Merkels Gäste: Syrer zündet Zimmer an

„Anerkannter Flüchtling“ richtet 80.000 Euro Sachschaden an.

Bei einem Wohnungsbrand in Bebra erlitten im April 2017 mehrere Personen eine Rauchvergiftung. Als Verursacher wurde ein 24 Jahre alter Syrer festgenommen, dessen Fall kürzlich verhandelt wurde.

Dabei stellte sich heraus, dass er in seinem Heimatland weder politisch verfolgt wurde noch eine Gefahr für Leib und Leben bestand. Er war einfach nach dem Studium auf Reisen gegangen und über den Libanon und die Türkei nach Deutschland gekommen. Trotzdem galt er als „anerkannter Flüchtling“. Einer sinnvollen Beschäftigung ging er bisher nicht nach.

Selbst in der Hersfelder Zeitung wird das Motiv des Angeklagten als „rücksichtslos wie egoistisch“ beschrieben. Weiter heißt es: „Aus Langeweile und Frust über sein Dasein sowie aus Ärger über angeblich lärmende Nachbarn hatte der Syrer durch die Zerstörung seines Zimmers erreichen wollen, in eine andere Wohnung verlegt zu werden.“

Dass der Brand nicht in einer Katastrophe endete ist nicht das Verdienst des Täters. Bevor die Feuerwehr eintraf, hatte ein mit im Haus lebender Cousin beim Löschen geholfen. So konnte ein Ausbreiten des Feuers auf andere Wohnungen verhindert werden. Der Schaden an Mobiliar, Fenster, Fassade und durch Verrußung summierte sich dennoch auf 80 000 Euro.

Während der Verhandlung hatte der Syrer „durch permanentes Grinsen und sprunghafte Aussagen“ offenbar versucht, in den Genuss der Schuldunfähigkeit zu kommen.  Der Richter fiel jedoch ebenso wie die Gutachter nicht auf diese Vorstellung herein. So wurde der „anerkannte Flüchtling“ wegen schwerer Brandstiftung zu zwei Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt.

Über eine bevorstehende Abschiebung findet sich nichts in den Berichten des Lokalblattes – dafür der „nachdenkliche“ Kommentar eines Herrn Schönholtz, in dem das Ergebnis der Bundestagswahl bedauert und vor einem „Raum für die üblichen Vorurteile“ gewarnt wird. Das würde der „Anstand“ gebieten. Welcher Anstand?

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