Mit Friedrich Merz vom Regen in die Traufe?

Für Nationalisten und Patrioten kann die CDU, auch mit Merz, keine Option sein.

Keine Frage: Angela Merkel ist eine der katastrophalsten Politikerinnen der deutschen Geschichte. Die von ihr angeordnete Grenzöffnung im Spätsommer 2015 hat eine beispiellose Völkerwanderung in Gang gesetzt, die nicht nur unser Land massiv verändert hat, sondern auch unzählige Gewaltstraftaten zur Folge hatte. Jede Vergewaltigung und jeder Mord, der von einem Schützling Merkels verübt wird, liegt politisch in ihrer Verantwortung. Merkel handelt definitiv nicht im Interesse des deutschen Volkes!

Wohin geht die Reise?

Sie hat nun angekündigt, beim CDU-Bundesparteitag im Dezember nicht mehr für den Parteivorsitz kandidieren zu wollen. Die Merkeldämmerung ist damit eingeläutet. Für sie schien es eine klare Sache zu sein, dass die von ihr installierte Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer ihre Nachfolgerin wird und die CDU somit zumindest inhaltlich auf Merkel-Kurs bleibt.

Doch nun hat einer den Hut in den Ring geworfen, mit dem kaum noch jemand gerechnet hat, der aber von den Medien und dem Parteigefolge zum Hoffnungsträger hochgelobt wird. Der frühere Unionsfraktionsvorsitzende Friedrich Merz, den Merkel seinerzeit weggebissen hatte, wird für das Amt des Parteivorsitzenden kandidieren. Viele Medienvertreter unken bereits, dass die CDU dadurch wieder ihr konservatives Profil rechts der Mitte schärfen könnte.


Friedrich Merz beim Election Breakfast des US-Generalkonsulats in Düsseldorf (10. November 2016)

Doch wird mit Merz die CDU tatsächlich für normale Deutsche wieder wählbar?

Auf keinen Fall! Mit Friedrich Merz als potentiellem neuen Bundeskanzler käme Deutschland vom Regen in die Traufe. Schon zu seiner Zeit als Bundestagsabgeordneter agierte er stets als Wirtschaftsliberaler, der den Staat noch weiter zurückdrängen und die Märkte einfach machen lassen wollte. Diese Ansichten dürften sich dadurch, dass er seit 2016 Aufsichtsratschef der deutschen Abteilung von Blackrock, einer der größten Fondsgesellschaften weltweit, ist, eher noch verschärft haben.

Auch ist er Vorsitzender der Atlantikbrücke, eines Lobbyverbandes, der Deutschland unbedingt im Einflussbereich der USA halten, der also die US-Hörigkeit für alle Zeiten sichern will. Kürzlich forderte Merz gemeinsam mit den Sozialdemokraten Bert Rürup und Brigitte Zypries eine Vertiefung der EU und ein stärkeres finanzielles Engagement Deutschlands. Die wahnsinnigen EU-Pläne des französischen Präsidenten Macron, für die sich selbst Merkel noch nicht durchringen konnte, würden mit Merz Realität werden.

Daher: Für Nationalisten und Patrioten kann die CDU, auch mit Merz, keine Option sein. Er steht für US-Hörigkeit, für den weiteren Ausverkauf nationaler Souveränität und für noch mehr Zuwanderung, weil sie dem Kapital nützt.

Deutschland braucht eine Politik, die sich für deutsche Interessen stark macht, nicht eine, die sich als Lobbyistin des Großkapitals versteht.

Ronny Zasowk

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