Landfriedensbruch in Duisburg: Ermittlungsverfahren gegen die Polizei!

Die Demontage des Rechtsstaates geht unvermindert weiter.

Am Abend des letzten Sonntag wollte eine Funkstreife im Stadtteil Bruckhausen ein Verkehrsdelikt ahnden. Laut Polizeibericht  störte ein „37-jähriger Duisburger“ die Beamten und „filmte mit seinem Handy die Maßnahme der Polizei in Wort und Bild“. Was dann folgte, ist mittlerweile Alltag in deutschen Städten.

Bis zu 250 nicht näher beschriebene „Personen“ rotteten sich am Einsatzort zusammen, die Polizei bekam die Situation nur durch herbeigerufene Verstärkung halbwegs in den Griff. Über den ethnischen Hintergrund der Täter schwiegen sich die Medien nahezu geschlossen aus. Nur die „BILD“ schrieb etwas von „Osteuropäern“, was aber auch nicht besonders glaubwürdig war.

Ein Blick auf die Geschäftswelt in der Duisburger Reinerstraße zeigt eine starke türkische Prägung. Hinzu kommen ein türkischer Sportverein (KSV Bayburtspor 2007) und eine Moschee, die vom staatsnahen türkischen Dachverband DITIB betrieben wird und mit „Beyazit“ den Namen mehrerer osmanischer Herrscher trägt.

Wer nun glaubte, die Sache würde – wie so oft – im Sande verlaufen, sieht sich getäuscht. Ein Herr Ali Osman Yayla, der Inhaber einer eigenen Nachrichtenagentur in Duisburg sein soll (und über Twitter Werbung für Autos macht), holt seit gestern zum Gegenschlag aus. Aus seiner Sicht war es die Polizei, die völlig übertrieben reagiert und zur Eskalation beigetragen haben soll. Die „türkische Community“ werde „grundlos negativ dargestellt“, so Yayla, der damit erstmals das Umfeld der Täter verrät.

Polizeipräsidentin Dr. Elke Bartels reagierte „unverzüglich“. Sie leitete ein kriminalpolizeiliches Ermittlungsverfahren „wegen aller strafrechtlich relevanten Aspekte“ ein, worunter auch die „Vorwürfe wegen des Einschreitens der Polizeibeamten“ zählen. Zur Motivation der Polizeibeamten dürfte dieses Vorgehen kaum beitragen. Auch das ist inzwischen Alltag in Deutschland.

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