Katalonien: Rechtsstaat brutal. Was steckt dahinter?

Folgen einer kurzsichtigen Einwanderungspolitik

Die Bilder gehen um die Welt: Brutal prügelt die Polizei in Barcelona auf friedliche Menschen ein. Die Türen von Wahllokalen splittern, die Urnen werden von den Sicherheitskräften hinaus geschleppt. Zahlreiche Fotos zeigen noch zahlreichere Verletzte.

Auf dem ersten Blick wird das Streben einer nationalen Minderheit nach Unabhängigkeit mit allen Mitteln unterdrückt. Eine friedliche Abstimmung wird niedergeknüppelt. Doch der Schein trügt.

„Kein Mensch ist illegal“

Die fast einhellige Parteinahme der etablierten Medien für die Separatisten gibt zu denken. In Katalonien treten sie für die Unabhängigkeit ein, die Selbstbestimmung der Krim als Teil Russlands wird hingegen bis heute nicht anerkannt. Im Kosovo hat man wiederum islamischen Terroristen Waffenhilfe geleistet. Da kann etwas nicht stimmen!

Hinzu kommt: Barcelona stand in diesem Jahr bereits zweimal im Focus der Öffentlichkeit. Im Februar gingen mindestens 160.000 Menschen für mehr „Großzügigkeit“ bei der Aufnahme von Einwanderern auf die Straße. Der Aufzug löste in den Kreisen der Überfremdungsbefürworter geradezu Begeisterung aus.

Boulevard Las Ramblas

Im August starben auf dem bei Touristen beliebten Boulevard Las Ramblas in der katalanischen Hauptstadt mindestens dreizehn Menschen. Nach dem Muster von Nizza und Berlin wurden Fahrzeuge in die Menge gesteuert. Die Reaktionen der Politiker beschränkten sich danach auf die Verurteilung des Verbrechens selbst. Der Islam, der die religiöse Grundlage aller dieser Taten bildet, blieb bei der Kritik ausgespart.

Fakt ist, dass die Islamisierung dieser spanischen Provinz so weit vorangeschritten ist, dass manche Quellen schon von einem „katalanischen Kalifat“ sprechen. Die Ursachen hierfür liegen in der kurzsichtigen Einwanderungspolitik der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung, deren Vertreter lieber Neubürger aus Nordafrika und Pakistan als spanisch sprechende Südamerikaner bei sich sehen wollen.

Die Quittung für diese Politik könnte härter ausfallen als die Auseinandersetzungen vom Wochenende. Der Islam als politische Richtschnur wird die Machtfrage stellen – ob in einer spanischen Provinz oder in einem unabhängigen Katalonien ist dann fast egal. In vielen Gegenden Europas sieht die Lage in dieser Hinsicht nicht viel besser aus – wenn die Völker dieser Entwicklung nicht endlich wirkungsvoll entgegentreten!

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