Berlin: Schlag gegen den Terror?

Der Ausbreitung des Islam schaden solche Einsätze nicht.

Oder doch nur eine weitere Show-Einlage der Behörden, die ohne größere Wirkung auf die Ausbreitung des Islam bleibt?

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Laut Berliner Generalstaatsanwaltschaft werden seit den frühen Morgenstunden in einem Verfahren “wegen Terrorismusfinanzierung mehrere Objekte, darunter Räumlichkeiten in der As-Sahaba-Moschee in Berlin-Wedding, von der Polizei Berlin durchsucht.” Weiter heißt es: “Der 45-jährige Ahmad A., der öffentlich unter dem Namen Abul Baraa als Imam Auftritt, ist verdächtig, einem jihadistischen Kämpfer in Syrien Geld für den Erwerb von Ausrüstungsgegenständen zur Begehung terroristischer Straftaten zur Verfügung gestellt zu haben.”

as-Sahaba-Moschee

Eigentlich dürfte sich die Moschee schon seit einigen Monaten nicht mehr in dem ehemaligen Ladenlokal im Wedding befinden. Der Mietvertrag war zum 30. Juni gekündigt worden. Der Trägerverein strebte den Erwerb von Eigentum an. Dafür sollte eine Lagerhalle an der Quitzowstraße erworben und zur Moschee umgebaut werden. Allerdings wollte der Eigentümer der Halle nicht an Extremisten verkaufen.

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Die As-Sahaba-Moschee gilt als Salafisten-Treffpunkt und wird vom Verfassungsschutz beobachtet. Sie wurde 2010 von Reda Seyam gegründet, der später zum „Bildungsminister“ bei ISIS aufstieg. Denis Cuspert („Deso Dogg“) und Anis Amri sollen dort gewesen sein. Im August 2012 fand ein Protesttag der Bewegung “Pro Deutschland” (inzwischen aufgelöst) u.a. vor der al-Sahaba-Moschee statt, an der auch der Berliner NPD-Landesvorsitzende Sebastian Schmidtke teilnahm. Ihnen standen etwa 100 Gegendemonstranten (Antifa, Gewerkschaften usw.) gegenüber.

Salafisten

Der Ausbreitung des Islam und seiner auffälligsten Vertreter, der Salafisten, hat das alles nicht geschadet. Ihre Zahl allein in Berlin beträgt nach Angaben des Verfassungsschutzes aktuell rund 1000, von denen 460 als “gewaltorientiert” gelten. Im Jahresbericht 2016 waren es noch 840 Salafisten, davon 380 gewaltorientiert.

Auch der heutige “Schlag gegen den Terror”, selbst wenn mit ihm ein Vereinsverbot einhergehen sollte, wird an der gefährlichen Entwicklung nichts ändern. Solange die Einwanderung in der bisherigen Form erfolgt und der “Rechtsstaat” im Zivilleben (Polygamie, Kinderehe, Speiseregeln usw.) ständig zurückweicht, kann die Ausbreitung des Islam nicht gestoppt werden. Und je später eine Kehrtwende erfolgt, desto problematischer dürften die Begleitumstände werden. (sp)

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