Der Asyl-Skandal in Bremen und seine Folgen

"...dann wandern wir langsam in den Libanon."

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) kontrolliert zehn weitere Außenstellen. Der Grund sind “Abweichungen nach oben und unten” bei der Zahl der Anerkennungen. Auch die Dolmetscher der Behörde stehen im Blick, weil viele nicht ausreichend qualifiziert sein sollen. Wird jetzt durchgegriffen?

Davon kann nicht ausgegangen werden. Angesichts der nach Millionen zählenden Zahl der Einwanderer sind die insgesamt 8500 Fälle aus dem Jahr 2017, die überprüft werden sollen, eine zu vernachlässigende Größe. An der Grundtendenz, dass mindestens 80 Prozent der Asylforderer bleiben dürfen, ändert sich nichts.

Containersiedlung in Magdeburg

Es ist nicht nur die Asylindustrie, die über Unterbringungs- und Betreuungsangebote Milliarden scheffelt, die alle Register zieht. Es sind auch die Altparteien und ihre Anhänger, die allesamt mehr oder weniger offen die Einwanderung fördern. Ein bundesweit organisiertes Anreiz- und Belohnungssystem hält die Stimmung “pro Asyl” aufrecht, auch wenn es immer wieder einmal hörbar (Einzelfälle!) im System knirscht.

Gesetzliche Regelungen, die eigentlich eine Abschiebung fordern, werden oft umgangen. Die suspendierte Leiterin der Bremer Bamf-Außenstelle ist nicht in erster Linie durch Bestechung zu ihren positiven Entscheidungen gekommen, sie glaubte wahrscheinlich ernsthaft, das “Beste” zu machen. Ihr tun es viele gleich. Die “Härte” der Gesetze wird abgemildert, die “Menschlichkeit” obsiegt. Nebenbei verdienen sich Anwälte dumm und dämlich.

Traum und Wirklichkeit: “Wir müssen lernen, auf Augenhöhe miteinander umzugehen und uns wertzuschätzen. Wenn wir das nicht tun, dann wandern wir langsam in den Libanon.”

Frei von historischen Kenntnissen – die berühmten 12 Jahre einmal ausgenommen – wird die Masseneinwanderung nicht als die Fehlentwicklung erkannt, die sie darstellt. 2012 verkündete der einstige sächsische Ausländerbeauftragte Martin Gillo, dass ab 2035 ein “neues Zeitalter“ beginnt, weil dann die „Menschen mit Migrationshintergrund die Mehrheit unserer Bevölkerung stellen”.

Das war noch vor der großen Einwanderungswelle. Wer sieht, wer seither alles einreiste (und wer auch vorher schon da war), der weiß auch wie Gillos “Zukunftsdeutsche” aussehen werden und welche kulturellen und religiösen Rahmen sie setzen werden. Deutsche im eigentlichen Sinne sind das dann nicht mehr. Und dem Rest gnade Gott!

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