Reizwort Scharia: Der Islam auf dem Vormarsch

Wird orientalisches „Heimatrecht“ künftig den Alltag dominieren?

Der frischgebackene „Heimatminister“ Seehofer hat auf den Putz gehauen: „Nein. Der Islam gehört nicht zu Deutschland.“ Den Rest seiner Tirade können wir uns sparen, denn sie ist nicht mehr als der Auftakt zur Landtagswahl in Bayern im Herbst 2018.

Horst Seehofer

Während der frühere CSU-Chef zu polarisieren versucht und die linke Scheinopposition im Bundestag als Wegbereiter des Islam heftig dagegen hält, wird an anderer Stelle längst der Scharia der Weg geebnet. So forderte der frühere rheinland-pfälzische Justizminister Jochen Hartloff bereits im Frühjahr 2012, die Scharia in Deutschland als Rechtsform zuzulassen. Sein (erfolgloser) Vorstoß war nur einer von vielen Versuchen, orientalisches Recht in den Alltag einzuführen.

Halal-Produkte erobern die Supermärkte

Erfolgreicher verliefen die “stillen” Veränderungen. “Wiesenhof”-Hähnchen gibt es seit mehr als zehn Jahren nur noch zusammen mit dem “halal”-Siegel, islamische Banken haben die Tätigkeit aufgenommen und Kredite bekommt man auch Scharia-konform. Die Polygamie wird vor deutschen Zivilgerichten zunehmend anerkannt, Hartz IV erhalten auch Dritt-Familien und die Zweitfrau fällt selbstverständlich unter den “Familiennachzug”.

Freitagsgebet

Da verwundert es nicht, dass der Deutsche Richterbund vor zwei Wochen gemeinsam mit dem rheinland-pfälzischen Landtag eine Fachtagung unter der Überschrift “Islam und Recht” veranstaltete. Spitzenvertreter aus Justiz, Religionsverbänden und öffentlichen Mandatsträgern diskutierten in Mainz (ganz ernsthaft!) die Übernahme muslimischer Gebote in deutsches Recht.

Berlin

Während Professoren wie Karl Kreuzer zunächst die Meinung vertraten, die Scharia habe “keine Geltung unter dem Grundgesetz” und es sei nicht zu erwarten, dass solche fremdstaatlichen Vorschriften mit Billigung des deutschen Gesetzgebers eingeführt und angewendet werden, forderten Vertreter muslimischer Verbände genau das. Prompt räumte der emeritierte Rechtsprofessor ein, dass im Familien- und Erbrecht “fremde Rechtsnormen herangezogen” werden könnten. Als Beispiele nannte er Namensrecht, Heiratsalter, Ehe, Adoption und Pflegschaft.

Orientalisches „Heimatrecht“ soll also künftig den gesamten Alltag bestimmen – zumindest dort, wo Muslime in der Mehrheit sind. Da die Scharia aber auch den Anspruch erhebt, für alle Nicht-Muslime zu gelten, kann man sich ausrechnen, wohin die Reise gehen soll. Linke Ideologen (und andere Tagträumer) reden derweil weiter von einer „herbei halluzinierten Islamisierung“ Deutschland! Muss das Messer – bildlich gesehen – erst am eigenen Hals spürbar werden?

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