Die Sexualstraftaten der „geschenkten Menschen“

Rigorose Abschiebung oder Wahlkampfgetöse?

Martin Jäger (CDU), Staatssekretär im „Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg“ musste in diesen Tagen bei der Vorstellung der polizeilichen Kriminalstatistik einräumen: „Flüchtlinge sind im Kriminalitätsgeschehen angekommen.“ Dazu zählen auch die Sexualstraftaten, bei denen von denen rund 4200 Taten (von insgesamt 5400) aufgeklärte werden konnten. In 11,4 Prozent dieser Fälle galt ein Asylbewerber als tatverdächtig. In NRW waren von den insgesamt 2.560 Tatverdächtigen bei Sexualstraftaten 354 Asylbewerber, was 13,8 Prozent entspricht.

In Sachsen-Anhalt sind es sogar 17 Prozent der Fälle, bei denen die Täter „keine Deutschen“ sind. Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) fordert nun laut einem Bericht des MDR, Flüchtlinge nach Sexualstraftaten „rigoros“ abzuschieben.

Sexualstraftaten von Einwanderern werden nun auch außerhalb von Metropolen wie Köln oder Hamburg zum Thema. Noch vor nicht allzu langer Zeit wurden Berichte und Meinungsäußerungen darüber unter „Behauptung“ oder „rechte Hetze“ verbucht. Man kann davon ausgehen, dass es bei den veröffentlichten Zahlen nur um die Spitze eines Eisbergs handelt. Viele Frauen werden es sich überlegen, ob sie zur Polizei gehen, wenn es sich bei der Belästigung „nur“ um Blicke, Zischeln oder Grabschen handelt. Zudem geht es in der Statistik um Verdächtige, und die können mehr als eine Tat begangen haben.

Eines steht jedoch fest: Der Anteil ausländischer Täter ist deutlich höher als er es (zurzeit noch/zum Glück) an der Gesamtbevölkerung ist.

Bricht sich nun die Wahrheit Bahn? Ist nun der Realitätssinn in die Politik eingezogen? Sicher nicht. Es sind im Jahr 2017 einfach zu viele Wahlkämpfe auf Bundes- und Länderebene zu bestreiten. Die etablierten Parteien, allen voran die Union, wollen den Eindruck vermitteln, die könnten alle Bereiche des Lebens im Sinne der Bürger gestalten. Nebenbei wollen sie vergessen machen, dass sie es selbst waren, die die unerträglichen Zustände verursacht haben. Nach dem Urnengang wird sie ihr „Geschwätz von gestern“ kaum noch interessieren.

Daran wird man sie hindern müssen – beim Gang ins Wahllokal, bei der Stimmenauszählung und auch danach!

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