Berlin: Arabisch auf dem Stundenplan?

Nur sinnvoll in Verbindung mit einem Rückführungsprogramm!

Seit 2016 hat Berlin eine rot-grün-rote Regierung. Eine ihrer ersten Ankündigungen war es, die „Weltsprache Arabisch“ von den Pausenhöfen auch in die Klassenzimmer der Schulen zu bringen. Das Projekt könnte jedoch an der selbst verursachten Bildungsmisere scheitern.

Berlin

Wie die Berliner Zeitung berichtet, musste Staatssekretär Mark Rackles (SPD) in einem Bericht an den Bildungsausschuss einräumen, dass eine Mehrheit der Berliner Schulleiter den Plänen des Senats, zusätzliche Fremdsprachenangebote zu etablieren, kritisch gegenüber steht. Ganze 20 von 505 Schulen haben sich bislang bereit erklärt, zusätzliche Fremdsprachen anzubieten.

Als Grund dafür wird der gravierende Lehrermangel genannt. Über erste Ansätze könnte damit das zweifelhafte Vorhaben nicht hinaus kommen. Das scheint auf den ersten Blick erfreulich, ändert aber nichts an der zunehmenden Überfremdung der Bundeshauptstadt. Mittlerweile sprechen 45 Prozent der Berliner Grundschüler zu Hause vornehmlich eine andere Sprache als Deutsch. Es gibt Schulen, in denen wenig oder überhaupt keine “biodeutschen” Schüler mehr unterrichtet werden und Klassen, die zu 100 Prozent von Muslimen besucht werden.

Ein Fremdsprachenangebot in Arabisch oder Türkisch könnte durchaus einen Sinn ergeben, wenn es mit einem Rückführungsprogramm gekoppelt wäre. Doch das ist nicht in Sicht. Dafür läuft die “Integration” inzwischen häufig in die umgekehrte Richtung, worauf der Herr Staatssekretär ganz selbstverständlich Rücksicht nehmen möchte. Der Wunsch der Eltern, dass ihre Kinder wenigstens die Grundzüge ihrer Herkunftssprache erlernen, findet bei Rackles ein offenes Ohr. Die Abgeordnete Stefanie Remlinger (Grüne) möchte, dass sich “Vertreter der Sprachen-Communities” mit Schulen und Verwaltung zusammensetzen sollen. Dazu zählen bekanntlich die erzkonservativen und aus Saudi-Arabien oder der Türkei ferngesteuerten Islam-Vereine, deren Einfluss auch jetzt schon groß ist und die den muttersprachlichen Unterricht längst in eigener Regie anbieten.

Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis die volksfernen – nein, nur unserem Volk immer ferneren – Politiker die Bildung den Einwanderern ganz überlassen könnten. Zumindest dann, wenn sie daran nicht gehindert werden.

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