Von Ungarn lernen heißt siegen lernen!

Es geht auch ohne unkontrollierte Massenzuwanderung und die zum Scheitern verurteilte Integration!

Es ist keine neue Erkenntnis, dass sich politische Systeme nicht einfach so übertragen lassen. Dafür sind die politischen Kulturen, rechtlichen Gegebenheiten und politischen Pfadabhängigkeiten in den einzelnen europäischen Staaten zu unterschiedlich. Aber dennoch lohnt ein Blick nach Ungarn, um zu sehen, dass auch in Zeiten von Globalisierung und angeblich naturwüchsiger Massenmigration Politik für das eigene Volk möglich ist.

Dem am Sonntag mit einem hervorragenden Ergebnis von 48,5 Prozent wiedergewählten ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban und seiner Fidesz-Partei ist es gelungen, trotz europaweiter Medienhetze und zahlreichen Knüppeln, die ihm das angeblich befreundete europäische Ausland (unter anderem deutsche Politiker) zwischen die Beine warfen, das Vertrauen weiter Teile des ungarischen Volkes zu gewinnen. Erwähnenswert ist auch, dass nach der national-konservativen Fidesz-Partei die nationalistische Jobbik mit 19,5 Prozent deutlich vor den Sozialdemokraten (12,3 Prozent) auf dem zweiten Platz landete.

Viktor Orbán

Aus patriotischer Perspektive hat die Regierung Orban in den letzten Jahren vieles richtig gemacht und eine Politik verfolgt, die auch für Deutschland nachahmenswert erscheint. So hat er durch die wirksame Kontrolle der nationalen Grenzen und den Bau eines Grenzzauns Massenzuwanderung nach Ungarn (und damit auch die Weiterreise nach Deutschland) verhindert. Darüber hinaus sollen Organisationen, die sich dem Migrations- und Asyl-Lobbyismus verschrieben haben, künftig mit einer Sondersteuer finanziell zur Kasse gebeten werden.

Auch wirtschaftlich hat Ungarn einiges vorzuweisen. So wächst die ungarische Wirtschaft seit dem Jahr 2013 im Schnitt um drei Prozent, die Staatsschulden werden schrittweise reduziert. Im Gegensatz zur angeblich so florierenden deutschen Wirtschaft ist es Ungarn gelungen, trotz sinkender Arbeitslosigkeit (sie liegt aktuell bei für die postkommunistische Zeit rekordverdächtig niedrigen 4,5 Prozent), die Reallöhne zum Wachsen zu bringen. So stiegen die Reallöhne im Jahr 2016 um fast fünf Prozent, im Jahr 2017 immerhin noch um etwa vier Prozent. Die wirtschaftlichen Erfolge kommen in Ungarn also auch bei den Bürgern, nicht nur in den Chefetagen der Konzerne an.

Orange: Fidesz und KDNP (Christlich Demokratische Volkspartei)
Grün: nationalistische Jobbik
Rot: MSZP (Sozialdemokraten) – Párbeszéd (Grüne)
Hellblau: DK (Demokratische Koalition unter Gyurcsány, ehemaliger Ministerpräsident)
Hellgrün: LMP (Reformpartei)
Dunkelblau: Selbstverwaltung der Deutschen Minderheit – über eigene Landesliste und mit 25.658 Stimmen erworben (0.49 %)
Schwarz: Unabhängige
Braun: Együtt (Liberale Partei)

Grundlage dieses kleinen „Wirtschaftswunders“ ist eine Wirtschaftspolitik, wie sie auch die NPD seit Jahrzehnten fordert. So werden multinationale Konzerne, die in Ungarn Profite erwirtschaften, auch an den Kosten der nationalen Wirtschaftsentwicklung beteiligt. Auch wurde der Wohlfahrtsstaat zum Arbeitsstaat umgebaut, sodass nun fast alle Ungarn in der Lage sind, durch ihre Arbeit sich und ihre Familien zu ernähren. In den Schlüsselindustrien wurde der Anteil an staatlichem Eigentum gesteigert, zudem wird das einheimische Unternehmertum intensiv gefördert.

Natürlich ist auch in Ungarn nicht alles Gold, was glänzt, aber die genannten Leistungen sowie das für sich sprechende Wahlergebnis machen deutlich, dass die einseitige Berichterstattung in Deutschland an der Realität weit vorbeigeht. Die hiesigen Medien und die herrschende politische Klasse haben noch immer nicht begriffen, dass die Massenzuwanderung vor allem kulturfremder Ausländer sowie die damit eingehende ethnische Aufladung kommender sozialer Verteilungskonflikte eine Entwicklung ist, die gesellschaftlichen und politischen Sprengstoff für ganz Europa mit sich bringt.

Das, was durch die unkontrollierte Massenzuwanderung und die zum Scheitern verurteilte Integration aktuell angerichtet wird, kann den etablierten Parteien auch in Deutschland schon bald auch an den Wahlurnen um die Ohren fliegen.

Nach der politischen Wende weg vom Kommunismus in den 80er Jahren wäre es nicht das erste Mal, dass sich ein Prozess, der sich in Ungarn vollzog, wenige Jahre später in Deutschland wiederholte. Von Ungarn lernen, heißt siegen lernen!

Ronny Zasowk

Print Friendly, PDF & Email

verwandt mit:

Watch Dragon ball super