Islam: Etabliertes Parteienkartell übt sich in Unterwerfung

Eine Kapitulationserklärung gegenüber dem Machtanspruch der orientalischen Religion?

Das arabische Wort Islam bedeutet „Unterwerfung“ unter den Willen Allahs. Um den Stand der Entwicklung in dieser Hinsicht zu testen, haben die Deutsche Muslim Liga (DML), die Islamische Zeitung (IZ) und der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) einen „Deutsch-Muslimischen Wahlkompass“ zur Bundestagswahl am 24. September 2017 erstellt. Dreißig Fragen, überwiegend in suggestiver Art gestellt, wurden den sechs aussichtsreichsten Parteien zur Beantwortung zugesandt. Das Ergebnis liest sich über weite Strecken wie eine Kapitulationserklärung gegenüber dem Machtanspruch der orientalischen Religion.

Nach Meinung der befragten Parteipolitiker steht der Islam „für Vielfalt, Offenheit und ein harmonisches Zusammenleben“ und stellt eine „Bereicherung für unsere Gesellschaft“ dar (B‘90/Grüne). Natürlich gehören die Muslime zu Deutschland und „leisten einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben“(DIE LINKE). Das hört sich bei der CDU nicht anders an: „Die in Deutschland lebenden Muslime tragen mit ihren Ideen und ihrer Arbeit seit langem zum Erfolg unseres Landes bei und gehören deshalb zu unserer Gesellschaft.“ Entsprechend strebt die Union „eine Mitgliederstruktur an, die die Vielfalt der Gesellschaft abbildet“.

Betäubungsloses Schächten und Beschneidung werden auf der Grundlage bestehender Gesetze bejaht, bekämpft werden sollen hingegen „Rassisten“, die beide Themen zum Schüren von „Vorurteilen“ nutzen würden. Die Linken sind übrigens ganz stolz darauf, dass auf ihrem Bundesparteitag in Magdeburg 2016 ZMD-Chef AimanMazyek ein Grußwort gehalten hat. Natürlich wollen sie das Wahlrecht ausweiten.

Aiman Mazyek

Das möchte auch die SPD: „Wir setzen uns auch für die Ausweitung des Wahlrechts ein – beispielsweise für dauerhaft ansässige Drittstaatsangehörige auf kommunaler Ebene.“ Kanzlerkandidat Schulz tritt außerdem für eine „Akzeptanz von Mehrstaatigkeit bei Einbürgerungen“ ein und möchte im öffentlichen Dienst 20 Prozent Menschen mit „Migrationshintergrund“ sehen.

Beim „Recht auf Asyl“ und in der Flüchtlingsfrage gibt es noch gewisse Unterschiede zwischen den Vorstellungen, die aber die Fehlentwicklungen der letzten Jahre allesamt nicht wirklich abstellen würden. Zwar wird Gewalt abgelehnt – nach Gewaltexzessen gegen Deutsche wird jedoch weder gefragt noch in den Antworten Stellung bezogen.

Eine der angeschriebenen Parteien hat sich der Prozedur entzogen: die AfD. Das kann aus taktischen Gründen geschehen sein. Eine wirkliche Alternative zum Kartell der Etablierten hätte aber die Gelegenheit ergriffen, auf Fragen wie „Warum sind sowohl der Islam, als auch die Muslime ein Teil Deutschlands?“ oder „Welche Positionen und Forderungen hat Ihre Partei bezüglich der wachsenden Diskriminierung von Muslimen in Teilen der Gesellschaft, Wirtschaft, Politik, Medien und sozialen Netzwerken formuliert?“ deutliche Antworten zu finden und eingeflochtene Unterstellungen zurückzuweisen.

Das 36seitige Pamphlet darf in seiner Wirkung nicht überschätzt werden. Lesen werden es nur wenige und noch seltener dürfte es als Grundlage der Wahlentscheidung dienen. Der in den Fragestellungen manifestierte Machtanspruch und die in den Antworten mitschwingende Unterwürfigkeit stellen jedoch das Dokument eines Zeitgeistes dar, der schleunigst überwunden werden sollte!

Print Friendly, PDF & Email

verwandt mit:

  • Ein weiteres Globalisierungsopfer?

    Siemens hat erst kürzlich verkündet, im laufenden Geschäftsjahr die Gewinne deutlich gesteigert zu haben. Mit 6,2 Milliarden Euro hat der Konzern im vergangenen Jahr einen Rekordgewinn eingefahren. Dem Unternehmen...
  • Familiennachzug: Nicht 70.000 sondern 500.000!

    Ein Interview des FDP-Politikers Wolfgang Kubicki im ARD Morgenmagazin bestätigt: Der Streit um Familienangehörige, die den geschätzten derzeit 70.000 „subsidiär Schutzberechtigten“ folgen könnten, kann als Ablenkungsmanöver in den Koalitionsverhandlungen...
  • Rekordobdachlosigkeit ist eine Schande für Deutschland!

    Die Zahl armer Kinder steigt, der Niedriglohnsektor nimmt überhand, Millionen Deutsche steuern auf Altersarmut zu. Doch viele Wirtschaftswissenschaftler und wirtschaftsliberale Polit-Bonzen der Globalisierungsparteien merken dann immerfort an, dass es...
  • Asyl: Nächste Einwanderungswelle wird organisiert!

    Während die Koalitionsverhandlungen in Berlin in Sachen Migration nichts Gutes erahnen lassen, wird auf höherer Ebene die nächste  Einwanderungswelle organisiert. Auf einer Konferenz in Bern (Schweiz) haben sich Anfang...

Watch Dragon ball super