Israel: Risiken und Nebenwirkungen der Massenzuwanderung

Deutschland als nützlicher Idiot Israels?

Die ursprüngliche Idee hat Israels Premierminister Benjamin Netanjahu zwar mittlerweile zumindest offiziell wieder verworfen, doch zeigt sie deutlich auf, wie Deutschland im Ausland offenbar gesehen wird. Netanjahu hatte angekündigt, im Rahmen eines gemeinsam mit dem UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR koordinierten Programms unzählige afrikanische Flüchtlinge von Israel in andere Länder umzusiedeln. Genannt wurden in dem Zusammenhang Deutschland, Kanada und Italien.

Wer meint, dass dieser Vorschlag für lautstarke Empörung sorgen oder zur Einberufung des israelischen Botschafters seitens der Bundesregierung führen würde, sah sich getäuscht. Einer Pressemitteilung des Bundesinnenministeriums kann lediglich entnommen werden, dass man von dem Umsiedlungsprogramm nichts wisse. Eine konkrete Anfrage sei nicht bekannt, man sei den „humanitären Verpflichtungen“ aber in der Vergangenheit auch im Rahmen von sogenannten Resettlement-Programmen immer nachgekommen und werde das auch in Zukunft tun. Eine echte Ablehnung oder gar Zurechtweisung sieht anders aus.

Netanjahu hat das bereits unterzeichnete Abkommen nun annulliert, aber nicht aufgrund von Protesten der deutschen Bundesregierung (die es nicht gab), sondern aufgrund massiven Drucks im eigenen Land. Viele Israelis befürchten, dass ein solches von Israel unterstütztes Umsiedlungsprogramm dazu führen würde, dass immer mehr Afrikaner Israel als Zwischenstation für ihre Weiterreise nach Europa nutzen. So ist die Zahl der Zuwanderer vor allem aus dem Sudan und aus Eritrea in den vergangenen Monaten massiv gestiegen. Vor allem im Süden Tel Avivs kommt es immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen.

Dass Israel keine afrikanische Massenzuwanderung hinnehmen möchte, ist nur zu verständlich. Inakzeptabel ist aber, dass wir Deutschen und Europäer die nützlichen Idioten für Israel spielen sollen. Die von Merkel und ihren willfährigen Gehilfen umgesetzte Willkommenspolitik für alles und jeden hat im Ausland offenbar den Eindruck erweckt, dass Deutschland dankbar für jeden Neubürger ist.

Nicht nur die potentiellen Zuwanderer als auch die israelische Regierung unterliegen einem Irrtum. Es gibt kaum etwas, das die deutsche Gesellschaft so gespalten und emotional aufgewühlt hat, wie die Risiken und Nebenwirkungen der Massenzuwanderung der letzten Jahre. Viele Deutsche, die vor einigen Jahren noch an die Multikulti-Utopie und an von Berlin abgesonderte Willkommens-Phrasen glaubten, sind auf dem Boden der Tatsachen angekommen.

Immer weniger Deutsche haben Lust, ihre Sicherheit, ihre Freiheit, ihren Wohlstand und ihre Identität zugunsten eines Experiments zu opfern, das zum Scheitern verurteilt ist. Wir dürfen uns weder von der UN, von Israel noch von irgendjemand anderem weitere Massenzuwanderung aufzwingen lassen. Das Boot ist voll – es ist Zeit für großzügige Rückführungsmaßnahmen!

Ronny Zasowk

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