Berlin: Kultur pervers

Drogenverkäufer: Ausstellung und Denkmal statt Verhaftung und Abschiebung

Wann immer jemand glaubt, die links-grüne Verfallskultur hätte ihren Tiefpunkt erreicht, wird ein neues Schmankerl pseudo-künstlerischer Perversion auf den Markt geworfen. Nachdem die Piraten (ja, die gibt es vereinzelt noch) im letzten Jahr vergeblich (aber ernsthaft) ein „Denkmal für Dealer“ für den Görlitzer Park in Berlin gefordert hatten, ist für den 22. November 2017 die Eröffnung einer Ausstellung unter dem Titel „Andere Heimaten – Herkunft und Migrationsrouten von Drogenverkäufern in Berliner Parks“ geplant.

Scott Holmquist in BILD: „Es ist nicht wie jedes andere Geschäft. Die Handelnden werden von zentralen Autoritäten verfolgt. Es gibt keine Qualitätskontrollen, unregulierten Wettbewerb ohne Arbeits- und Gesundheitsstandards, obwohl die Drogen weitläufig akzeptiert sind und der Konsum entkriminalisiert ist.“

Dabei geht es leider nicht um Verhaftung, Verurteilung oder Abschiebung der Exponenten dieser kriminellen Landplage. Organisiert wird das Ganze auch nicht von der Polizei, sondern von dem amerikanischen „Künstler“ Scott Holmquist, der bereits das Dealer-Denkmal schaffen sollte. Verantwortlich für die verantwortungslose Aktion ist ein  „FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum“, das u.a. vom grün dominierten Fachbereich Kultur und Geschichte des örtlichen Bezirksamtes finanziert wird.

Ziel ist es, die zu Recht verhassten Park-Drogenverkäufer als Opfer rassistischer „Anfeindungen“ darzustellen, die „benachteiligt“ werden, indem ihnen „die genuine Menschlichkeit abgesprochen wird“. Die für die linke Lebenswelt übliche Vertauschung von Täter und Opfer kommt derart plump daher, dass es  selbst der Boulevard-Presse aufgefallen ist.

„Diese Drogendealer gehören in den Knast, und nicht in eine Ausstellung!“

In BILD darf sich Burkard Dregger (innenpolitischer Sprecher der Berliner CDU-Fraktion) auslassen: „Es ist Ausdruck völliger Verkommenheit, Drogendealer, die unsere Kinder von Drogen abhängig machen und gesundheitlich zerstören wollen, als unerschrockene und tapfere Arbeiter zu bezeichnen, die ihren Lebensunterhalt verdienen. Diese Drogendealer gehören in den Knast, und nicht in eine Ausstellung!“

Recht hat er! Es sei an dieser Stelle allerdings die Frage erlaubt, wie oft und wie lange seine Partei Regierungsverantwortung in Berlin trug und somit ganz wesentlich zu den heute beklagten Zustanden beigetragen hat!

Während die Afrikaner fleißig weiter dealen, gibt das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg dem FHXB-Museum 3.000,00 € für eine „Überarbeitung und Aktualisierung der Webseite“. Andere Projekte des ewig klammen Stadtbezirks sind „working bodies / bodies of work“ des „Kollektiv kitchen politics queerfeministische Interventionen“ (3.000,00 €), die „Ode to Destroy“ (Volkan Tureli, Cağlar Yiğitoğulları, Jule Sievert, 5.000,00 €), die „Chaosgeräusche Hysterisches Globusgefuhl GbR“ (4.500,00 €) und die „RE-DISCOVERING FEMINIST SORIES“, eine Veranstaltungsreihe zur Erforschung/Aktualisierung der Feministischen Theorie (4.950,00 €).

Derweil geht in der Bundeshauptstadt das öffentliche Leben den Bach runter. Der öffentliche Personennahverkehr quietscht vernehmlich, Polizei und Bildung kommen auf den Hund. Den Wählern scheint es (noch) zu gefallen!

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