Irrenhaus Bundeswehr

Es scheint kaum noch eine Rolle zu spielen, wie die Bundeswehr im Ernstfall ihren Pflichten in der Landesverteidigung nachkommen kann.

„Oberstleutnant Anastasia Biefang begann ihre Karriere vor 23 Jahren als Mann“. Passend zum Beginn der Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene greifen die Qualitätsmedien ein Thema auf, das bereits am Anfang dieses Jahres seine Runde machte. Damals bekam das Bundeswehr-Bataillon im brandenburgischen Storkow einen „Transgender“ als neue „Kommandeurin“.

Oberstleutnant Biefang

Was in den meisten Ländern dieser Erde günstigstenfalls Kopfschütteln hervorrufen würde, gehört in der bunten Republik Deutschland zur parteiübergreifenden Staatsraison. Nach Schätzungen des Verteidigungsministeriums gibt es in der Bundeswehr rund 17 000 Menschen, die der „LGBT-Gemeinschaft“ angehören (LGBT – Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender). Das sind 6,6 Prozent der insgesamt 262 000 Bundeswehr-Angehörigen.

Bundeswehr

Über die Auswirkungen dieser Entwicklung auf die Kampfmoral der Truppe wird nicht diskutiert. Stattdessen veranstaltete Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen im Januar 2017 einen Workshop zum Thema „Sexuelle Orientierung und Identität in der Bundeswehr“.

Während es mit der Ausrüstung der Truppe an allen Ecken hapert, nahm sich „Flinten-Uschi“ einen ganzen Tag Zeit, um „über das Thema sexuelle Vielfalt in der Bundeswehr zu debattieren“. In ihrer Eröffnungsrede sicherte die Ministerin den Homo-, Bi- und Transsexuellen in der Truppe „Respekt und Anerkennung“ zu. „Wir nehmen ihre Anliegen ernst“, sagte von der Leyen.

Potentielle Gegner dürften sich vor Lachen gekrümmt haben angesichts dieser Luxusveranstaltung einer kriselnden Gesellschaft! Es ist jedoch auch damit zu rechnen, dass der Zustand unserer Landesverteidigung in den Plänen ausländischer Generalstäbe wie politischer und religiöser Kraftzentren des Nahen Ostens Eingang findet. Denn wer eine Festung erobern will, muss ihre Schwachstellen kennen und Entwicklungen voraussagen können. Umgekehrt müssten sich die Verteidiger eigentlich im Klaren darüber sein, wie sie Gefahren abwehren können.

Danach sieht es hierzulande nicht aus. Bereits im Februar 2012 wurde von der Führung der Bundeswehr eine „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet. Dahinter steckt eine private Initiative, die sich als Verein organisiert hat und die „Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Diversity in der Arbeitswelt“ voranbringen will und schon aus diesem Grunde nichts mit der Landesverteidigung zu tun haben sollte. Als weiterer Schritt wurde zum 1. Mai 2016 das „Stabselement Chancengerechtigkeit“ um das Thema „Vielfalt und Inklusion“ erweitert. Um die Chancen unserer Soldaten in Sachen Bewaffnung wird sich vermutlich weniger gekümmert!

Mit dem möglichen Einzug der Grünen in die Bundesregierung sind weitere Fehlentwicklungen dieser Art zu erwarten. Bei Dauer-Kanzlerin Merkel werden sie damit offene Türen einlaufen. Wie die kaputt reformierte und gesparte Bundeswehr so im Ernstfall ihren Pflichten in der Landesverteidigung nachkommen kann, scheint hingegen kaum keine Rolle zu spielen.

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