur und Verlagsleiter



P.S.: Die »Offensive 2020« ist gut vorangekommen. Um tatsächlich einen Haken dran machen zu können, nach dem Motto »geschafft!«, sind aber noch einige Anstrengungen nötig. Uns fehlen immer noch rund 200 Abonnenten, um die von mir kalkulierte stabile Basis zu erreichen.

Erschwerend kommt jetzt allerdings hinzu, dass die erneuten Corona-Einschränkungen zu einer erheblichen Schwächung der Kaufkraft führen und zudem den Reiseverkehr wieder deutlich einschränken werden. Das wird sich unmittelbar auf unsere Verkaufszahlen im Zeitschriftenhandel und hier wiederum schwerpunktmäßig im Bahnhofsbuchhandel auswirken.

Wir wollen dort aber weiterhin vertreten sein und müssen diesen Bereich jetzt vorübergehend querfinanzieren. Ich setze auf Ihre bewährte Unterstützung! Hier können Sie dies ganz einfach tun:
https://deutsche-stimme.de/spenden/

Inhaltsverzeichnis

Am Pranger:
Andreas Geisel

Leserbriefe

Intern

Titelthema
»In der Demokratie ist das Volk die Quelle aller staatlichen Gewalt!«
Der Traum vom Reich
»Das Kaiserreich hat besser funktioniert«
Reichsidee und Großraum

Pro & Contra
Verfassunggebende Versammlung

DS-Gespräch
Laura Towler, Patriotic Alternative

Deutschland
Kurze Wege sind Trumpf!
Stromversorger wollen keinen Wettbewerb
Gesinnungszensur fürs Kinderzimmer
Ein Volk wird entwaffnet
»Corona macht mir keine Angst, aber eure Politik«
»Unwürdige Sprachhygiene«

Ausland
Erdoğans Kriegszug im Kaukasus
Gegenwind für die »Bolshevist Broadcasting Corporation«
Trump contra Ostküsten- Establishment

Pfeffer & Rosinen
Kolumne von Konrad Windisch

Opposition
Horst Mahler: Von Lenin zu Hegel
Die Angst vor Schwarz, Weiß und Rot

Blick nach Links
Rechts Fahnen und links Steine

Einspruch
Kolumne von Alexander Markovics: Moralische Erpressung rund um Moria

Panorama
Zum 110. Todestag von Wilhelm Raabe
(K)ein Platz für Helden
Nachruf auf Peter Dehoust: Der nationale Optimist

Verortung
Edda Schmidt über den Hörselberg

Echolot
Danzig: Keine Freiheit für das »Venedig des Nordens«

Feuilleton
»Sieg der Natur über menschliche Ambitionen!«
Entlarvte Medienmanipulation

Leuchtturm
»Die zweite Welle – das sind wir!«

Tribüne
Lustiges und Nachdenkliches
Heilpflanzen: Der Schlehdorn

Sport frei
Kolumne von Lutz Dessau

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