Gedanken zum 9. November

Der 9. November wäre ein besserer Tag der deutschen Einheit!

Feiertage sollen der Erbauung dienen, sie sollen ein kraftvolles Symbol sein für ein religiös, politisch oder kulturell sinnstiftendes Ereignis. Besser noch: Die Menschen sollten damit positive Erlebnisse verknüpfen.

Castros Besuch in der DDR im Juni 1972, Brandenburger Tor;
Bundesarchiv, Bild 183-L0614-040 / CC-BY-SA 3.0

Genau diese Möglichkeit bietet der 9. November. An diesem Tag sorgten die Bürger der ehemaligen DDR dafür, dass die Mauer, die unser Volk und zahlreiche Familien 28 Jahre lang trennte und einen großen Teil unseres Volkes gefangen hielt, Vergangenheit war.

Viele Deutsche, die damals dabei waren, als die Mauer fiel und das SED-Unrechtsregime kollabierte, verbinden diesen Tag mit großen Emotionen, mit positiven persönlichen Erlebnissen, die sie an die Nachgeborenen weitergeben. Viele heutige Ehen wären ohne die Ereignisse am 9. November nicht zustande gekommen, viele Kinder nicht geboren.

Im Gegensatz dazu steht der aktuelle Tag der deutschen Einheit, der 3. Oktober, lediglich für die Unterzeichnung eines Vertrages durch Politiker, die die deutsche Einheit entweder anfangs überhaupt nicht anstrebten oder aber als nachrangiges politisches Ziel betrachteten. Der 3. Oktober steht vor allem auch dafür, dass die historisch einmalige Gelegenheit versäumt wurde, aus den positiven Elementen beider Systeme ein besseres für alle Deutschen zu schaffen. Der 3. Oktober steht letztlich nur für die Überstülpung des einen Systems über das andere, was mit Millionen gebrochenen Erwerbsbiographien, der wirtschaftlichen Verödung ganzer Landstriche und einer bis heute anhaltenden sozialen Schieflage verbunden ist. Die große Chance, eine echte Einheit zu schaffen, wurde am 3. Oktober verpasst.

Der 9. November hingegen steht für eine friedliche Revolution, für den Freiheitswillen unseres Volkes, für gesunden Nationalstolz! Er steht für Millionen mutige Deutsche, die sich gegen eine Diktatur aufgelehnt haben, weil sie in nationaler Einheit und Freiheit leben wollten.

Der 9. November wäre ein besserer Tag der deutschen Einheit!

Ronny Zasowk

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2 Keine Kommentare in diesem Beitrag.
  • D.E.
    11 November 2018 at 2:24
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    Eine sichtbare Staatsgrenze ist eine ehrliche Grenze. Wirklich schrecklich sind verleugnete Grenzen. Es gibt Integrationsfanatiker, welche die schlimmsten Ausgrenzer sind. Ganze Völker und Länder werden von ihnen ausgegrenzt: Iran, Nordkorea, Kuba, …

    Und bei der Partnerwahl? Haben „GrünInnen“ und vorgeblich Globalnächstenliebende einen Ausländer geheiratet oder sind sie ihrer Tat nach betrachtet doch nicht wirklich ausländerfreundlich?

  • Johann Ohneland
    9 November 2018 at 15:55
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    Kraft tanken
    und der Gefahr ins Auge sehen

    Die Weltkriege wurden von den Angloamerikanern bzw. deren Finanzoligarchie angezettelt.
    Sie wollten den Handelskonkurrenten Deutschland vernichten.
    Nun wollen sie den Handelskonkurrenten China (und Russland) vernichten.
    Chinas Präsident Xi und das russ. Außenministerium sagen, dass sie sich auf Krieg (ausgehend von USA) vorbereiten.
    Ein Schlachtfeld: Deutschland.
    Nur noch ein paar Monate Zeit, sich in Sicherheit zu bringen.

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