London, Oldenburg, Nürnberg, Arnschwang: Der große und der kleine Terror

Die Grundlagen des friedlichen Zusammenlebens werden zerstört.

Es sind kaum zwei Wochen seit dem Selbstmordattentat in Manchester ergangen, da wurden am gestrigen Abend in London erneut mindestens sechs Menschen getötet und 48 verletzt. In einer unglaublichen Blutorgie attackierten drei Terroristen Passanten mit Messern. Die Polizei hat rasch gehandelt. Bereits acht Minuten nach dem Eingang des ersten Notrufs lagen die Attentäter erschossen am Boden.

Obwohl bislang nichts über Bekennerschreiben bekannt ist, dürfte der Anschlag auf das Konto islamischer Gruppen gehen. Erwartungsgemäß sicherte US-Präsident Donald Trump Großbritannien nicht nur Unterstützung im Kampf gegen den Terror zu, sondern verknüpfte dies mit seiner Forderung nach einem Einreiseverbot für Moslems aus bestimmten Ländern.

Von Angela Merkel gab es die üblichen Floskeln: „Wir sind heute über alle Grenzen hinweg im Entsetzen und der Trauer vereint, aber genauso in der Entschiedenheit.“ Natürlich behauptet auch die Kanzlerin, im Kampf gegen jede Form von Terrorismus „fest und entschlossen“ an der Seite Großbritanniens zu stehen. Dabei hat sie ihren eigenen Laden nicht im Griff!

Zwar gab es in der vergangenen Woche keinen größeren Anschlag in Deutschland. Todesopfer sind dennoch zu beklagen. So wurde ebenfalls gestern in einem Asylbewerberheim im bayerischen Arnschwang ein fünfjähriges Kind russischer Herkunft von einem 41-jährigen Afghanen getötet. Die Mutter des Kindes wurde verletzt. Der Täter wurde anschließend von der Polizei erschossen. Die Hintergründe gelten bisher als unklar.

Am letzten Mittwoch kam es in Oldenburg zu einer Messerstecherei mit tödlichem Ausgang, weil ein 33jähriger Syrer es gewagt hatte, während des Ramadan ein Eis zu essen. Der Täter ist ein Landsmann. In Nürnberg scheiterte am selben Tag die Abschiebung eines afghanischen Berufsschülers. Er hatte – wie viele andere auch – die Behörden jahrelang an der Nase herumgeführt. Als endlich gehandelt werden sollte, stellten sich Mitschüler (angeheizt von Linksextremisten) der Polizei gewaltsam in den Weg. Anschließend drohte der Asylforderer: „In einem Monat bin ich wieder hier und bringe Deutsche um“.

Abgeschoben wird der 20jährige Asef N. erst einmal nicht. Da es fast zeitgleich einen Bombenanschlag in Kabul gab, bei dem mindestens 90 Menschen getötet wurde, wurden alle entsprechenden Verfahren auf Eis gelegt. Dafür wird im Bundestag weiter an Gesetzen gebastelt, die die Meinungsfreiheit derer beschränken sollen, die diese Zustände allzu heftig kritisieren. Parteien, die das derzeit herrschende Machtkartell als „extremistisch“ abgestempelt hat, soll der Geldhahn zugedreht werden. Es wird alles getan, um sich irgendwie an der Macht zu halten, während die Grundlagen des friedlichen Zusammenlebens aller deutschen (und vieler europäischer) Bürger zerstört werden. Wie lange noch?

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