Schirmmützen-Verbot bei der AfD?

Schlammschlacht ohne Grenzen

Die Flügelkämpfe in der vorgeblichen Alternative werden immer heftiger. Ziel eines aktuellen Angriffs ist ein Werbebanner, mit dem der thüringische Landesvorsitzende Björn Höcke für eine Veranstaltung zum 1. Mai wirbt.

Unter der Parole „Sozial ohne rot zu werden“ ist ein Männlein zu sehen, das sich mit einer Farbrolle an einer Wand zu schaffen macht. Als Kopfbedeckung trägt es eine Schirmmütze. Was ist daran schlimm? Eigentlich nichts – außer man heißt Tatjana Festerling und sucht krampfhaft nach Dreck, mit dem man werfen kann.

Dazu hat die Dame, die sich bereits im Umfeld von Pegida einen zweifelhaften Ruf erworben hat, einen Ausschnitt gefertigt, der den Mützenträger vergrößert zeigt. Dann hat sie einige Bilder aus der Zeit des dritten Reiches hinzu gefügt, auf denen  Uniformen mit – zumindest von der Form her – ähnlichen Schirmmützen zu sehen sind. Fertig ist ein „Nazi-Skandal“!

Es scheint so, als wollten derzeit (möglicherweise gekaufte?) Kräfte um AfD-Chefin Frauke Petry die Drecksarbeit für das antideutsche System erledigen. Um die Partei koalitionsfähig für Union & Co zu machen, sollen die rechtskonservativen Kräfte ausgeschaltet werden. Björn Höcke wurde dazu bereits mit einem Parteiausschluss-Verfahren überzogen, selbst völlig abseitige Adolf-Hitler-Vergleiche werden in die Welt gesetzt. Das Gespenst eines Verbotsverfahrens wird an die Wand gemalt.

Wie erinnern uns: Vor einem Vierteljahrhundert führte die Abgrenzungs-Praxis bei den Republikanern erst zu massenhaften Parteiaustritten, dann (trotzdem) zur Beobachtung durch den sogenannten Verfassungsschutz und schließlich zum jahrelangen Dahinsiechen der Partei. In der AfD scheint es genügend Personen zu geben, die aus den Erfahrungen der Geschichte nichts gelernt haben oder lernen wollen.

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