Akute IS-Gefahr in Europa!

Das Abendland ist kein Kalifat – Grenzen sichern und Steinzeitislamismus bekämpfen!

Nach Syrien und Irak nun Islamischer Staat in Europa? Ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis im islamistischen Blutrausch inmitten des Abendlandes ein Kalifat ausgerufen wird? Die IS-Terrormiliz bilde Diversions- und Terrorgruppen, die sie neben Zentral- und Südostasien auch nach Europa verschiebe warnte aktuell der stellvertretende Direktor des Vollzugskomitees der Regionalen antiterroristischen Struktur der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ), Dschumakhon Giesow. Auch Dr. Vedran Dzihic, der für das Österreichische Institut für Internationale Politik zum Thema forscht, wies bereits vor einiger Zeit darauf hin, dass es salafistische Dörfer in Bosnien gebe, wie beispielsweise Gornja Maoca oder Siedlungen wie Osve – nur ca. 100 km von Sarajevo entfernt – oder Dubnica. Darüber hinaus seien die Salafisten auch sehr stark in Südserbien, konkret in der Region Sandzak vertreten. Zwischen den vormaligen dschihadistischen Zellen in Syrien und denen in der Region Bosnien herrschten rege Verbindungen, sowie auch aus Albanien, Mazedonien und dem Kosovo eine erhebliche Zahl in Richtung IS ausgewandert sei, erklärte der Experte in diesem Zusammenhang und nannte als Kroatien als einzige Ausnahme.

Der Autor dieses Artikels stellte bereits in seinem im Februar dieses Jahres erschienen Buch „Europa contra EU“ die Frage, „ob nicht womöglich die Westbalkanstaaten sukzessive an den IS verloren gehen könnten.“ Es heißt darin wörtlich weiter: „Seit Beginn der Kämpfe im Mittleren Osten ist die Westbalkanregion zum schwerpunktmäßigen Rekrutierungsfeld Europas für militante Islamistengruppen geworden. Knapp ein Viertel der aus Europa stammenden ausländischen Kämpfer des Islamischen Staates stammen aus Albanien, Bosnien und Herzegowina, dem Kosovo und Mazedonien. Jetzt, wo der IS im Irak und in Syrien zunehmend unter Druck gerät, könnten zurückkehrende IS-Kämpfer zur Lunte am Pulverfaß Westbalkan werden. Bosnien und der Kosovo weisen die höchste Pro-Kopf-Dichte an Salafisten und sogenannten islamistischen Kämpfern – oder zutreffender Terroristen – in Europa auf.“

Man möge einmal einen kurzen Blick auf die Landkarte werfen, und man wird feststellen, dass manche der IS-relevanten salafistischen bosnischen Gebiete kaum weiter von Deutschland entfernt sind als München von Hamburg. Anstatt repressiv gegen nationale, identitäre Politik vorzugehen, sollte entschlossen gegen radikalislamistische Bestrebungen vorgegangen und vor allem die Grenze gesichert werden! Beides ist vom Merkel-Regime jedoch nicht zu erwarten.

Sascha A. Roßmüller

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