Nein, die Linken wollen nicht (wie ein uralter Kalauer orakelt) Grönland vom Packeis befreien. Es geht um mehr: Die diplomatischen Querelen um die dänische Arktisinsel haben Leipzigs Linke auf die Idee gebracht, mittels einer Städtepartnerschaft der Großmacht USA in die Parade zufahren.
Stefan Paasche
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Lesen wir selbst:
„Aktuell wird Grönland durch imperiale Einverleibungsbestrebungen der USA in seiner eigenständigen und friedlichen Entwicklung bedroht. (…) Diesen imperialen Bestrebungen zur völkerrechtswidrigen Annexion kann durch bürgerschaftliche Kontakte und Beziehungen aktiv und erfolgreich entgegengewirkt werden.“
In dem unter „Städtepartnerschaft mit der grönländischen Hauptstadt Nuuk“ eingereichten Beschlussvorschlag wird der Oberbürgermeister „beauftragt, unverzüglich mit der grönländischen Hauptstadt Nuuk mit dem Wunsch und Angebot in Kontakt zu treten, eine Städtepartnerschaftsvereinbarung zu schließen“.
Bis zum 31.12.2026 sollen die erforderlichen Voraussetzungen zum Abschluss eines solchen Vertragswerks geschaffen werden, vorausgesetzt, die Verwaltung der Stadt Nuuk (die knapp 20.000 Einwohner zählt) zeigt Interesse. Außerdem sollen im Doppelhaushalt 2027/2028 die nötigen Mittel eingestellt werden, „um die Reisen der Delegationen in die Partnerstadt teilweise zu tragen und einen Besuch der Gäste aus Grönland zu ermöglichen“.
Anschließend wird das ganz große Rad geschwunden:
„Wichtige Einrichtungen in Leipzig wie Universität, Hoch- und Fachschulen, IHK, Handwerkskammer, städtische Bühnen und Museen, Gewandhausorchester, kommunale Unternehmen usw. sind im Rahmen sinnvoller Partnerschaften sowie vor dem Hintergrund der Unterschiedlichkeit in Größe und Struktur der Wirtschafts-, Wissenschafts-, Bildungs-, und Kulturlandschaft der potentiellen Partnerstadt in den Vorbereitungsprozess einzubeziehen, so dass deren berechtigte Interessen an einem Austausch zwischen beiden Städten Berücksichtigung finden.“
Städtepartnerschaften sind eigentlich eine feine Sache: Sie schaffen Kontakte über Ländergrenzen hinweg, könnten in Krisenzeiten vermitteln – wenn sie denn nicht, wie im Falle russischer Kommunen, unerwünscht sind.
Über eine Städtepartnerschaft mit der grönländischen Hauptstadt Nuuk könnte man durchaus nachdenken. Doch die Leipziger Linken haben ihren Beschlussvorschlag vor allem aus Gründen der Selbstdarstellung angestoßen. Nötig haben sie es, wie die jüngsten Ereignisse in Connewitz wieder einmal gezeigt haben. Übrigens: die vorgeschobenen „Gründe“ haben sich mit den Gesprächen in Davos (hoffentlich) erledigt. Ob die Ratsversammlung am 28. Januar 2026 dem linken Vorstoß folgt, ist nicht nur deshalb fraglich.

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