UN-Pläne für Migranten und Flüchtlinge – direkt aus der Feder von George Soros?

Dennoch: Widerstand ist nicht zwecklos!
George Soros

Im Herbst 2015 gab der umstrittene Milliardär dem britischen Project Syndicate ein Interview, in dem er seinen “Plan für Europas Flüchtlingskrise” (“Rebuilding the Asylum System”) formulierte und das in deutscher Übersetzung u.a bei Springers Welt erschien.

George Soros

Ausgehend vom “Exodus aus Syrien”, für den Soros das “Fehlen einer gemeinsamen Asylpolitik” der EU und “selbstsüchtiges” Handeln ihrer Mitgliedsstaaten verantwortlich machte, forderte er einen “gemeinsamen Plan”, der eine “effektive Methode zur Handhabung der Asylantenströme beinhalten” müsse, damit diese auf “sichere, geordnete Weise” stattfinden können.

Diese Formulierungen kommen uns bekannt vor. Sie sind im UN-Migrationspakt zu finden und wurden gestern in Marrakesch “per Akklamation” auch von Angela Merkel anerkannt. Es gibt weitere Anregungen des selbsternannten Philanthropen, die in das “unverbindliche” Machwerk eingeflossen sind. Dazu gehören die Illusionen, dass es “potenziellen Asylanten” ermöglicht würde, “in oder in der Nähe ihrer jeweiligen Umgebung bleiben” zu können.

Milizen in Libyen

Fakt ist, diese (wünschenswerten) Ziele sind ohne direktes Eingreifen vor Ort nicht zu erreichen. Die dafür notwendigen militärischen “Missionen” und Gelder im Rahmen der “Entwicklungshilfe” haben allerdings in den vergangenen Jahren meist das Gegenteil ihres offiziell verkündeten Zwecks erreicht.

Was wirklich erreicht werden soll, sprach Soros bereits 2015 aus: Die EU müsse “in absehbarer Zukunft mindestens eine Million Asylsuchende jährlich” aufnehmen! Dafür solle “die Last fair verteilt werden”, worunter eine Zahlung von jährlich 15.000 Euro pro Asylbewerber für Wohnen, Gesundheit und Ausbildung (in den ersten zwei Jahren – und danach?) vorgesehen sei. Inzwischen fließen tatsächlich Gelder in ähnlicher Höhe, allerdings nur innerhalb Deutschlands, um die Kommunen ruhig zu stellen.

Entsprechende Vorstellungen zur Bestechung der Mitgliedsstaaten kamen auch schon aus Brüssel. Doch wird es mit ihnen auch künftig schwer fallen, Ländern wie Ungarn oder Polen die “Aufnahme von Flüchtlingen schmackhafter machen” zu können. Die Visegrad-Staaten zeigen in aller Deutlichkeit, dass es möglich ist, Globalisten wie Soros erfolgreich entgegenzutreten. Die Unterzeichnung ihrer Pläne bedeutet nicht, dass sie nicht auch noch nachträglich durchkreuzt werden können! (sp)

Print Friendly, PDF & Email

verwandt mit:

Watch Dragon ball super