Das kanadische Zuwanderungsmodell auf dem Weg in die Sackgasse

Die Probleme, die mit der Ausbreitung des Islam verbunden sind, werden nur hinausgeschoben.

Kanada und sein Punktesystem zur Auswahl hochqualifizierter Arbeitskräfte werden oft als Vorbild für Deutschland und Europa gepriesen.  Es soll eine Abkehr von der ungezügelten Zuwanderung in die Sozialsysteme, hin zu einer gezielten Anwerbung hochqualifizierter Fachkräfte bringen.

Was auf den ersten Blick vielversprechend klingt, stellt sich bei näherer Betrachtung als Trugbild heraus. Und dabei ist es völlig egal, von wem es gemalt wurde – ob etablierter Parteipolitiker oder vermeintliche Alternative. Denn letztlich ist hierzulande niemand willens oder fähig, dieses Prinzip durchzusetzen. Es würde nämlich auch dazu gehören, die Einwanderung via Asylticket zu beenden und jeglichen Missbrauch konsequent zu verfolgen. Doch die derzeitige Abschiebepraxis steht als vollkommen gescheitert da. Wie will man mit Betrügern verfahren, die Qualifikationen und Arbeitswillen vortäuschen, wenn nicht einmal falsche oder fehlende Pässe zu Konsequenzen führen? Terroristen reisen quer durch den Kontinent, die Sicherheitsbehörden müssen dabei zusehen!

Justin Trudeau

Hinzu kommt, dass das kanadische Einwanderungsmodell in einem Land praktiziert wird, das über zehnmal so viel Fläche und nur halb so viele Einwohner wie Deutschland verfügt. Doch auch in  Kanada selbst funktioniert das hochgelobte Punktesystem bei weitem nicht reibungslos. Unter dem Titel „Muslime bereiten selbst Musterland Kanada Probleme“ warnte die „Welt“ bereits im Jahr 2010 vor Fehlentwicklungen, wie sie auch aus Europa bekannt sind: Probleme in den Schulen, „Ehrenmorde“, Zwangsheiraten und die ganze Palette kultureller Besonderheiten, die an das Mittelalter erinnern.

Die Kritik an solchen Fehlentwicklungen soll nun auch in dem nordamerikanischen Land bekämpft werden. So wies der kanadische Premierminister Justin Trudeau Forderungen von Politikern in der Provinz Québec nach einem Burkini-Verbot zurück und verlangte allen Ernstes „Akzeptanz“ und „Respekt“ für diese speziellen „persönlichen Rechte und Entscheidungen“. Die Gratulation zum diesjährigen Ramadan durfte natürlich auch nicht fehlen.

Iqra Khalid

Noch weiter geht Iqra Khalid, Parlamentsabgeordnete der in Kanada regierenden Liberalen Partei. Die aus Pakistan stammende Politikerin brachte einen Beschlussantrag (M103) ein, der unter der Parole „Bekämpfung von Rassismus und religiöser Diskriminierung“ neue Straftatbestände schafft, die über die geltende Rechtsordnung hinaus gehen. M103 richtet sich ausschließlich gegen die religiöse Diskriminierung des Islams und „Rassismus“ gegen Muslime.  Kritiker sprechen von einer „Provokation“. Uns kommt die Sache sehr bekannt vor!

Das Punktesystem gilt in Kanada seit 1967. Bis dahin wurden europäische Einwanderer bevorzugt. Seither kamen immer mehr Einwanderer aus Algerien oder Marokko, denen ihre französischen Sprachkenntnisse zugute kamen. Trotz guter beruflicher Qualifikationen fanden sie in Kanada oftmals schlecht Anschluss an die Gesellschaft und wandten sich in der Folge ihren kulturellen und religiösen Wurzeln zu. So kommt es zunehmend zu den Problemen, die mit der Ausbreitung des Islam verbunden sind.

Fazit: Das kanadische Punktesystem zur Auswahl hoch qualifizierter Arbeitskräfte hält nicht, was es verspricht. Notwendig ist eine Überprüfung der gesetzlichen Rahmenbedingungen, die nicht nur konsequent angewandt sondern im Bedarfsfall auch grundlegend verändert werden müssten. Das ist von den Vertretern der gegenwärtig herrschenden Politikerkaste allerdings nicht zu erwarten.

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