Magdeburg: Frühsexualisierung aus dem Kita-Koffer?

“Regenbogen-Trallala” der etablierten Parteien

Olivia Jones (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons]

Enthalten sind “Kinderbücher” wie “Keine Angst in Andersrum – Eine Geschichte vom anderen Ufer” der “Travestiekünstlerin” (und Besitzer einer Tabledance-Bar in Hamburg St. Pauli) Olivia Jones.

Während in Politik und Medien üblicherweise die Sexualaufklärung als “kindgerecht” dargestellt wird und das Personal lediglich auf ohnehin auftretende Fragen ihrer Schützlinge vorbereitet werden soll, haben die Verantwortlichen diesmal die Zielrichtung klar vorgegeben. Das “lange angekündigte Projekt der schwarz-rot-grünen Landesregierung” soll Kindern in Kitas und Grundschulen in Sachsen-Anhalt die “Vielfalt der Familienformen näherbringen” – von “gleichgeschlechtlichen Eltern bis zu Patchworkfamilien”. Gibt es überhaupt noch etwas anderes?

Das “Gleichstellungsministerium” finanziert zunächst je zwei dieser Wunder-Koffer zum Preis von 500 Euro. Später soll möglichst jeder Landkreis einen erhalten, 50.000 Euro sind sind eingeplant. Das Unternehmen ist Teil eines “Aktionsplans der Landesregierung für mehr Akzeptanz für Lesben, Schwule, Transsexuelle und andere sexuelle Minderheiten”. Könnte man statt “Aktionsplan” auch “Propaganda” sagen?

Da es aber immer noch traditionelle Familien (ohne den Zusatz “Regenbogen”) gibt, möchte Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des “Kompetenzzentrums geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe” Kitas anregen, den “Normalitäts-Begriff ein Stück weit” zu hinterfragen. Schließlich gäbe es neben dem tradierten Familienbegriff – Vater, Mutter, Kind – noch andere “Familienmodelle”.

Die zuständige Ministerin Anne-Marie Keding (CDU) scheint diesen Standpunkt zu teilen. So erklärte die Politikerin der einstigen konservativen Partei im Vorwort des Methodenbuchs zu dem Projekt, dass der Umgang mit alternativen Lebensformen in der Gesellschaft noch lange nicht selbstverständlich sei. Der Medienkoffer solle helfen, Wissenslücken zu schließen und die Akzeptanz alternativer Familienformen zu erhöhen.

Sachsen-Anhalt ist nicht das einzige Bundesland, in dem die speziellen Kofferträger künftig unterwegs sind. Ähnliches gibt es bereits im rot-rot-grün regierten Thüringen und Berlin. Die ideologische Gleichschaltung scheint auch im Bereich der frühkindlichen Erziehung abgeschlossen zu sein.

Ob sich die überwiegend islamischen “Neubürger” von solchen oder ähnlichen Programmen beeindrucken lassen, darf bezweifelt werden. Es wäre jedoch grundfalsch, es ihnen zu überlassen, Widerstand gegen das “Regenbogen-Trallala” der etablierten Parteien zu leisten!

 

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