Katar: Merkel im Bunde mit Terror-Paten?

Das Fressen kommt bekanntlich vor der Moral!

Das arabische Emirat Katar steht weltweit in der Kritik. Von hier aus soll der islamische Terror finanziert werden, was für aufmerksame Beobachter allerdings nichts Neues ist. Dass die Kritik ausgerechnet aus Saudi Arabien kommt, ist, nebenbei gesagt, an Scheinheiligkeit kaum zu überbieten!

Hamad bin Sheikh Khalifa Al Thani, Emir von Katar

Scheinheilig sind aber auch andere. Denn Katar investiert weltweit, am Geld der Scheichs ist man ebenso global interessiert. Da verwundert es wenig, dass Angela Merkel mit am großen Rad drehen möchte. Im Oktober 2016 traf sie deshalb den Emir von Katar in Berlin mit dem Ziel, die wirtschaftliche Zusammenarbeit auszubauen.

Merkel ließ es sich nicht nehmen, ihrer Freude über „jedes katarische Investment“ in Deutschland Ausdruck zu geben. Sie schätze Katar als strategischen Investor, der an einer langfristigen Ausrichtung seiner Investitionen interessiert sei. Insbesondere bei Umwelttechnologien und den Themen erneuerbare Energien und energieeffiziente Bauweise sah die Kanzlerin Möglichkeiten für eine verstärkte deutsche-katarische Zusammenarbeit.

Um Nägel mit Köpfen machen zu können, hatten beide Seiten 200 deutsche und 100 katarische Persönlichkeiten zu dem Spitzentreffen im Hotel Grand Hyatt für das „Qatari-German Economic Forum“ mitgebracht. Veranstaltet wurde das Treffen von dem katarischen Ministerium für Wirtschaft und Handel in Zusammenarbeit mit der Qatar Chamber, der Ghorfa, dem BDI, dem DIHK und der AHK.

Das Fressen kommt bekanntlich vor der Moral! Das wird sich auch Angela Merkel gedacht haben, als sie sich mit den mutmaßlichen Finanziers des islamischen Terrors traf. Es stört anscheinend niemanden, dass sich der weltgrößte Flüssiggasexporteur der Welt auch in Deutschland eingekauft hat. Am Baukonzern Hochtief hält der Fonds aus Katar rund 11 Prozent, an Siemens mehr als vier, und an Volkswagen sogar 17 Prozent. Deshalb sitzen im Aufsichtsrat von VW mit Hussain Ali al-Abdulla und Hessa Sultan al-Jaber gleich zwei Vertreter Katars mit am Tisch.

„Kleinvieh“ macht bekanntlich auch Mist. So zählt das bereits erwähnte Fünf-Sterne-Hotel „Grand Hyatt“ am Potsdamer Platz zu den ersten Immobilieninvestments des Staatsfonds von Katar in Deutschland. Weitere sind inzwischen hinzu gekommen. Auch in der Dresdener Chipfabrik „Globalfoundries“ stecken Geld und Einfluss des Golfstaates. Die Reihe ließe sich fast endlos fortsetzen.

Es liegt auf der Hand, dass das finanzielle Engagement orientalischer Herrscherfamilien Einfluss auf die Politik in Deutschland gewinnen musste. Anders ist kaum zu erklären, dass der Ausbreitung des Islam kaum Widerstand entgegengesetzt wird – ob bei der Finanzierung von Moscheen oder der Hinnahme der Völkerwanderung aus dem arabischen Raum. Die Rolle der Verursacher, die teilweise direkte Nachbarn der Krisenherde im Irak und Syrien sind, kommt in der öffentlichen Wahrnehmung kaum vor.

Das Fressen kommt bekanntlich vor der Moral – mögen die ungenießbaren Bissen der Kanzlerin im Halse stecken bleiben!

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