Islamischer Einfluss an Hochschulen wächst

In eine freie Bildungseinrichtung gehört kein Zeichen der Unterwerfung!

Nicht nur an der Universität Hamburg treten  zunehmend „Probleme zwischen frommen Anhängern verschiedener Religionen und Nichtgläubigen“ auf. Muslimische Studentinnen wurden hier aufgefordert, ein Kopftuch zu tragen. Salafistische Prediger riefen auf den Fluren zu Gebeten auf. In Würzburg eskalierte die Situation jetzt:

DS-Autorin Ariane Meise

Ein Kommentar von Ariane Meise

Die ganz normale Bitte einer Professorin an einer deutschen Hochschule hat einmal wieder mehr für einen Aufschrei der Toleranz gesorgt.

Eine Würzburger Politik-Professorin bat ihre Studenten die Kopfbedeckungen abzunehmen, gemeint waren wohl die Kopftücher muslimischer weiblicher Studenten. Es kam wie es kommen musste: Die Töchter Mohammeds konnten und/oder wollten sich von dem verhüllenden Stück Stoff nicht trennen und sorgten für einen Eklat.

Wenig verwundert war man, als die „Grüne Jugend Würzburg“ von „öffentlicher Diskriminierung“ und „öffentlicher Demütigung“ sprach, obgleich das fast wie Satire klingt, wenn man bedenkt, dass der islamischen Welt die Gleichberechtigung von Mann und Frau fremd ist. Frauen haben gemäß den Lehren des Korans ganz andere Demütigungen zu ertragen als sich der Bitte nach Abnahme eines religiösen Symbols in einer staatlichen Einrichtung zu stellen.

Sure 4 Vers 34 beschreibt in anschaulicher Art und Weise den Wert der Frauen im Islam:
„Die Männer stehen über den Frauen (ar-riǧālu qauwāmūn ʿalā n-nisāʾ), weil Gott sie (von Natur aus vor diesen) ausgezeichnet hat und wegen der Ausgaben, die sie von ihrem Vermögen (als Morgengabe für die Frauen?) gemacht haben. Und die rechtschaffenen Frauen sind (Gott) demütig ergeben und geben acht auf das, was (den Außenstehenden) verborgen ist, weil Gott (darauf) acht gibt (d.h. weil Gott darum besorgt ist, dass es nicht an die Öffentlichkeit kommt). Und wenn ihr fürchtet, dass (irgendwelche) Frauen sich auflehnen (nušūz), dann vermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie (wa-ḍribū-hunna)! Wenn Sie euch (daraufhin wieder) gehorchen, dann unternehmt (weiter) nichts gegen sie! Gott ist erhaben und groß.“

Ich meine, dass die Universitäten im Humboldtschen Geist in Forschung und Lehre frei bleiben sollten. Die Freiheit der Wissenschaft lässt Unterdrückung nicht zu. Deshalb sollten Symbole der Unterdrückung in unseren Bildungseinrichtungen, welche auch den Auftrag haben freie unabhängige Persönlichkeiten zu formen, nicht zur Schau getragen werden. Eines dieser Symbole der Unterdrückung ist auch das islamische Kopftuch. Mögen Frauen in der islamischen Welt sich mit diesem Zeichen ihrer Unfreiheit und Unterdrückung wohl fühlen, die europäische Frau tut es in ihrer überwiegenden Mehrheit nicht. Sie muss in einer freien Bildungseinrichtung das Zeichen der Unterwerfung auch nicht ertragen.

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