Ganz Deutschland muss eine Schutzzone werden!

Die Unfähigkeit der etablierten Politik tritt immer offener zutage.

Sah man die festungsähnlichen Weihnachtsmärkte im letzten Monat, auf denen mit Maschinenpistolen bewaffnete Polizisten patrouillierten und riesige Betonklötze das Gefühl des Eingemauertseins vermittelten, bekam man es mit der Angst zu tun. Zwangsläufig kam einem Goethes „Zauberlehrling“ in den Sinn, der die Geister, die er rief, nun nicht mehr loswurde.

Berlin Breidscheidplatz

Auch die Feiern zum Jahreswechsel glichen vielerorts einem Hochsicherheitstrakt. Strenge Zugangskontrollen, abgetrennte Bereiche und gar sogenannte „Women`s Safety Areas“, wo Frauen sich, abgeschirmt von grabschenden Horden, amüsieren können sollten. Am Neujahrstag feierten sich die städtischen Behörden nun selbst, dass ihr Sicherheitskonzept aufgegangen sei, weil es nicht zu einer Wiederholung von Exzessen wie in der Kölner Silvesternacht 2015/2016 gekommen ist.

Köln

Sieht man mal davon ab, dass es in zahlreichen Städten zu massenhaften Übergriffen auf Einsatzkräfte der Polizei und der Feuerwehr gekommen ist, stellt sich zwangsläufig die Frage: zu welchem Preis wurde dieser vermeintliche Frieden erkauft?

Ist es nicht ein Akt der Kapitulation, wenn man eigens für Frauen eingerichtete Sicherheitsbereiche schaffen muss, um sie wirksam vor sexuellen Belästigungen zu schützen? Wie viel bleibt von der ausgelassenen Atmosphäre, wenn Frauen in ihrem eigenen Land Bereiche brauchen, um sicher feiern zu können? Kommt als nächstes die Ausgangssperre für Frauen, weil man ihre Sicherheit so am besten gewährleisten kann? Haben die, die uns fremde Wertvorstellungen aufzwängen wollen, somit nicht ihr Ziel erreicht?

Rainer Wendt

Auch der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, kritisierte die Einrichtung solcher Zonen. Sie seien eine „verheerende Botschaft“ und das „Ende von Gleichberechtigung, Freizügigkeit und Selbstbestimmtheit“. Wendt dazu weiter: „Damit sagt man, dass es Zonen der Sicherheit und Zonen der Unsicherheit gibt.“

Henriette Reker

Wie unfähig die etablierte Politik ist, auf die importierten Sicherheitsgefahren zu reagieren, zeigte schon vor zwei Jahren die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, als sie die Empfehlung aussprach, lieber eine Armlänge Abstand zu bestimmten Personengruppen zu halten. Ähnlich hilfloses, aber bezeichnendes Gestammel gab nun der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul von sich: „Meinen drei Töchtern würde ich sagen: Geht nach Möglichkeit nicht allein, sondern in Gruppen.“

Diese gut gemeinten Ratschläge offenbares doch eines: die verantwortlichen Politiker haben das Problem, das sie selbst mit ihrer verantwortungslosen Zuwanderungs- und Asylpolitik geschaffen haben, längst nicht mehr im Griff. Der Staat ist in vielen Teilen unseres Land nicht mehr imstande, die Sicherheit seiner Bürger zu gewährleisten.

Dabei ist es ganz einfach: ganz Deutschland muss eine Schutzzone werden! Die obersten Pflichten eines Staates sind seit eh und je, mithilfe von Grenzen dafür zu sorgen, dass zwielichtigen und gefährlichen Personen der Zutritt verwehrt wird, und mit seinem Sicherheitsapparat dafür zu sorgen, dass die im Land befindlichen Problembürger mit der vollen Härte des Gesetzes zur Rechenschaft gezogen oder im Falle von Ausländern konsequent außer Landes geschafft werden.

So lange aber Symptompfuscherei betrieben wird und wir zugunsten einer trügerischen Sicherheit unseren kümmerlichen Rest an Freiheit opfern, bleiben unsere Frauen Freiwild, das vom Staat zum Abschuss freigegeben wurde.

 

Ronny Zasowk

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