Das Erbe der 68er – ein kaputtes Deutschland

Holen wir uns unser Land zurück!

Sie waren angetreten, mehr Freiheit zu schaffen und alle gesellschaftlichen Zwänge zu beseitigen. Die sogenannte 68er Bewegung, deren Proteste sich in diesem Jahr zum 50. Mal jähren, hatte alles in Frage gestellt, was vorher an gesellschaftlichen Konventionen und Regeln Bestand hatte. Ob es der Staat an sich war, Traditionen, Religion, Familie und Ehe – all das wurde zerredet und hinterfragt.

Rückblickend könnte man sagen, dass die 68er gescheitert sind. Sowohl ihr terroristischer Arm – die RAF – als auch die 68er Bewegung selbst hat ihr Ziel einer freien und „sozialistischen“ Gesellschaft nicht erreicht. Aber viele Zerstörungen und Verwerfungen der heutigen Zeit gehen direkt auf deren Ideen zurück.

Werte und Tugenden, die uns Deutsche noch bis vor einigen Jahrzehnten charakterisiert haben, gelten heute als verpönt. Ob es der typisch deutsche Fleiß und die Disziplin sind, Ehre und Treue, Gemeinschaftsgeist und Opferbereitschaft – all das, was früher normal war, wurde als faschistoid und Erbe des preußischen Militarismus gebrandmarkt.

Hamburg 2017

Mit dem sogenannten „Marsch durch die Institutionen“ ist es den 68ern gelungen, ihr linkes Weltbild zum dominanten gesellschaftlichen Mainstream zu machen. Links gilt heute als tendenziell gut, rechtes Denken ist böse und muss staatlich verfolgt werden. Wenn nach den linken Krawallen in Hamburg die Schuld nicht bei den marodierenden Gewalttätern, sondern bei der Polizei gesucht wird, dann ist das eine direkte Folge der Verdrehung der Werte durch 68.

Ein gesundes Nationalbewusstsein wurde den Deutschen über die Bildungseinrichtungen aberzogen und schließlich kriminalisiert. Der Versuch, die Vergangenheit zu bewältigen, gipfelte darin, dass aus der deutschen Geschichte ein Verbrecheralbum wurde. Wer heute stolz darauf ist, ein Deutscher zu sein oder wer sich weigert, die Generation der Großeltern zu Verbrechern abzustempeln, muss damit leben, ein „Rechtsextremist“ zu sein.

Die von den 68ern ausgerufene „sexuelle Revolution“ blieb ebenso nicht ohne Folgen: Rund 100.000 Abtreibungen pro Jahr, die immer häufigere Unfähigkeit sich zu binden und die damit einhergehende Destabilisierung der Familie als Keimzelle eines gesunden Volkes sind weitere Konsequenzen des 68er Ungeistes.

Gesellschaftliche Experimente wie die „Ehe für alle“ und die staatliche Empfehlung geschlechtsneutraler Erziehung von Kindern (Gender Mainstream) sind aktuelle Exzesse, die ihren direkten Ursprung in den Ideen der sogenannten Frankfurter Schule und ihres 68er Nachwuchses haben.

Der gesamtgesellschaftliche Linksruck, den wir seit Jahrzehnten erleben und der alle etablierten Parteien gleichgeschaltet hat, hat unser Land bis zur Unkenntlichkeit verändert. Die 68er und ihre geistigen Erben haben es mit ihrem Hass gegen konservative Werte und gegen unsere nationale Identität aber übertrieben.

Proteste in Cottbus

Politik ist fließend und ein Pendel, das nach links ausschlägt, muss auch irgendwann wieder nach rechts schwingen. Die geistige Enge, die über Jahrzehnte in unserem Land vorherrschte, beginnt sich allmählich aufzulösen. Das, was vor einigen Jahren noch fast unsagbar war, ist mittlerweile wieder salonfähig und vielleicht schon bald Mehrheitsmeinung. Ob es die Kritik an den linksliberalen Massenmedien ist oder aber die offene Ablehnung des von oben zwangsverordneten Willkommenswahns – Deutschland beginnt sich zu normalisieren. In vielen deutschen Städten gehen die Menschen wieder auf die Straße, um für den Erhalt ihrer Heimat zu protestieren. Tausende Intellektuelle haben sich in der „Gemeinsamen Erklärung 2018“, die mittlerweile zu einer Massenpetition umgewandelt wurde, mit dem friedlichen Protest auf der Straße solidarisiert. Zahlreiche politische Werke sind in den letzten Jahren auf den Markt gebracht worden, die die Verfallserscheinungen unseres Landes anprangern.

Dieser Widerstand gegen das, was uns die 68er hinterlassen haben, muss auf allen politischen Ebenen – auf der Straße, in den sozialen Netzwerken, in den Parlamenten sowie im publizistischen Bereich – vorangetrieben werden.

So holen wir uns unser Land zurück!

Ronny Zasowk

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