Probleme mit Einwanderern außer Kontrolle?

"Jeden Tag ein stechender Zwischenfall"

Probleme mit illegalen Einwanderern bestehen inzwischen seit Jahren – und dies europaweit. Allein in Belgien gibt es derzeit mehr als 200.000 illegale Einwanderer. Die Folgen dieser Entwicklung werden in unserem Nachbarland ganz offen als “sehr lästig” bezeichnet.

Besonders betroffen sind dabei Westflandern und Brüssel. So stellte die Polizei kürzlich im belgischen Badeort Blankenberge in einem eigentlich leerstehenden Haus 36 illegale Einwanderer. Außerdem fanden sich dort “viele gestohlene Fahrräder und andere gestohlene Gegenstände”. Die illegalen Einwanderer wurden festgenommen, verhört und dann laut Het Laatste Nieuws der Einwanderungsbehörde übergeben.

Was mit den illegalen Einwanderern passieren wird, ist noch nicht klar. Die Erfahrungen zeigen allerdings, dass weniger als 20 Prozent der Ausweisungsanordnungen abgelehnter Asylbewerber (einschließlich illegaler Einwanderer) wirksam weiterverfolgt werden.

Die illegalen Transitmigranten (Personen, die keinen Asylantrag stellen wollen und auf der Durchreise sind), verursachen weitere Probleme. Die Zahl der Vorfälle ist im letzten Jahr stark angestiegen. Insbesondere Lastwagenfahrer sind regelmäßig Opfer dieses Personenkreises. Pro Monat wurden sie 20 bis 25 Mal von illegalen Einwanderern angegriffen, teils mit schwerwiegenden Folgen.

Das Sicherheitspersonal wird ebenfalls häufig von illegalen Einwanderern ins Visier genommen. So wurde eine Polizeipatrouille von 40 illegalen, mit Eisenstangen bewaffneten Einwanderern angegriffen, das Hafenpersonal wiederholt mit Steinen beworfen und ein Polizist wurde mit einem Messer von einem “Transitmigranten” im Brüsseler Maximilian-Park erstochen.

Nordbahnhof

Der mittlerweile berüchtigte Maximilian-Park wurde in eine quasi No-Go-Zone verwandelt, in der kriminelle Banden versuchten, große Summen Geld zu machen. Die verantwortlichen Stellen haben längst kapituliert: So wurden die Beamten aufgefordert, die Nähe des Maximilian-Parks angesichts der unsicheren Situation zu meiden.

Nachdem die illegalen Einwanderer aufgrund des kälteren Wetters massenhaft zum Brüsseler Nordbahnhof gezogen sind, eskaliert nun dort das Problem. Die Zahl der Diebstähle stieg um bis zu 82 Prozent und seitdem habe jeden Tag eine Messerstecherei (“jeden Tag ein stechender Zwischenfall”) stattgefunden, teilte die Polizei mit. Außerdem hinterlassen die illegalen Einwanderer ihren Kot “mit einem durchdringenden Gestank”.

Die europäische Freizügigkeit zeigt immer drastischer ihre negativen Seiten und sollte nicht nur anlässlich hochkarätiger Konferenzen den realen Gegebenheiten angepasst werden. (sp)

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