WhatsApp: Bevormundung der Nutzer?

Versuche zur Einschränkung der Meinungsfreiheit

Neuerdings können WhatsApp-Nutzer ihre Nachrichten nur noch an fünf Kontakte gleichzeitig weiterleiten. Als Vorwand wird die “Verbreitung von Hassbotschaften” genannt, die in Ländern wie Indien zu einer Serie von Gewaltverbrechen geführt haben soll.

Diese Maßnahme fügt sich nahtlos in die Reihe der Versuche zur Einschränkung der Meinungsfreiheit ein, wie sie in sozialen Netzwerken über die “Gemeinschaftsstandards” oder staatliche Zensur (Netzwerkdurchsetzungsgesetz – NetzDG) praktiziert werden.

Beim Versuch bleibt es jedoch meist. Sperrungen werden durch Zweitprofile umgangen, mancher wechselt einfach die Plattform. Auch bei WhatsApp kann die Beschränkung leicht umgangen werden. Entweder leitet man mehrfach weiter oder nutzt Funktionen wie “Copy & Paste” oder die “Broadcast-Liste”.

Wenn demnächst auch noch lästige Werbung verbreitet wird, dürften noch mehr Nutzer den Umstieg zur Konkurrenz ins Auge fassen. Um es nicht zu vergessen: Die Wahrheit lässt sich niemals dauerhaft aufhalten. Das hat bislang noch jeder “Große Bruder” irgendwann feststellen müssen!

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