Die Systemfrage stellen: Die Deutsche Stimme Juni 2019 im Überblick

Liebe Leser, der Pulverdampf des Europawahlkampfes lichtet sich gerade wieder ein wenig. Die vorliegende Juni-Ausgabe der Deutschen Stimme wird nach dem Wahltermin, dem 26. Mai veröffentlicht, wurde aber zuvor...

Liebe Leser,

der Pulverdampf des Europawahlkampfes lichtet sich gerade wieder ein wenig. Die vorliegende Juni-Ausgabe der Deutschen Stimme wird nach dem Wahltermin, dem 26. Mai veröffentlicht, wurde aber zuvor erstellt. Daher werden Wahlanalysen und -Berichterstattung, die ohnehin erst eine eingehendere Untersuchung erfordern, erst in der Juli-Ausgabe Berücksichtigung finden können.

Dennoch gab es auch bereits aus dem Wahlkampf selbst einiges zu berichten: So etwa die Kontroverse um die NPD-Plakate mit der Aufschrift „Migration tötet“ oder den Wahlwerbespot der Partei, bei dem es um die innere Sicherheit und die Errichtung notwendig gewordener Schutzzonen ging.

Lesen Sie  über „Protest gegen Zensur im Wahlkampf“ von Michael Becker (Seite 11, WIR SELBST): „Am Morgen des 9. Mai staunten wohl die Pendler auf der A7 zwischen Göttingen und Hannover nicht schlecht. Unweit der Autobahn prangte der Schriftzug »Migration tötet! « auf einer Länge von 15 Metern, nebst 150 weißen Kreuzen, aus der Dämmerung heraus.“

Schon vorher thematisierte der NPD-Spitzenkandidat zur Europawahl, Udo Voigt, die Auswirkungen der Masseneinwanderung nach Europa und protestierte in Berlin gegen die „Open Society Foundation“ des Multi-Milliardärs George Soros in Berlin (Seite 10, POLITIK).

Und am 1. Mai gingen Nationalisten und Patrioten auf die Straße, um soziale Gerechtigkeit für uns Deutsche einzufordern. Sie demonstrierten aber auch gegen die Ausbeutung der Völker durch eine immer krimineller agierende, global-kapitalistische Finanzelite und setzten dieser ihre Vorstellung einer auf Werten und Traditionen aufbauenden Welt freier Völker und Vaterländer entgegen (WIR SELBST, Seite 12, Klaus Beier).

Selten auch wurde über einen Aprilscherz so eifrig und mit Schaum vor dem Mund diskutiert wie über die »Abschiebechallenge« der NPD. Vielleicht resultierte der Eifer daraus, daß dieser Scherz einen Kern hatte, der ans Eingemachte des geistigen Fundaments der hiesigen Herrschenden geht (Ronny Zasowk, WIR SELBST, Seite 13).

Aber betreiben wir nicht nur Nabelschau, es gibt sehr ernsthafte Probleme, unser Volk betreffend: Auch im Jahr 2018 ist die Zahl der Drogentoten in Deutschland erneut gestiegen. Erlagen im Vorjahr 1272 Deutsche ihrer Rauschgiftsucht, so starben 2018 bundesweit 1276 Menschen an illegalen Drogen. Nahezu die Hälfte der Drogentoten wurde Opfer einer Überdosis von Opioiden wie Heroin. Angestiegen sind die Todeszahlen zudem durch den Mißbrauch psychoaktiver Medikamente. Lesen Sie mehr dazu in unserem Aufmacher von Heiko Sonnwin unter dem Titel „Über 25 000 Drogentote mahnen!“

Dem britischen Premierminister und Deutschenhasser Winston Churchill wird dieser Ausspruch zugeschrieben: »Ich traue keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe.« Die darin anklingende Skepsis gegenüber regierungsamtlichen Statistiken ist angesichts eines massiven Kriminalitätsimportes durch die Asylantenflut angebrachter denn je. Lesen Sie den Beitrag „Wie Ausländerkriminalität statistisch verschleiert wird!“ von Michael Siefers (Seite 5, DEUTSCHLAND).

US-Militärbasen in Deutschland: Auch über 74 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges sind in Deutschland immer noch über 35 000 US-Soldaten stationiert. Ob illegaler Drohnenkrieg oder Giftstoffe im Grundwasser: Die Bundesregierung unterwirft sich US-Interessen und läßt die deutsche Bevölkerung in den betroffenen Regionen im Stich, meint Safet Babic („Vergiftete Freundschaft“, Seite 5, DEUTSCHLAND).

„Wer es sich leisten kann“: Die Zahl der Privatschulen in Deutschland steigt, seit 1992 um mehr als 80 Prozent. Die Gründe liegen auf der Hand. So nimmt der Ausländeranteil in den staatlichen Schulen massiv zu, mit Folgen für die Qualität der Ausbildung, zudem sind Lehrer auf staatlichen Schulen stärker politischem Einfluß ausgesetzt. Das will nicht jeder. Michael Mayer über die zunehmende Schieflage in unserem Bildungssystem (DEUTSCHLAND, Seite 6).

„Ein System vor dem Kollaps“: In Deutschland wird derzeit viel über die mißlingende Energiewende berichtet. Den Grund dafür sieht man vor allem im schleppenden Netzausbau. Ein anderer wichtiger Faktor wird in dieser Debatte dabei stark unterbelichtet, nämlich die Defizite beim öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Lesen Sie die Analyse von Arne Schimmer (DEUTSCHLAND, Seite 7).

Wer etwas ändern will, darf jedoch nicht nur tagespolitisch an der Oberfläche kratzen. Unser Interviewpartner Alexander Markovics, Mitbegründer der österreichischen „Identitären“, spricht mit uns über diese Bewegung, wie auch über die FPÖ. Er meint: „Eine Änderung der Politik bedarf der metapolitischen Vorbereitung!“ (Seite 3, DS-GESPRÄCH).

Im AUSLANDsteil auf den Seiten 8 und 9 berichten wir außerdem über die jüngsten politischen Entwicklungen in Großbritannien, Spanien und der Ukraine. In GB steigt der Stern Nigel Farages mit seiner Brexit-Party gerade erneut auf, in Spanien sind Sezessionisten und Nationalisten (VOX) auf dem Vormarsch, während in der Ukraine die Oligarchen triumphieren.

Zum Handelskrieg zwischen China und den USA: Viele Ökonomen werfen derzeit die Frage auf, wem dieser mehr schadet, den USA oder der Volksrepublik China. Der jüngste Streit entflammt um den chinesischen Smartphone-Hersteller Huawei. Lange nahm Deutschland in dem Streit zwischen dem chinesischen Konzern und den USA eine neutrale Rolle ein, dies könnte sich nun ändern: „Tanzt Berlin nach Washingtons Pfeife?“ (Seite 9, AUSLAND).

Machen wir einen Sprung in den Kulturbereich: In dieser Ausgabe schreibt ausnahmsweise mal nicht unsere Autorin Edda Schmidt in der Reihe „Besondere Orte“, sondern unser österreichischer Autor Max Baum. Sein Thema ist die „Hundskirche“ in Kärnten. Die Bezeichnung Hundskirche hat nichts mit einer Kirche zu tun. Es handelt sich vielmehr um einen 13 Meter hohen und 31 Meter breiten, dreieckförmigen Felsen aus Kalkgestein, der versteckt in einem bewaldeten Graben liegt. An der Vorderseite fällt die Felswand steil ab. Das imposante Gestein gehört zur Ortschaft Kreuzen in der Gemeinde Feistritz- Paternion im mittleren Drautal des österreichischen Bundeslandes Kärnten. Handelt es sich um ein Relikt des österreichischen Geheimprotestantismus? (Seite 16, PANORAMA).

„Sozialrevolutionärer Propagandist des nationalen Befreiungskampfes“:  Vor gut 130 Jahren erblickte Ernst Niekisch das Licht der Welt. Ernst Niekisch (1889 – 1967) war in seinem Leben als politischer Schriftsteller ein schillernder Grenzgänger zwischen Sozialismus, Preußentum und Nationalismus, dessen Radikalität sich aus seinem Widerstand gegen die Unterdrückung Deutschlands speiste. Lesen Sie das Porträt aus der Feder unseres Historikers Jürgen Gansel (Seite 17, PANORAMA).

„Ende der mittelalterlichen Reichsidee“: Am 28. Juni 1519 wurde Karl V. in Frankfurt am Main zum römisch-deutschen Kaiser gewählt. Unter seiner Herrschaft verschärften sich die Gegensätze zwischen den Reichsständen. Als Karl, seit 1506 Herr der Niederlande und (als Karl I.) seit 1516 König von Spanien, zum römischdeutschen Kaiser gekürt wurde, folgte er in diesem Amt Maximilian I., seinem Großvater. Was wie eine dynastische Erbfolge erschien, war es in juristischer Hinsicht aber ganz und gar nicht. Franz Fritzsche, Seite 18, PANORAMA.

Am 8. April 2019 erschien in der Reihe »Aus Politik und Zeitgeschichte« der Bundeszentrale für politische Bildung das Themenheft Pariser Friedensordnung. Die Bundeszentrale stellte zum Versailler Vertrag fest: »Der erhoffte ›ewige Frieden‹ stellt sich denn auch nicht ein, und nur zwanzig Jahre später beginnt der Zweite Weltkrieg.« Jürgen Gansel über 100 Jahre „Versailler Diktatfrieden“ (PANORAMA, Seite 19).

Was ist das eigentlich, „Solidarische Landwirtschaft“? Lutz Dessau schreibt dazu: „Die Preise werden weder vom Weltmarkt noch vom Dumping-Gebaren der Discounter diktiert. Nein, im Falle der Solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi) vereinigen sich Privathaushalte mit einem Landwirt oder auch mehreren kleinbäuerlichen Betrieben zu einer regionalen Wirtschafts-Gemeinschaft.“ (Seite 20. PANORAMA).

Noch bis vor kurzem galt der norddeutsche Maler Emil Nolde (1867 – 1956) als Ikone des deutschen Expressionismus und als verehrungswürdiger, da verfemter Gegner des historischen Nationalsozialismus. Schließlich wurden in der berühmten Ausstellung »Entartete Kunst« 1938 in München gar 48 seiner Werke als »mahnende Beispiele undeutscher Kunst« präsentiert und gegen Nolde im Kriegsjahr 1941 sogar ein Berufsverbot ausgesprochen. Doch mit der neuerlichen Kampagne gegen Emil Nolde, an der sich diesmal die BRD-Kanzlerin beteiligt, erlebt der anti-deutsche Kulturkampf einen neuen Höhepunkt. (Seite 23, BLICKPUNKT).

Die satirischen Beiträge von Thomas Salomon erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Lesen sei diesmal: „Klimagrusel mit Jungfrau Greta“ (Seite 24, TRIBÜNE).

Nun, ich hoffe, Sie konnten einen kleinen Einblick in die Themenvielfalt der DS gewinnen und was Sie hier lesen konnten, macht auch bei Ihnen Appetit auf mehr. Dann würde es mich sehr freuen, Sie als neuen Abonnenten für die DEUTSCHE STIMME willkommen heißen zu dürfen:

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Ihr Peter Schreiber
DS-Chefredakteur

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