Hamburg: Massenschlägerei zwischen “20 Schwarzafrikanern”

"Das Messer steckte noch in seinem Kopf"

Vor einem Jahr durchsuchte die Polizei eine Spielhalle an der Schanzenstraße mit mehr als 20 Beamten und Spürhunden. Die “Task Force Drogen” sprach damals von “ersten Erfolgen”. Gebessert hat sich seither wenig. Die Justiz wird auch in Hamburg ihrem Auftrag kaum gerecht. Verschwindet ein Dealer doch einmal hinter Gittern, steht der Ersatz schon bereit.

Letzte Woche eskalierte die Lage. In der Nacht zu Sonnabend gab es, wie zunächst die Morgenpost schrieb, eine “Massenschlägerei zwischen etwa 20 Personen”, bei der “ein 25-Jähriger” mit einem Messer schwer verletzt wurde: “Als er ins Krankenhaus gebracht wurde, steckte es noch in seinem Kopf”, hieß es weiter reißerisch.

Bahnhof Sternschanze

Zwei Tage danach wird auch die Herkunft der “Personen” genauer beschrieben: Die Massenschlägerei wurde von “zwei Gruppen von etwa 20 Schwarzafrikanern” veranstaltet. Und weiter: “Sie sitzen scharenweise auf den Steinmauern am Bahnhof Sternschanze, warten auf potenzielle Kunden, sprechen aktiv Menschen an. Ihre ‘Ware’ bekommen die zumeist schwarzafrikanischen Dealer ebenfalls auf offener Straße.”

Anschließend erfährt der Leser noch, dass ein örtlicher Döner-Verkäufer sich Sorgen um das “Image” der Gegend macht und der Drogenhandel “geschäftsschädigend” sei. Über den Aufenthaltsstatus der “Schwarzafrikaner” erfährt man hingegen nichts. Die Polizei bzw. “Task Force Drogen” läuft weiter im Hamsterrad, während Oberbürgermeister Scholz sich um einen Ministerposten in Berlin kümmert. Parole: “Weiter so!” Wie lange noch?

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