Die islamisch motivierten Anschläge in Spanien und ihre Verursacher

Grundsätzliche Fehler in der Einwanderungspolitik werden von den Verantwortlichen nicht zugegeben.

Barcelona, Cambrils und Alcanar – drei Orte in Spanien, in denen der Terror gewütet hat. Allein auf dem bei Touristen beliebten Boulevard Las Ramblas in der katalanischen Hauptstadt starben mindestens dreizehn Menschen. Nach dem Muster von Nizza und Berlin wurden Fahrzeuge in die Menge gesteuert. Die Polizei konnte die Täter rasch fassen, in Cambrils wurden sie erschossen.

Boulevard Las Ramblas

Der „Islamische Staat“ hat die „Verantwortung“ übernommen. Ansonsten sieht es mit der Übernahme von Verantwortung eher schlecht aus. Die Reaktionen der Politiker beschränken sich auf die Verurteilung des Verbrechens selbst. Der Islam, der die religiöse Grundlage aller dieser Taten bildet, bleibt bei der Kritik ausgespart.

Auch in den Medien bleibt die Schelte aus. Kein Vergleich zu dem Geheul, was im Gefolge des (in diesem Falle bisher wirklich) mutmaßlichen Anschlages in Charlottesville (USA) angestimmt wurde. Zumindest damit ist erst einmal Schluss, dafür sind die Folgen des Terrors in Europa doch zu gravierend.

Was ebenfalls fehlt, ist die angesichts der nicht abreißenden Kette von Anschlägen notwendige Analyse der Ursachen. Der Islam schwebt ja nicht im luftleeren Raum, er ist mit Millionen von Menschen nach Europa eingewandert. Ob Gastarbeiter, Asylanten oder Flüchtlinge – die Grenzen wurden geöffnet, eine Rückreise findet nur in Ausnahmefällen statt. Es müssten in dieser Hinsicht von den Vertretern in Politik und Medien grundsätzliche Fehler zugegeben werden. Genau das werden sie niemals tun – wenn man von wenigen Ausbrüchen von Altersweisheit absieht.

Stattdessen wird weiter an den Symptomen herum kuriert. Man stellt Betonsperren an Marktplätzen auf, lässt schwerbewaffnete  Polizisten Streife laufen. Eine Umkehr in der fehlgeleiteten Einwanderungspolitik findet (von Wahlkampf-Aktionen abgesehen) nicht statt. Wird ein Loch geschlossen, öffnet sich das nächste. Kritik an den herrschenden Zuständen wird mit der Rassismus-Keule bearbeitet.

Eine Frage zum Schluss: Warum ist es „Rassismus“, wenn Nicht-Moslems gegen Moslems vorgehen, im umgekehrten Fall aber nicht?

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