#Abschiebechallenge – Ziel erreicht!

Kritik geht ans Eingemachte
Jede Wahrheit braucht Mutige, die sie aussprechen.

Selten wurde über einen Aprilscherz so eifrig und mit Schaum vor dem Mund diskutiert wie über die Abschiebechallenge der NPD. Vielleicht resultierte der Eifer daraus, dass dieser Scherz einen Kern hatte, der ans Eingemachte des geistigen Fundaments der hiesigen Herrschenden geht.

Was war passiert? Am 1. April twitterten zahlreiche NPD-Funktionsträger, Mitglieder und Sympathisanten, wen sie gerne abschieben würden. Genannt wurden ausschließlich Menschen mit sogenanntem Migrationshintergrund, die sich durch ihre Feindseligkeit gegenüber Deutschland und dem deutschen Volk einen Namen gemacht haben. Besonders häufig traf es beispielsweise Deniz Yücel, der vor einigen Jahren folgende Zeilen zu Papier brachte: „Der baldige Abgang der Deutschen aber ist Völkersterben von seiner schönsten Seite.“ Und: „Etwas Besseres als Deutschland findet sich allemal.“

Doch die Twitter-Aktion der NPD wäre längst nicht so erfolgreich geworden, wenn es nicht viele nützliche Idioten gegeben hätte, die den Hashtag #Abschiebechallenge erst mit ihrer affektierten Empörung verbreitet hätten. Sie empörten sich, dass es möglich sei, die Abschiebung deutscher Staatsbürger zu fordern. Die zahllosen Beschwerden an Twitter wurden vom sozialen Netzwerk mit einem Achselzucken quittiert. Das Ganze sei natürlich kein Verstoß gegen ein geltendes Gesetz oder gegen die Regeln des Netzwerks. Warum auch? Schließlich wollen die Linken uns Nationalisten ja auch abschieben, warum sollen wir dann nicht ihre multikulturellen Vorbeter und C-Promis abschieben wollen dürfen?

Doch darum ging es uns letztlich überhaupt nicht. Uns ging es darum, auf einen Zustand aufmerksam zu machen, der nicht mehr zumutbar ist. In Deutschland leben unzählige kriminelle Ausländer und abgelehnte Asylbewerber, die nach geltendem Recht abgeschoben werden können, zum Teil sogar müssen. Dennoch wird davon kein Gebrauch gemacht. Der deutsche Rechtsstaat, oder was davon noch übrig ist, lässt sich auf der Nase herumtanzen – und wir dürfen diesen Wahnsinn bezahlen!

Wenn der „Spiegel“ und andere Postillen nun behaupten, dass das Hassreden seien, die wir mit unserer Abschiebechallenge verbreitet haben, dann gehen sie uns damit auf den Leim. Sie zeigen, dass unsere Kritik ans Eingemachte ihres ideologischen Fundaments ging. Denn die Basis ihrer Ideologie ist, dass jeder alles werden kann, ein Ausländer kann ein Deutscher, ein Mann eine Frau werden oder eben andersherum.

Wir vertreten hingegen die Auffassung, dass man in Völker nicht eingebürgert, sondern hineingeboren wird. Dieser Auffassung muss man nicht folgen, man muss sie aber akzeptieren, weil sie in vielen Völkern weltweit Konsens ist und in Deutschland lange Zeit die Grundlage des Staatsbürgerschaftsrechts (bis zum Jahr 2000) war.

Wenn wir wollen, dass Deutschland das Land der Deutschen bleibt, dann kommen wir an Abschiebungen nicht vorbei. Ob das unschöne Bilder produziert, ob das dem einen oder anderen nicht passt, ist unerheblich. Es ist nötig, wenn wir unsere Identität bewahren wollen. Dies zu verdeutlichen war das Ziel der Abschiebechallenge. Ziel erreicht, über Abschiebungen wurde in den letzten Tagen in aller Breite diskutiert.

Ronny Zasowk

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