Jürgenstorf: Brandstiftung durch Asylbewerber?

Werden Brandstiftungen und Sachbeschädigungen zur Massenerscheinung?

Einer Pressemeldung der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg zufolge kam es in der Nacht zum Sonntag zu einem Brand in der Asylbewerberunterkunft in Jürgenstorf: „Durch vor Ort befindliche Mitarbeiter des Wachschutzes konnte der Brandort im Kellerbereich in einem offenstehenden Fitnessraum lokalisiert werden. Dort war durch unbekannte Täter eine Schaumstoffmatte in Brand gesetzt worden. Durch die Mitarbeiter des Wachschutzes konnte das Feuer noch vor Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr gelöscht werden.“

Jürgenstorf in Mecklenburg-Vorpommern

Weiter heißt es in der Meldung, dass es durch das Feuer zu einer starken Rauchentwicklung kam. Die insgesamt 120 Bewohner der Unterkunft mussten zeitweise evakuiert wurde. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beläuft sich auf ca. 250,-EUR. Die Kriminalpolizei ermittelt „wegen versuchter schwerer Brandstiftung“. Als Verursacher könnten „Außenstehende ausgeschlossen werden, da die Asylbewerberunterkunft nur durch berechtigte Personen betreten werden kann“.

Damit dürfte sicher sein, dass es einer der „traumatisierten“ oder sonst irgendwie mit seiner Situation unzufriedenen „Gäste“ selbst gewesen ist, der das Feuer gelegt hat. Diese Meldung reiht sich ein in eine Anzahl weiterer Brandstiftungen und Sachbeschädigungen, die aus Heimen dieser Art gemeldet wurden. Hier ein paar Beispiele aus den letzten Tagen:

In einem Asylheim in Rüthen in Nordrhein-Westfalen erlitten in der Nacht zum Sonntag zwanzig Bewohner Rauchvergiftungen. Als Tatverdächtiger wurde ein 22-jähriger Marokkaner festgenommen. Er steht im Verdacht, in betrunkenem Zustand das Feuer in seinem Zimmer entzündet zu haben.

In einer Asylunterkunft in Herne-Holsterhausen kam es am späten Samstagabend zu einem Brand, bei dem zwei Menschen leicht verletzt wurden. Wie die WAZ berichtete, sei das Feuer in einem der Zimmer von einem oder mehreren anderen Bewohnern gelegt worden. Die Polizei sucht nach zwei Verdächtigen.

Bei 50.000 Euro liegt der entstandene Schaden nach einem Brand in der Asylunterkunft in Petershausen bei München. Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass der Inhalt eines Abfalleimers im Duschbereich vorsätzlich entzündet wurde und ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung.

Die meisten dieser Meldungen schaffen es nicht über eine regionale Berichterstattung hinaus. Dabei handelt es sich durchaus nicht um die vielzitierten „Einzelfälle“, sondern um regelmäßige Begleiterscheinungen der Masseneinwanderung. Die „Jamaika-Koalition“ – wenn sie denn zustande kommt – wird an diesen Zuständen sicher nichts ändern.

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