Der Eier-Skandal zeigt: es braucht Alternativen zum globalen Freihandel!

Endlich über Alternativen zum globalen Freihandel nachdenken!

Noch kann niemand mit Gewissheit sagen, wie viele Gift-Eier aus Holland in deutsche Supermarktregale gelangt sind. Auch ist nicht bekannt, welche gesundheitlichen Folgen zu erwarten sind. Vor allem bei Kindern wird nicht ausgeschlossen, dass das Überschreiten der Grenzwerte bei der Aufnahme des Insektizids Fipronil ernste Konsequenzen haben kann. Dass die EU bereits mit Beschwichtigungen beginnt, kann keinesfalls beruhigen.

Vielmehr ist bislang nicht sicher, dass die Giftstoffe nicht über Eier hinaus in Produkten gelandet sein können, in denen Eier verarbeitet werden. Die Landwirtschaftsminister der Länder können noch keine Entwarnung geben, ob neben Eiern nicht auch Nudelprodukte, Kuchen oder vielleicht gar Geflügelprodukte selbst betroffen sind. Niedersachsens Agrarministerium hat bereits einräumen müssen, dass nicht mehr – wie anfangs gedacht – von drei Millionen, sondern von mindestens zehn Millionen betroffenen Eiern ausgegangen werden muss.

Klar ist: das ist nicht der erste Lebensmittelskandal, mit Sicherheit auch nicht der letzte. Ganz kann man derartige Risiken nicht ausschalten, so lange Lebensmittel auf industrieller Massenbasis erzeugt werden. Das Risiko wird aber durch den globalen Freihandel potenziert, weil die Behörden in vielen Fällen kaum noch nachvollziehen können, wo welche Rohstoffe gewonnen und wo welche Produkte hergestellt, weiterverarbeitet und erstmals in Umlauf gebracht wurden. Es sei in diesem Zusammenhang nur an die virenverseuchten Billig-Erdbeeren aus China erinnert oder an die Pferdefleisch-Lasagne, deren Weg über zypriotische Händler und französische Lebensmittelunternehmen zu deutschen Supermärkten verlief.

Doch nicht nur der mit dem internationalen Freihandel einhergehende Kontrollverlust ist problematisch, auch die Tatsache, dass die Produkte im Ausland oft zu wesentlich schlechteren Bedingungen und Standards hergestellt werden, kann große Gefahren für die Verbraucher in unserem Land mit sich bringen. Wie sehr sich die gesundheitlichen und ökologischen Standards selbst unter hochentwickelten Industrieländern unterscheiden, hat die Debatte um das geplante Freihandelsabkommen TTIP deutlich gemacht, als wir erfahren durften, dass – wenn TTIP Rechtskraft erlangt – Chlorhühnchen, genetisch manipulierte Lebensmittel und Hormonfleisch aus den USA den deutschen Markt überschwemmen werden.

Diese geringen gesundheitlichen und ökologischen Standards führen dazu, dass deutsche Unternehmen, die zur Einhaltung höherer Standards verpflichtet sind, ihre Wettbewerbsfähigkeit verlieren, weil ihre Produkte im Vergleich teurer sind.

Es sprechen also nicht nur der Verbraucherschutz, sondern auch handfeste wirtschaftliche Argumente dafür, endlich über Alternativen zum globalen Freihandel nachzudenken. Die NPD vertritt als einzige Partei in Deutschland ein alternatives Wirtschaftskonzept. Mit unserem Konzept der raumorientierten Volkswirtschaft wollen wir die wirtschaftlichen Kreisläufe kleinteiliger aufbauen, größtmögliche nationale Selbstversorgung realisieren und die einheimischen Klein- und Mittelbetriebe vor ruinöser Konkurrenz aus dem Ausland schützen.

Der nächste Lebensmittelskandal ist vorprogrammiert, wenn nicht endlich die richtigen Lehren aus den unkalkulierbaren Risiken der Globalisierung gezogen werden.

Ronny Zasowk

Print Friendly, PDF & Email

verwandt mit:

  • Luxus-Ausstattung für Asylbewerber?

    In regelmäßigen Abständen kursieren Schreiben im Netz, aus denen hervorgeht, welche Leistungen unsere „lieben Gäste“ aus aller Welt von deutschen Ämtern erhalten. Ebenso regelmäßig folgt eine Empörung über die...
  • Islamisierung: Aggressive Religionsausübung an Hamburger Universität

    Wie die Welt  heute berichtete, treten an der Universität der Hansestadt  zunehmend „Probleme zwischen frommen Anhängern verschiedener Religionen und Nichtgläubigen“ auf. Muslimische Studentinnen werden aufgefordert, ein Kopftuch zu tragen....
  • Irrenhaus Bundeswehr

    „Oberstleutnant Anastasia Biefang begann ihre Karriere vor 23 Jahren als Mann“. Passend zum Beginn der Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene greifen die Qualitätsmedien ein Thema auf, das bereits am Anfang dieses...
  • Rechtsruck in Österreich – gut für Deutschland und Europa!

    Wichtiger als das gestrige Wahlergebnis in Niedersachsen, wo offenbar ein „Weiter so“ mit Asylbetrug, Ausländerkriminalität und Islamisierung mehrheitlich erwünscht ist, ist für Deutschland und Europa das Resultat der Nationalratswahl...

Watch Dragon ball super