Chemnitz: Wut, Trauer und Empörung

Gewalttäter müssen mit aller Schärfe des Gesetzes verfolgt werden!

Erneut gab es dieses Wochenende eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, die mittels des Einsatzes eines Messers geklärt wurde. In der sächsischen Stadt Chemnitz wurde ein 35-jährigen Mann tödliches Opfer einer solchen Auseinandersetzung.

(Screenshot)

„Ein spontaner Aufmarsch“ ist seit dem in der Kritik der gleichgeschalteten Medien und der Politiker, die nicht in der Lage oder nicht willens sind, für die Sicherheit in unseren Städten zu sorgen und gewissen Personenkreisen klar zu machen, dass der Einsatz von Messer und ähnlichen Werkzeugen nicht zu den Mitteln gehören, die üblicherweise in unserem Lande zur Streitschlichtung eingesetzt werden.

Bekenntnis des Mordopfers Daniel Hillig (Screenshot)

Der spontane Aufmarsch Chemnitzer Bürger war Ausdruck von Wut, Trauer und Empörung. Die Trauer um den jungen Mann mischt sich mit der Empörung über die Zustände auf unseren Straßen, Plätzen und Festen, wo man seit geraumer Zeit sich ständig eines Angriffs, Pöbeleien oder Messerattacken aus nichtigem Anlass gegenwärtig sein muss. Die Demonstranten skandierten „Wir sind das Volk“ und „Das ist unsere Stadt“. Auf nicht staatlich zensierten Videos ist sehr deutlich zu erkennen, das eine empörte Bevölkerung ihren Unwillen äußert.

Trauer am Tatort

Und was macht die Presse daraus? Sie schreibt von „gewaltbereiten Rechten“, als ob die Inanspruchnahme der grundgesetzlich garantierten Freiheitsrechte der Versammlungs- und der Meinungsfreiheit der Skandal seien.  Bürger folgen einer normalen Regung nach einem Vorfall, der zum Abbruch eines Stadtfestes führt, weil es zu einem tödlichen Opfer einer Messerattacke mit zwei weiteren Verletzten gekommen ist.

Ariane Meise, Anwältin

Hier werden die Dinge auf den Kopf gestellt. Statt klare Worte zu finden, dass es nicht länger hinnehmbar ist, dass in unserem deutschen Land der Einsatz von Messern das Mittel zur Lösung von Konflikten ist und klarzustellen, dass jene, die solche Mittel gebrauchen, die Gewalttäter sind, die mit aller Schärfe des Gesetzes verfolgt werden müssen, werden jene von den Medien verunglimpft, die gegen diese Gewalt auf die Straße gehen, die man wohl aus guten Gründen als importiert bezeichnen darf.

Das ist der Skandal. Und ein weiterer Grund auf die Straße zu gehen. Und ja der Ruf ist berechtigt „Wir sind das Volk“ und ihr Politiker habt unseren Willen zu beachten. Denn wir sind der Souverän und ihr habt eurer Position nur diesem Souverän zu verdanken. Dessen Interesse habt ihr zu dienen, dieses zu schützen und nicht die Interessen derjenigen, die Messer bei jeder sich bietenden Gelegenheit zum Einsatz bringen.

Ariane Meise

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