Schulsystem im Krisenmodus?

Schluss mit den Bildungsexperimenten – wir brauchen mehr Lehrer!

Ob Inklusion, also die Einbeziehung behinderter Schüler in den Regelunterricht, oder der Versuch der Integration von Asylantenkindern in der Schule – all das sind vor allem ideologisch motivierte Experimente, die die Funktionsfähigkeit des deutschen Bildungssystems in Frage stellen.

Haben frühere Bildungsreformen schon dazu geführt, dass das Unterrichtsniveau an den Schulen zum Nachteil der Schüler und zum Leidwesen vieler potentieller Ausbildungsbetriebe spürbar nachgelassen hat, dürften diese Experimente dem Bildungsstandort Deutschland einen weiteren Schlag versetzen. Es fehlt an speziell ausgebildeten Pädagogen, um dieser neuen Herausforderungen Herr werden zu können.

Ideologie an den Schulen?

Aufgrund von übertriebenen Sparmaßnahmen trägt Brandenburg seit langem die rote Laterne, wenn es um Investitionen im Bildungswesen geht. Das hat zur Folge, dass an vielen Schulen massiver Unterrichtsausfall die Regel ist. Mit Blick auf den dramatischen Lehrermangel sagte der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger: „Ich rechne mit einer Verschärfung vor allem in den neuen Bundesländern und auch in den Stadtstaaten, insbesondere in Berlin.“ Der Lehrermangel wirke sich vor allem auf bestimmte Schulformen gravierend aus, besonders betroffen sind Grundschulen, Förderschulen und frühere Hauptschulen. Meidinger zu den Konsequenzen: „Im Endeffekt sind die Kinder die Leidtragenden, weil sie keinen guten und vollständigen Unterricht bekommen.“

Die NPD spricht sich daher dafür aus, die ideologischen Experimente Inklusion und Ausländer-Integration ad acta zu legen.

Für die Unterrichtung und individuell optimale Unterrichtung lernschwacher haben sich Förderschulen bewährt, die durch eine Aufwertung einen besseren Ruf erhalten müssen. Es darf nicht mehr so getan werden, als ob eine Förderschule eine Verwahranstalt wäre. Förderschulen müssen ihrem Namen gerecht werden und eine individuell auf die persönlichen Bedürfnisse des Kindes abgestimmte Förderung ermöglichen. In vielen Fällen wird so eher ein Übergang in andere Schulformen möglich sein als über eine generelle inklusive Unterrichtung.

Die Beschulung von Asylantenkindern hat nicht in Regelschulen, sondern in den entsprechenden Asyleinrichtungen stattzufinden. Die Kinder sind in ihrer Sprache zu unterrichten und auf ihre Rückkehr in die Heimat vorzubereiten. Alles andere ist linke Augenwischerei und mit dem Rückkehrgebot nicht zu vereinbaren. Im Interesse aller sind die Asylverfahren, gerade bei Asylbewerbern mit Kindern, deutlich zu beschleunigen, um Klarheit zu schaffen.

Wir brauchen Schulen, die ihrem Bildungsauftrag wieder umfassend gerecht werden. Sie müssen sowohl personell als auch technisch auf den Stand gebracht werden, der erforderlich ist, um einen ordentlichen Unterricht gewährleisten zu können.

Ronny Zasowk

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