G20-Gipfel in Hamburg: Globalisierungskritik ist nicht links, sondern national!

Völker, Nationen und Staaten sind in Gefahr

Mit welch intellektuell ausgedünnten Massenmedien wir es zu tun haben, wird dieser Tage an der Berichterstattung zum am kommenden Wochenende anstehenden G20-Gipfel in Hamburg deutlich. Bild, Spiegel und andere Wortführer der hiesigen Skandalokratie, denen es nicht um sachliche und neutrale Berichterstattung und Information geht, sondern um das Schüren von Emotionen und das Skandalisieren von Banalitäten, reduzieren den G20-Gipfel auf die Fragen, wie viel Schaden irgendwelche linken Gewalttäter anrichten und in welchem Hotel Donald Trump und die anderen Staats- und Regierungschefs absteigen werden. Um die Hintergründe des Gipfels geht es höchstens – wenn überhaupt – am Rande.

Sicher, es wird zu linksextremen Ausschreitungen kommen. Es wird wie immer schwer verletzte und vielleicht sogar getötete Polizisten geben. Schaufensterscheiben werden entglast, Autos werden brennen. Selbst mit Sabotageakten gegen den Bahn- und Flugverkehr muss gerechnet werden, die Tötung von Unschuldigen wird billigend in Kauf genommen. Das alles ist furchtbar schlimm, aber für den Linksextremismus hierzulande nichts Neues und Außergewöhnliches. Für Linksextremisten im ideologischen Fieberwahn zählen Menschenleben nichts, schon gar nicht, wenn es sich um politische Gegner handelt.

Aber bei all der Berichterstattung um drohende linke Proteste und Gewaltexzesse geht völlig unter, dass Linke in der Regel keine echten Globalisierungsgegner sind. Sie wollen die Globalisierung vermeintlich gerechter gestalten und werfen den Staats- und Regierungschefs der 20 führenden Industrienationen dieser Welt vor, Wohlstand und Wachstum für Wenige auf dem Rücken von Millionen, wenn nicht Milliarden in Armut lebenden Menschen und mit menschenrechtswidrigen Ausbeutungsverhältnissen und zunehmender Naturzerstörung zu schaffen.

Doch vergessen die linken Mode-Protestler immer wieder, dass es die Globalisierung ist, die diese und weitere Verwerfungen erst in diesem Ausmaß zustande gebracht und durch millionenfache Migration über den ganzen Erdball verteilt hat. Den One-World-Strategen – ob linksextrem oder neoliberal – geht es letztlich um ein und dasselbe: sie wollen die Völker, Nationen, Staaten und Grenzen beseitigen.

Der Prozess der Globalisierung, der eine notwendige Folge des kapitalistischen Verwertungssystems ist, basiert letztlich darauf, dass Staaten, Grenzen und Kulturen aufgrund der vollumfänglichen Verkehrsfreiheit für Menschen, Waren, Dienstleistungen und Kapital ihre Bedeutung verlieren. Die Kolonialisierung der europäischen Staaten durch TTIP und andere höchst fragwürdige Abkommen ist hierbei nur der Gipfel des Eisbergs. Produktionsstättenverlagerungen ins billigere Ausland und die Anwerbung billiger Arbeitsnomaden und gieriger Sozialtouristen von fremden Kontinenten führen zu den Problemen, die wir heute in ganz Deutschland und Europa erleben müssen.

Auch der Historiker Rolf Peter Sieferle wies schon darauf hin, dass offene Grenzen immer zu einem expansiven und somit überforderten Sozialstaat führen. So schrieb Sieferle wörtlich: „Es wird irgendwann deutlich werden, daß eine Welt von no borders, no nations zugleich auch eine Welt von no welfare sein muß.“

Daher ist klar: die Gegenmodelle zur Globalisierung, wie sie bei Gipfeln wie dem am kommenden Wochenende vorangetrieben werden soll, sind der souveräne Nationalstaat und eine raumorientierte Volkswirtschaft, die sich an den Bedürfnissen der einheimischen Menschen orientiert und diese nicht zu nützlichen Idioten internationaler Kapital- und Konzerninteressen reduziert. Wir müssen die Nationalstaaten erhalten, um die Völker Europas vor der Ausplünderung durch global agierende Konzerne und globalisierungsbedingter Massenzuwanderung zu schützen.

Linke Randalierer, die Hamburg in den nächsten Tagen verwüsten werden, erweisen denjenigen, die von der Ausbeutung der Völker profitieren, einen Bärendienst, da durch brennende Autos und diesbezügliche Berichterstattung von den Schweinereien, die hinter verschlossener Tür verabredet werden, abgelenkt wird.

Ronny Zasowk

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