Dürre: Landwirtschaft am Abgrund?

Ohne Bauernstand stirbt das Vaterland!

Die Bauern sind in Deutschland immer die Bösen. Mal verpesten sie die Umwelt, mal sind sie für Lebensmittelskandale verantwortlich, mal sind ihre Produkte zu teuer. Alles in Einzelfällen nachvollziehbare Kritik, doch machen sich die wenigsten Kritiker Gedanken darüber, dass diese Begleiterscheinungen moderner Landwirtschaft und Lebensmittelversorgung eine Folge des internationalen Freihandelsextremismus, der Politik der offenen Grenzen und des Dumping-Wettbewerbs der Großkonzerne sind.

Sachsen-Anhalt: verdorrte Getreidefelder und ein Brand, aufgenommen bei Barby

Nun wollen die Bauern und Landwirte wegen der anhaltenden Dürre auch noch finanzielle Hilfen vom Staat. So mancher grüner Wohlstandsdepp hält das für eine Frechheit, seien die Bauern doch am sogenannten Klimawandel selbst schuld. Aber bezahlbare Nahrung sollen sie dennoch liefern – wie sie das finanzieren, ist dann wieder ihr Problem.

Während dieser Staat dreistellige Milliardensummen für internationale Zockerbanken zweckentfremdet und jährlich mehr als 20 Milliarden Euro für Asylanten aus dem Fenster wirft, weigert er sich bislang, den legitimen Forderungen der Bauern nach einer angemessenen Hilfe zur Existenzsicherung nachzukommen. Man fühlt sich an die peinlichen Pirouetten der politischen Klasse erinnert, als es um nationale Solidarität und schnelle Hilfen für die Opfer des Hochwassers ging.

Überdüngung?

Der Bauernverband hat die notwendigen Hilfen bislang auf rund eine Milliarde Euro beziffert. Das ist viel Geld, zweifellos – doch es geht um die Existenz eines für die Versorgung unseres Volkes überlebenswichtigen Wirtschaftszweiges. Gelder sollen laut Bundeslandwirtschaftsministerium erst fließen, wenn die konkreten Ernteberichte vorliegen. Das kann teilweise noch Monate dauern. Dass es dann für viele kleine Betriebe schon zu spät sein kann, kümmert in Berlin scheinbar niemanden.

selten: ländliche Idylle

Die Bauern beklagen derzeit Ernteeinbußen, wie sie seit Jahrzehnten in Deutschland nicht mehr vorgekommen sind. Bei Futterbaubetrieben, die besonders arg betroffen sind, werden die Verluste bislang auf rund 40 Prozent veranschlagt. Sollte es im August weiterhin nicht zu ergiebigen Niederschlägen kommen, seien 60- bis 70-prozentige Verluste möglich.

Die NPD solidarisiert sich mit den deutschen Bauern und Landwirten. Wir sprechen uns dafür aus, dass jetzt unbürokratisch geholfen muss, bevor Betriebe in ihrer Existenz bedroht sind und viele Landsleute ihren Arbeitsplatz verlieren. Eine verantwortungsvolle nationale Wirtschaftspolitik darf nun keine Rücksicht auf überbürokratische EU-Vorgaben nehmen, sondern muss knallhart die Interessen der eigenen Volkswirtschaft vertreten: Ohne Bauernstand stirbt das Vaterland!

Grün-versiffte Heuchler, die eine ökologische Kehrtwende in der Landwirtschaft fordern, aber zeitgleich unsere Bauern dem Raubtierkapitalismus der großen Konzernketten zum Fraß vorwerfen, gehören in die politische Wüste gejagt!

Ronny Zasowk

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