Teure “Weißhelme”

Folgen einer verlorenen Aggression

Deutschland nimmt wie angekündigt acht Mitarbeiter der umstrittenen Organisation samt Familienmitgliedern auf. Dabei handelt es sich um (bisher) insgesamt 47 Personen, die nicht einmal Asyl beantragen müssen, sondern “aus völkerrechtlichen oder dringenden humanitären Gründen” aufgenommen werden. Soweit sich bereits Angehörige im Lande angesiedelt haben, dürfen die Luxus-Flüchtlinge dort ihren Wohnsitz nehmen. Dublin 4 lässt grüßen!

Die Bundesregierung hat sich die Unterstützung der Weißhelme bisher 12 Millionen Euro kosten lassen. Aus Großbritannien flossen 32 Millionen Pfund, die USA steuerten 23 Millionen Dollar bei. Die „Behörde der Vereinigten Staaten für internationale Entwicklung“ (USAID) hat insgesamt 339,6 Millionen Dollar für „die Unterstützung von Aktivitäten, die einen friedlichen Übergang zu einem demokratischen und stabilen Syrien verfolgen“, also in einen (inzwischen verlorenen) Stellvertreterkrieg gesteckt.

Hinter den hochgelobten moralischen Ansprüchen steht eigentlich nur unser Steuergeld. Das weinerliche Gehabe in den öffentlich-rechtlichen und sonstigen Qualitätsmedien zeugt bestenfalls von der Ahnungslosigkeit der Mitarbeiter. Ganz an der Wahrheit kommen aber auch sie nicht vorbei, wie u. a, ein Artikel der Deutschen Welle zeigt.

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