Schluss mit dem Import innertürkischer Konflikte!

Türkische Großveranstaltung in Oberhausen

Offiziellen Angaben zufolge leben mittlerweile mehr als drei Millionen Türken in Deutschland. Viele von ihnen haben die doppelte Staatsbürgerschaft, weshalb sie auch weiterhin an türkischen Wahlen teilnehmen können. Nicht umsonst führt der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan immer wieder Großkundgebungen in Deutschland durch, um seine Anhänger hinter sich zu scharen.

Am Sonnabend will die Union Europäisch-Türkischer Demokraten – eine Lobbyorganisation der türkischen Regierungspartei AKP und damit Erdogans verlängerter Arm in Deutschland – eine Großveranstaltung in Oberhausen durchführen, bei der der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim um Zustimmung für das von der türkischen Regierung geplante Präsidialsystem werben will. Es werden rund 10.000 Erdogan-Anhänger erwartet.

Grüne und linke Bundestagsabgeordnete rufen nun zu Protest auf, weil sie befürchten, dass sich die Türkei in eine Diktatur verwandelt. Sie wollen die innertürkische Opposition stärken und Erdogans Macht eindämmen. Sie maßen sich damit an, den Türken zu erklären, wie sie ihr Land gestalten wollen. Sie sprechen den Türken damit die Mündigkeit ab, selbst über ihre Angelegenheiten entscheiden zu können.

Deutschen Nationalisten und Patrioten hingegen kann es völlig gleichgültig sein, welches politische Regierungssystem sich ein anderes Volk gibt. Der Respekt vor fremden Völkern gebietet es, sie selbst entscheiden zu lassen, ob sie in einer parlamentarischen Demokratie, einem Präsidialsystem, einer Monarchie, einer Diktatur oder einer völlig anders gestalteten politischen Ordnung leben wollen.

Binali Yildirim

Für deutsche Nationalisten und Patrioten ist es aber unerträglich, wie selbstverständlich türkische Politiker ihren Wahlkampf und damit innertürkische Konflikte nach Deutschland tragen. Neben den immer massiver werdenden Spannungen zwischen Erdogan-Anhängern und -Gegnern werden auch Konflikte unterschiedlicher Strömungen des Islam und der Konflikt zwischen Türken und Kurden immer brutaler auf deutschem Boden ausgetragen. Durch die Politik der offenen Grenzen werden fremde Konflikte und damit auch dramatische Gefahren für die innere Sicherheit nach Deutschland importiert.

Mit der Massenzuwanderung und dem mit ihr einhergehenden Konfliktimport muss endlich Schluss sein! Die Türken sollen ihre Angelegenheiten ohne Einmischung des Westens selbst klären – aber nicht in deutschen Großstädten, sondern in ihrer Heimat, in der Türkei.

 

Ronny Zasowk

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