Mannheim: Gewaltexzess gegen Polizeibeamte

Wie lange lassen sich Polizei und Justiz von diesen Kriminellen noch auf der Nase herum tanzen?

Nach den ersten Berichten konnte man es schon ahnen: Die brutalen Schläger, die eine Polizeistreife angegriffen hatten, sind „deutsche Staatsbürger mit Migrationshintergrund aus dem türkisch-südosteuropäischen Raum“. So steht es heute im Mannheimer Morgen. 18 Streifenwagen waren notwendig, um die tobende Bande unter Kontrolle zu bringen. Trotz des Einsatzes von Pfefferspray und Schlagstöcken wurden fünf Beamte verletzt.

Das inzwischen für deutsche Innenstädte typische Geschehen hat einen Hintergrund, der nach wütender macht als die Schlägerei auf dem Weihnachtsmarkt selbst: Die Täter kamen direkt von einer Gerichtsverhandlung, die sie offensichtlich wenig beeindruckt hat. Sie hatten im März 2017 in einer Straßenbahn einen Fahrgast zusammengeschlagen und mit dem Tod bedroht, weil er einer von ihnen belästigten jungen Frau zu Hilfe gekommen war.

In Haft befinden sie sich nicht. Und dies, obwohl es nicht ihre erste Straftat war. Es wird von Seiten der Justiz hingenommen, dass versucht wurde, Zeugen zu bestechen. Trotz eines großen Polizeiaufgebots gibt es laut Rhein-Neckar-Zeitung immer wieder „unschöne Szenen – innerhalb und außerhalb des Gerichtssaals“. Angehörige der Täter bepöbeln und bedrohen Zeugen. Aussagen des Opfers werden von Gelächter begleitet. Konsequenzen – Fehlanzeige!

Typisch für diesen Fall von staatsgefährdender Ausländerkriminalität ist es, dass zunächst weder der Polizeibericht noch die Medien über den „Migrationshintergrund aus dem türkisch-südosteuropäischen Raum“ berichtet hatten. Dass die Leser sich nicht mehr täuschen lassen, zeigten die Einträge in den Kommentarspalten. Ob sich Polizei und Justiz von diesen Gestalten weiter auf der Nase tanzen lassen, wird man sehen. Zu befürchten ist es aber.

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