Einwanderung: Wird Spanien sturmreif geschossen?

Was treibt derart viele Menschen auf die Straße?

In Barcelona fand am letzten Wochenende eine Großdemonstration statt, wie es sie hierzulande seit langem nicht mehr gab. Mindestens 160.000 Menschen gingen in der nordspanischen Mittelmeerstadt für mehr „Großzügigkeit“ bei der Aufnahme von Einwanderern auf die Straße. Der Aufzug löste in den Kreisen der Überfremdungsbefürworter geradezu Begeisterung aus – Erinnerungen an die „Lichterketten“ der 90er Jahre wurden wach.

Bei der Benennung der Veranstalter halten sich die Medien auffällig zurück. Von „Hilfsorganisationen“ ist die Rede, die unter dem Motto „Unser Haus ist euer Haus!“ gegen die restriktive Asylpolitik der konservativen Regierung unter Mariano Rajoy zu Felde zögen. Man muss schon spanische Seiten aufsuchen, um mehr zu erfahren.

So ist das genannte Motto zugleich der Name der Organisation „Casa Nostra Casa Vostra“, die federführend tätig war. In ihrem Manifest ist von „Verletzungen der Menschenrechte, Klimawandel und Armut“ die Rede, „Ausgrenzung und Rassismus“ werden beklagt und aus der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ und der „Charta der Grundrechte der Europäischen Union“ wird die Forderung nach unbegrenzter Einwanderung abgeleitet. Selbst die „Gewalt gegen Frauen“ und die Verurteilung der Diskriminierung sexueller Randgruppen hat ihren Niederschlag in diesem Sammelsurium gefunden.

„Kein Mensch ist illegal“

Diese Forderungen sind sattsam bekannt. Sie werden von linken Parteien und Nichtregierungsorganisationen weltweit vertreten. Man kann ahnen, wer hier seine Hände im Spiel hat. So ist der Verein, dessen Name fatal an die Mafia-Organisation „Cosa Nostra“ erinnert, politisch im Umfeld der linken Partei Podemos angesiedelt. Podemos wiederum soll Unterstützung von den „Open Society Foundations“ erhalten, die einer Gruppe von Stiftungen George Soros zugeordnet wird. Auch der katalonischen Ableger von „Women‘s March“, der in den USA gegen Donald Trump mobil macht, steht auf der Förderliste des amerikanischen Milliardärs. Es bleibt jedoch die Frage:

Was treibt derart viele Menschen auf die Straße?

Dabei muss man beachten, dass Barcelona zugleich die Hauptstadt Kataloniens ist, das seit Jahren nach Unabhängigkeit strebt. Die Forderungen der Demonstranten richteten sich daher in erster Linie an die Zentralregierung in Madrid, der man auf diese Weise eins auswischen wollte. Die globalen Interessen von Soros & Co. dürften dabei die wenigsten durchschaut haben. Und die es tun, erhalten für ihr Schweigen finanzielle Unterstützung.

Sollte die spanische Regierung dem Druck nachgeben, würde das Folgen für ganz Europa haben. Der Ansturm afrikanischer Einwanderer auf die Exklaven Melilla und Ceuta hält unvermindert an, hunderte sind so allein in der letzten Woche über die EU-Außengrenzen gelangt. Die Frage der Umverteilung von „Flüchtlingen“ innerhalb Europas, um die es „Casa Nostra Casa Vostra“ vordergründig ging, spielt angesichts dieser Entwicklung keine wirkliche Rolle. Der alte Kontinent könnte seinem Untergang wieder ein Stück näher kommen, wenn sie nicht bald gestoppt wird!

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