Kürzungen bei Islam-Verbänden

Eine Inszenierung im Schaufenster etablierter Politik?

Endlich – möchte man meinen! Die Bundesregierung streicht die Förderung der Türkisch-Islamischen Union (Ditib) zusammen. Trotzdem gibt es auch im kommenden Jahr noch eine Gesamtsumme von 297.500 Euro für diese Organisation, die im Sinne Erdogans als U-Boot in Deutschland wirkt. Für 2017 wurden Zahlungen von 1,47 Millionen Euro an die Ditib-Zentrale sowie Ditib-Teilverbände ausgereicht, vor einem Jahr waren es sogar noch 3,27 Millionen.

Der Schwerpunkt der Projektförderung soll dabei auf der „Flüchtlingshilfe“ liegen. Das ist im Sinne des Propheten ganz praktisch, denn so werden die (ungebetenen) Gäste aus dem Morgenland gleich an die besonders linientreuen Islamisten herangeführt. Dass damit die Totengräber der westlichen Welt und insbesondere Deutschlands gefüttert werden wie die sprichwörtliche Schlange am eigenen Busen (bis sie zubeißt), spielt scheinbar keine Rolle.

Fetullah Gülen

Es scheint auch relativ egal zu sein, dass über zahlreiche Imame der Ditib die Anhänger der Gülen-Bewegung bespitzelt werden. Zwar hat der Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalens in seinem aktuellen Bericht zum wiederholten Maße diese Wühlarbeit festgestellt, eine Überwachung des subversiven Vereins findet dennoch nicht statt. Dafür warnt der VS seine Mitarbeiter, bei Türkei-Reisen keine Dienst-Telefone mitzunehmen, weil sie an Flughäfen ausgelesen werden könnten.

An dieser Stelle muss die Frage erlaubt sein: Herrscht bereits Kriegszustand zwischen Deutschland und der Türkei oder steht der Ausbruch bewaffneter Auseinandersetzung kurz bevor? Die NATO scheint ein eigenwilliges Militärbündnis zu sein, wenn zwischen seinen Mitgliedern solche Zustände herrschen!

Die Kürzungen bei den Islam-Verbänden sind nichts anders als eine Maßnahme im Rahmen der Schaufensterpolitik etablierter Parteien. Vielleicht glauben deren Vertreter, damit bestimmten (AfD-)Mitgliedern des neuen Bundestages die Grundlage für unangenehme Fragen entziehen zu können. Dabei müssten Maßnahmen gegen die fortschreitende Islamisierung ganz anders aussehen, als die bloße Kürzung von Geldern. Eine grundlegende Wende in der Einwanderungspolitik ist jedoch auch mit diesem Bundestag noch lange nicht in Sicht!

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