»Pakt mit dem Teufel«? Die DS-Dezember-Ausgabe 2018 im Überblick

Liebe Leser, einen gewissen Schwerpunkt der Dezember-Ausgabe bildet der Themenkreis »Naher und Mittlerer Osten«. Dies ist ja ein Thema, das uns innen- wie außenpolitisch berührt. Die Frage, ob beispielsweise...

Liebe Leser,

einen gewissen Schwerpunkt der Dezember-Ausgabe bildet der Themenkreis »Naher und Mittlerer Osten«. Dies ist ja ein Thema, das uns innen- wie außenpolitisch berührt. Die Frage, ob beispielsweise in Syrien eine dauerhafte Friedensordnung und gewisse Stabilität gewährleistet werden kann, hängt unmittelbar mit der Frage von »Fluchtursachen« und dem Sachverhalt der Massen-Einwanderung zusammen.

Hierbei handelt es sich um eines der Themen, die wir u.a. auch mit dem kroatischen General Željko Glasnović im diesmonatigen DS-Interview besprechen (»Der Westen steht unter Belagerung…«). Unser Gesprächspartner, der auch Gast beim »Europa-Parteitag« der NPD war, wurde 1954 in Zagreb geboren und emigrierte aufgrund kommunistischer Repression 1962 mit seiner Familie nach Kanada. Er diente in der kanadischen Armee, der Fremdenlegion, war Teilnehmer im Golfkrieg und diente seiner Heimat, als es dort zum Waffengang kam. Dabei entrichtete er auch ganz persönlich seinen Blutzoll, indem er schwer verwundet wurde. Bei den Wahlen 2016 errang er einen Sitz im kroatischen Parlament. Glasnović ist Mitglied der Alliance for Peace and Freedom (APF).

Die DEUTSCHE STIMME kann übrigens hier abonniert bzw. die Digital-Ausgabe der DS hier heruntergeladen werden:

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Über den Parteitag, also die Bundesvertreterversammlung der NPD zur Aufstellung der Liste für die bevorstehende Europawahl am 26. Mai 2019, berichtet die Dezember-Ausgabe der NPZ (= Nachrichten aus der Parteizentrale), die für Mitglieder und Abonnenten der Dezember-Ausgabe der DS beigelegt ist. Dies gilt auch für das Digital-Abo.

US-Interessenspolitik: Iran und Rußland im Visier

Zurück zum Thema: Während allein im Oktober durch Luftangriffe der US-angeführten Koalition über 120 syrische Zivilisten ums Leben kamen und weiterhin mindestens 2200 US-Soldaten völkerrechtswidrig in Syrien stationiert sind, stört sich Washington an der Präsenz russischer und iranischer Militärs, berichtet DS-Autor Safet Babic im BLICKPUNKT auf Seite 23 unter der Überschrift »Unruhestifter zündeln weiter«.

Syrien: Chancen für eine neue Friedensordnung?

DS-Redakteur Arne Schimmer meint dazu: »In Deutschland unterscheidet man gerne zwischen ›guten‹ und ›bösen‹ Befreiern. Die Tausenden von zivilen Toten, die bei der Einnahme der nordirakischen Stadt Mossul durch die irakische Armee auf das Konto der US-Luftwaffe gingen, sind der deutschen Presse kaum eine Meldung wert. Andererseits kocht die moralische Empörung hierzulande immer dann hoch, wenn die syrische Armee mit Hilfe der russischen Luftwaffe eine von islamistischen Terroristen besetzte Stadt im eigenen Land zurückerobert.« Lesen Sie den vollständigen Artikel in der Rubrik AUSLAND auf Seite 8 dieser Ausgabe unter der Überschrift »Syrien: Konturen einer neuen Ordnung«.

EU fördert Migration

Statt die viel beschworenen »Fluchtursachen« ganz einfach schon mal dadurch zu bekämpfen, nicht weiter Öl ins Feuer internationaler Konflikte wie jenen im Nahen und Mittleren Osten zu gießen, engagiert sich die Europäische Union (EU) lieber in der Vereinfachung und Erleichterung der Massen-Migration nach Deutschland und Europa. Eine brisante Anfrage des NPD-Europaabgeordnete Udo Voigt ergab jetzt: Die EU unterstützt Illegale auf ihrem Marsch nach Europa mit kostenlosen Prepaid-Karten! Lesen Sie hierzu den Beitrag von Karl Richter auf Seite 10 in der Rubrik PARLAMENT. Dort finden Sie weitere Berichte über Initiativen unseres Europaabgeordneten. Leider müssen wir an dieser Stelle auch über einen erneuten Anschlag auf das Bürgerbüro Voigts in Wismar berichten. Zu den erfreulicheren Meldungen zählt hingegen ein Dankschreiben des ungarischen Ministerpräsidenten Victor Orbán an dessen Unterstützer im EU-Parlament.

Saudi-Arabien – Pakt mit dem Teufel?

Wir verbleiben noch ein wenig in der außenpolitischen Sicht. Dieser Tage war zu vernehmen, daß die USA trotz neuester CIA-Erkenntnisse über die Verwicklung des saudischen Kronprinzen in den Mord an Regimekritiker Kashoggi und trotz der unrühmlichen Rolle Saudi-Arabien im Jemen-Krieg weiter an ihrem Bündnis mit diesem Staat gegen den Iran festhalten wollen. Dieser brandgefährliche Kurs von US-Präsident Trump veranlaß DS-Autor Arne Schimmer zu der drastischen Überschrift »Der Pakt mit dem Teufel« im Aufmacher dieser Zeitung auf den Seiten 1 und 2.

Trump hält sich

So kritisch unsere Redaktion das Agieren des US-Präsidenten in der Außenpolitik auch betrachten – gewisse innenpolitische Erfolge sind ihm nicht abzusprechen. Mit geradezu ingrimmiger Freude erwarteten viele linksliberale Kommentatoren dies- und jenseits des Atlantiks die Halbzeitwahlen zum US-Kongreß, die am diesjährigen 7. November stattfanden. Endlich, so beispielsweise die Erwartungshaltung des Filmemachers Michael Moore, würde Donald Trump vom Wähler bestraft werden und die Republikaner ihre verdiente Niederlage kassieren. Doch der große »Aufstand gegen Trump blieb aus«: Überzeugende Arbeitsmarktdaten sichern den Republikanern ein erträgliches Ergebnis (Seite 9, AUSLAND).

Enteignungen in Namibia

Verbleiben wir noch kurz im Ausland: Nach Südafrika drohen nun auch in Namibia Enteignungen deutscher bzw. deutschstämmiger Farmer. Der damarastämmige Politiker Hage Geingob, der im Jahr 2015 zum Staatspräsidenten vereidigt wurde, bereite einen »Raub mit Ansage« vor, so Heiko Sonnwin auf Seite 9.

Feuerwehr in Not – Gefahren für die Konjunktur

Jetzt aber in´s Inland: Lutz Dessau beschreibt unter der Überschrift »Helfer Feuerwehr: Oftmals auch Patient«, wie dieser wichtige Bereich der Daseinsvorsorge in der BRD immer mehr vernachlässigt wird (Seite 5, DEUTSCHLAND) und Sascha Roßmüller skizziert Konjunktur-Gefahren für unsere Wirtschaft angesichts der jüngsten Warnungen des Bankenverbandes.

Wohnungsnot und »Fachkräfte-Zuwanderung«

Verschärfend zur zunehmend prekären Lage einstmals sicher geglaubter Stabilitätsfaktoren der BRD tritt die zunehmende »Fachkräfte-Zuwanderung« nach Deutschland hinzu, die, so DS-Autor Michael Siefers, vor allem als »neue Eintrittskarte ins deutsche Sozialsystem« zu verstehen sei. Dauerbrenner im Bereich der Sozialpolitik ist auch der Situation auf dem Wohnungsmarkt, die ebenfalls eng mit der Zuwanderung im Zusammenhang steht (Seite 6, DEUTSCHLAND).

Arabische Clans

Vom Import der Sozialfälle zum Kriminalitäts-Import: Kriminelle versuchen meist so unauffällig wie möglich zu agieren, die Gründe dafür liegen auf der Hand. In Berlin hat sich das seit einigen Jahren geändert. Hier haben arabische Clans mittlerweile eine solche Machtstellung erreicht, daß sie mit möglichst spektakulären Aktionen auf sich aufmerksam machen wollen, schreibt Arne Schimmer unter der Überschrift »Die neuen Herren der Hauptstadt« (Seite 7, DEUTSCHLAND).

Hambacher Forst

Was steckt eigentlich hinter der Aufregung um den Hambacher Forst? Unabhängig von berechtigten ökologischen Fragen ist unser Autor Safet Babic der Überzeugung: »Militante Linksradikale nutzen ausländischen Kapitalinteressen«. Lesen Sie hierzu seinen Beitrag »Kampf um den Hambacher Forst« auf Seite 7.

Gegen Gleichmacherei und Gender Mainstreaming

»Gleichstellung heißt heute in erster Linie Gleichmacherei!«, meint Michael Becker von der NPD-Jugendorganisation JN. Am 19. Oktober fand im sächsischen Eilenburg eine Protestaktion gegen die Normalisierung von Abnormalitäten statt. Stellvertretend wurde dafür eine Transvestiten-Show im Bürgerhaus von Eilenburg ausgesucht. Wieso und weshalb die Jungen Nationalisten gegen Gender Mainstreaming und die Vernichtung der Familie eintreten, erfahren Sie auf Seite 11 im Partei-und Bewegungsteil WIR SELBST.

Nichts wirklich Neues in Bayern

Bayern: Der Pulverdampf des Wahlkampfes ist verraucht und erlaubt eine klare Sicht auf die Dinge im Freistaat. Für den politischen Beobachter ist genau das eingetreten, was zu erwarten war. Die CSU ist abgestürzt und ein noch schlechteres Ergebnis ist durch die – zugegebenermaßen handwerklich nicht schlechte – »Angst-vor-dem-Chaos- Kampagne« verhindert worden, welche noch eine gehörige Anzahl von Alt-CSU-Wählern und Nichtwählern veranlaßte, sich an die Wahlurnen zu schleppen. Allein aus Gründen der Demographie wird das zur nächsten Landtagswahl nicht mehr funktionieren, so die Analyse von Axel Michaelis in dessen Wahlnachlese auf Seite 12 unter der Überschrift »Alles wie erwartet…«.

AfD: Vorsicht, Anpassungsgefahr!

Wer wirklich auf grundlegende politische Veränderungen setzt, sollte mit der »Alternative für Deutschland« vorsichtig sein: AfD-Bundesvize Georg Pazderski träumt vom Mitregieren und der politischen Totalanpassung als CDU-Juniorpartner. Wie und wann wird die AfD koalitionsbereit sein, fragt DS-Autor Michael Siefers (Seite 13, WIR SELBST).  Die Anpassung geht soweit, daß AfD-Fraktionsvizevorsitzende von Storch sich sogar einen Arbeitskreis »Muslime in der AfD« vorstellen kann – eine Arbeitsgemeinschaft »Juden in der AfD« wurde bereits gegründet. Wohin geht also die Reise der AfD?

»Brasilien über alles!«

Nochmal ins Ausland, diesmal nach Brasilien: Die deutschen Medien werden nicht müde, düstere Superlative aneinanderzureihen, was die politische Lage in dem lateinamerikanischen Land betrifft. Ausgerechnet der »Faschist« Bolsonaro hat die Präsidentschaftswahlen gewonnen. Sein Programm, einfach zusammengefaßt, lautet: »Brasilien über alles!« (Seite 14).

Besondere Orte

Wechseln wir ins Historisch-Kulturelle: In der Reihe »Besondere Orte« beschreibt diesmal DS-Autorin Edda Schmidt den »Heiligenberg bei Heidelberg«. Lesen Sie ihren Beitrag auf Seite 16 und lassen Sie sich zu diesem besonderen Kraftort entführen. Auf der gleichen Seite erzählt uns Konrad Windisch in seiner bekannten Kolumne »Pfeffer & Rosinen« von den jüngsten Grotesken aus Österreich.

»Der Kärntner Abwehrkampf 1918/1919«

Verweilen wir noch etwas in der deutschsprachigen Alpenregion: Vor 100 Jahren begann der Kärntner Abwehrkampf. Südkärnten wurde von slowenischen Truppen besetzt und sollte dem südslawischen Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen angehören. In einem heldenhaften Abwehrkampf verteidigten jedoch die Kärntner ihre Heimat und erreichten von der Entente die Zusage einer Volksabstimmung. Am 10. Oktober 1920 stimmte dann eine Mehrheit für den Verbleib Südkärntens bei Österreich. Kärnten blieb das einzige Beispiel der Anwendung des nationalen Selbstbestimmungsrechts, das den Verliererstaaten von 1918 von der Entente nicht gewährt wurde. Lesen Sie mehr hierzu von Max Baum auf Seite 17 (PANORAMA).

Journalistische Unabhängigkeit? – Fehlanzeige!

Wie steht es eigentlich um die journalistische Unabhängigkeit in unserem Land? Man kann dies vor allem daran ablesen, wie nah die Interessenverbände der Medien der Regierung stehen. Hiernach hat man es in der Bundesrepublik, so meint DS-Autor Moritz Altmann, mit einem verschworenen Machtblock aus Politik und Medien zu tun, der dieselbe antinationale Agenda verfolgt und sich wirtschaftlich und kulturell stützt. Auf der Ebene des Symbolischen gehört zu dieser Kumpanei auch das wechselseitige Überhäufen mit Auszeichnungen. Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) hat jetzt Bundeskanzlerin Angela Merkel einen Ehrenpreis für ihre »politische Gesamtleistung« verliehen (Seite 18).

Opioid-Epidemie auf dem Weg nach Deutschland

Gesundheit: In Amerika sterben Jahr für Jahr Zehntausende von Menschen an Überdosen von Opioiden. Mittlerweile haben sich kriminelle Strukturen herausgebildet, die künstliche Opioide importieren und damit das große Geschäft machen. In Deutschland ist auf Grund fehlerhafter Migrations- und Drogenpolitik ein fruchtbarer Boden vorhanden, damit eine solche Epidemie auch hier ausbrechen kann, meint DS-Autor Michael Mayer (»Amerikanische Apokalypse«, S. 18).

»Antifaschismus«: Noch kein Grund zur Entwarnung

Der Neo-Antifaschismus befindet sich europaweit auf dem Rückzug, weil unter dem Eindruck der katastrophalen Folgen der Drittwelt-Migration überall patriotische Kräfte erstarken. In manchen europäischen Ländern ist die Linke samt Antifa-Fußtruppen fast pulverisiert. Auch hierzulande ist der Antifaschismus in die Defensive geraten, bleibt aber wirkmächtig, so der stellvertretende Chefredakteur Jürgen Gansel (Seite 19).

Zum 75. Geburtstag von Hans-Michael Fiedler

»Wie eine Lanzenspitze ragt das Werk Michael Fiedlers in die Leere der Gegenwart – ein verwegenes Beharren.« So poetisch beschreibt der vielen DS-Lesern aus seinem Wirken für DS-TV bekannte Musiker und Künstler Jörg Hähnel das Werk des nationalen Vordenkers Hans-Michael Fiedler, der am 27. Oktober 2018 seinen 75. Geburtstag beging (Seite 19, FEUILLETON).

Kassandra war im Recht!

Safet Babic wartet mit zwei Buchbesprechungen auf: Zum einen geht es um einen frühen Titel von Johannes Scharf – bekannt für sein Buch »Der weiße Ethnostaat«. Hier wird der Titel »Kassandrarufe. Fabeln wider den Zeitgeist« aus dem Verlag Klosterhaus besprochen. Profaner wird es beim Titel »Einbruchschutz, Selbstverteidigung, Homedefense« aus dem ARES-Verlag.

Der Marx-Flop

Was ist eigentlich aus der Marx-Ausstellung in Trier geworden? Nun, sie scheint ein ziemlicher Reinfall gewesen zu sein. Lesen Sie mehr hierzu auf Seite 23 im BLICKPUNKT.

»Populisten« allerorten

Zunehmend hört man in den Medien die bedrohlich aufgemachte Meldung, daß die Deutschen immer »populistischer« würden. Zwar leitet sich dieses Wort vom lateinischen »populus« = Volk ab, aber heute wird dieser vergiftete Begriff als Umschreibung für »rechts« bzw. »rechtsradikal« zweckentfremdet. Mehr dazu auf Seite 24 in der TRIBÜNE. In dieser Kategorie finden Sie auch die allmonatliche Satire von Thomas Salomon und die Sport-Kolumne »Sport frei!« von Lutz Dessau.

Damit kommen wir zum Schluß unserer Übersicht über die DS-Dezember-Ausgabe 2018. Was meinen Sie? Ist das nicht ein starkes publizistisches Angebot?

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Ihr Peter Schreiber
DS-Chefredakteur

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