Halle/Saale: Alzamalek vom Spielbetrieb ausgeschlossen

Wie das Portal fupa.net kürzlich meldete, hat der Fußballverband Sachsen-Anhalt in der letzten Woche mit einer einstweiligen Verfügung den Verein Alzamalek vom Spielbetrieb ausgeschlossen. Damit reagierte er auf mehrere...

Wie das Portal fupa.net kürzlich meldete, hat der Fußballverband Sachsen-Anhalt in der letzten Woche mit einer einstweiligen Verfügung den Verein Alzamalek vom Spielbetrieb ausgeschlossen. Damit reagierte er auf mehrere Vorkommnisse der vergangenen Monate. Eine ruppige Spielweise und Verbalattacken waren zum Dauerthema geworden, keine Mannschaft hatte mehr Lust, gegen diese Truppe aufzulaufen.

Nachdem vor zwei Wochen Vereinsmitglieder im Anschluss an ein Fußballspiel wieder einen Schiedsrichter angegriffen hatten, wurde nun die Reißleine gezogen. Der Verein Alzamalek wurde für alle Spiele im Spielbetrieb des Verbandes gesperrt. Zur Begründung heißte es:

“Diese Entscheidung ist zur Aufrechterhaltung der Ordnung, insbesondere zur Verhinderung tätlicher Übergriffe durch Personen aus dem Verantwortungsbereich des Vereins Alzamalek geboten. Nach überschlägiger Beurteilung und ersten Ermittlungen weiterer Zeugenaussagen nach Verfahrenseröffnung verdichten sich die Vorwürfe des tätlichen Angriffs auf den Schiedsrichter nach dem Spiel Alzamalek e.V. -SG Motor Halle III, bei dem der Schiedsrichter mehrfach gegen den Kopf geschlagen worden sei, sowie auf weitere tätliche Übergriffe und versuchter Übergriffe und Verstöße gegen die Sicherheit und Ordnung.

Bereits mit Urteil vom 16.04.2019 wurde der Verein Alzamalek wegen einer Tätlichkeit gegen den Schiedsrichter, verbunden mit einem Spielabbruch, rechtskräftig verurteilt. Dem damaligen Schiedsrichter wurde vom Trainer des Vereins gegen den Brustkorb geschlagen. Nach derzeitigem Sachstand ist zu befürchten, dass es ohne die, mit den Zwecken einer Strafe verbundenen, präventive Wirkung einer Sanktion, zu weiteren gravierenden Verstößen gegen die Sicherheit und Ordnung kommt. Aus diesem Grund muss das Interesse des Vereins Alzamalek, nicht ohne Abschluss der Beweisaufnahme vorgesperrt zu werden, zum Schutz anderer am Spiel Beteiligter und Anwesender, insbesondere vor zu befürchtenden Tätlichkeiten, zurücktreten.”


Alzamalek: Araber unter sich

In der Mitteldeutschen Zeitung wurde die Gründung des Vereins im vergangenen Sommer unter der Überschrift “Starke Männer haben große Ziele” zunächst hemmungslos bejubelt. Selbst der Vereinsname Alzamalek, was im Arabischen „starke Männer“ bedeutet, durfte sich über ein positives Echo erfreuen, ebenso wie die Ankündigung, die hallesche Fußball-Gemeinschaft “aufmischen” zu wollen. Irgendwie ist das ja auch gelungen, wenn auch anders als erhofft.

Die Einschätzung der “Truppe” als “bunt gemischt” erwies sich ebenfalls als Fehleinschätzung. Neben Syrern sollten auch Afrikaner, Iraker, Palästinenser im Verein kicken, auch ein Grieche war angeblich “mit von der Partie”. Letzterer scheint verschwunden zu sein und die anderen dürften bereits zum Zeitpunkt der Vereinsgründung allesamt Araber gewesen sein. Das hat man nun auch bei der MZ bemerkt: “Das Alzamalek-Hauptproblem ist womöglich, dass die Syrer in ihrem Verein unter sich sind.”

Wenn man in gewissen Redaktionen die Realität ohne rosarote Brille betrachten würde, dann hätte man längst feststellen könne, dass es die Einwanderer meist selbst sind, die möglichst “unter sich” bleiben wollen. Dabei macht es keinen Unterschied, ob man das Resultat dieser Fehlentwicklung “Parallelwelt” oder “Community” nennt. Wenn im Ergebnis daraus Clankriminalität oder Schlägereien auf dem Sportplatz entstehen, so ist das ganz sicher keine wirkliche “Bereicherung” unserer Kultur – auch wenn das eine Mehrheit in unserem Land nicht einsehen will oder als “Einzelfälle” abtut. (sp)

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